Diskussionen über Fahrtüchtigkeit

„Opa findet sein Auto nicht mehr“: Zettel-Aufruf geht viral - User verrät Trick, wie man es künftig vermeidet

Ein Zettel mit einem Suchaufruf nach einem verlorenen Auto in Berlin.
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Ein Opa aus Berlin findet sein Auto nicht mehr. Der Suchaufruf via Instagram ging viral. (Screenshot)

Die Parkplatzsituation in deutschen Großstädten ist oftmals ein Graus. Ein Opa in Berlin hat nun sein Auto nicht mehr gefunden. Der Instagram-Post ging viral.

Berlin - Wer gelegentlich mit dem Auto in die Innenstädte deutscher Großstädte fährt, kennt das Problem: Parkplätze sind oft Mangelware. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sein Gefährt etwas weiter vom eigentlichen Ziel entfernt abstellen muss als ursprünglich geplant. Eventuell muss man sogar noch ein paar Stationen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Auf dem Rückweg geht dann meist die Suche nach dem geparkten Auto los. Für einen Opa aus Berlin zuletzt allerdings ohne Erfolg.

Berlin: „Opa findet sein geparktes Auto nicht mehr“ – Zettel-Aufruf geht viral

„Opa findet sein geparktes Auto nicht mehr wieder...“, kann man auf einem Zettel lesen, der als Suchaufruf im Samariter-Kiez in Berlin hängt. Nachdem die Seite „Notes of Berlin“ den Zettel auf Instagram postete, ging er viral. Die Seite mit ihren rund 379.000 Followern teilt täglich „Notes“ aus den Straßen der deutschen Hauptstadt. Von Beschwerden über die Nachbarn, hin zu Wohnungsgesuchen, der Suche nach Liebespartnern und verlorenen Gegenständen ist alles dabei.

Im aktuellen Post fahndet die Community nun fleißig nach dem Auto des Opas. Der Zettel-Aufruf liefert eine mehr oder weniger genaue Ortsbeschreibung. „Es steht wohl an, hinter oder in der Nähe des Ring-Centers“, versucht der Verfasser den Suchraum einzuschränken. Das Ring-Center ist ein großes Einkaufzentrum im sogenannten Samariter-Kiez im Ortsteil Friedrichshain. Beim verlorenen Auto handelt es sich um einen schwarzen Toyota Corolla.

Berlin: Zettel-Aufruf geht viral – Diskussionen über Fahrtüchtigkeit des Opas

Das Kennzeichen und eine Handynummer sind ebenfalls angegeben. Und es gibt einen großzügigen Anreiz, bei der Suche mitzuhelfen: 300 Euro Finderlohn sind ausgeschrieben. „Sehr großzügig“, findet eine Userin in den Kommentaren. Eine weitere Frau schreibt: „Na, aber dafür würde ich doch keinen Finderlohn nehmen.“

Inzwischen haben weit mehr als 5000 Personen den Zettel-Aufruf auf Instagram gelikt. Zudem gibt es mehr als 100 Kommentare unter dem Beitrag. Einige davon machen sich Sorgen um die Fahrtüchtigkeit des Opas. „Vielleicht sollte Opa besser kein Auto mehr fahren“, ist des Öfteren zu lesen. Andere Instagram-Nutzer pflichten dem Opa der verlorenen Autos hingegen bei. Viele jüngere Personen schreiben, sie hätten ihr Auto auch schon einmal verloren.

Zettel-Aufruf in Berlin geht viral: Mann liefert Tipps für „Parkplatz-Vergesser:innen“

„Für alle die jetzt hier schreiben ‚Opa sollte kein Auto mehr fahren‘, ich bin fit im Kopf, 35 Jahre alt und hab ständig 3x überlegen müssen, wo ich mein Auto geparkt habe“, stellt sich ein User verteidigend vor den Opa. „Die Parkplatzsituation in Berlin ist so abartig schlecht, dass man das Auto ständig an unterschiedlichen Orten abstellen muss. Wenn man dann auch noch das Auto selten nutzt, verschwimmt schon mal die Erinnerung, wo der letzte Standort war.“

Einen Tipp für den Opa und sämtliche „Parkplatz-Vergesser:innen“ hat der Mann ebenfalls parat. Man solle beim Parken einfach den aktuellen Standort beispielsweise via WhatsApp an eine bekannte Person schicken. Google Maps bietet sogar die Funktion, den Parkplatz zu speichern. Voraussetzung dafür ist natürlich ein Smartphone. Aktuell bleibt allerdings nur zu hoffen, dass bei Opa die Erinnerung zurückkommt oder das Auto von jemandem gefunden wird. (ph)

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