Ob das was wird?

Zettel in Berlin: Ein Wort sorgt für rege Diskussionen - andere sind über E-Mail-Adresse verwundert

Ein Zettel sorgt für Verwirrung.
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Ein Zettel sorgt für Verwirrung.

Während der Pandemie als Single jemanden kennenzulernen, hat sich höchstwahrscheinlich erschwert. Da nutzt man jede Methode - auch Zettel-Aushänge.

Berlin - Im Stadtteil Moabit sucht jemand eine Person, von der man sichtlich angetan war. Doch die Wortwahl und die skurrile Beschreibung verwirrt die meisten. Auch, wenn der Zettel letztendlich ganz niedlich ist und einen romantischen Versuch wert. Gepostet wurde er auf der Seite „notesofberlin“ auf Instagram.

Der Autor oder die Autorin - das wird aus dem Aushang nicht ganz klar - fängt mit den Worten an: „Hey, wir sind gestern Nacht, 1./2. Mai, zusammen vom Ku‘Damm Taxi gefahren. Wir saßen in der Ubahn gegenüber und du hast mich nach einem Kaugummi gefragt“. Und alleine der Teil wirft bei einigen Usern Fragen auf.

Berlin: Zettel wirft einige Fragen auf - geklärt werden ein paar erst gar nicth

Das wohl verwirrendste wird in einem der Top-Kommentare diskutiert. „Hä, sind sie jetzt Taxi oder U-Bahn gefahren?“, fragt eine. Es wird nicht ganz klar, in welcher Reihenfolge die potenziellen Turteltauben sich näher kennengelernt haben. Ein Leser ist jedoch vom Autor/der Autorin enttäuscht: „Zusammen Taxi gefahren, in der U-Bahn gegenüber gesessen, nach Kaugummi gefragt... Wieviele Chancen brauchst du noch?“.

Doch nicht nur das sorgt für die Verwirrung, auch der nächste Teil weckt viele Fantasien. „Ich hätte Lust dich wiederzusehen. Wenn du dich in löchrigen Nikes und Katzenlosigkeit wiedererkennst, dann schreib mir“. Der oder die Angesprochene wird sicher wissen was gemeint ist. Doch einige User zerbrechen sich über das Wort „Katzenlosigkeit“ den Kopf.

Berlin: So verwirrend der Zettel auch scheint - Zuspruch gibt es dennoch

„Und was soll das mit der Katzenlosigkeit? Will da wer eine Katze? Hat da jemand seine Katze verloren? *Das* tät’ mich echt interessieren“, heißt es in einem Kommentar. Und einige weitere thematisieren diesen Neologismus. Es wird dahinter eine „Katzenallergie“ vermutet, oder einfach der Zustand, wenn man keine Katze besitzt.

Am Ende des Zettels wird sogar eine eigene E-Mail für diese Situation angegeben. „erstermaiinmoabit@.....“. „Extra eine Mail dafür gemacht? What?“, wird sich gewundert. Die meisten Kommentare finden den Versuch allerdings äußerst süß.

Da scheint es jemanden wirklich wichtig zu sein, die Person wiederzutreffen. Hoffentlich finden sich die beiden.

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Im Saarland vermisste eine Bäuerin auch etwas, und zwar ihren Pfau, der 200 Euro wert sein soll. Sie denkt, er wurde gestohlen. (ank)

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