Was sagen Sie dazu? Zoo will Knut ausstopfen lassen

Berlin - Der Berliner Zoo hat trotz vereinzelter Kritik die Entscheidung verteidigt, den verendeten Eisbären Knut auszustopfen. Was sagen Sie dazu? Stimmen Sie ab!

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Knut sei ein “weltweites, emotionales Maskottchen“ gewesen, sagte Bärenkurator Heiner Klös am Mittwoch dem RBB-Hörfunksender Radio 88,8. Er solle nun im Naturkundemuseum weiter für die Bildung genutzt werden, “da es ja nicht mehr so viele Eisbären gibt“.

Trauer um Knut: Bilder aus seinem Leben

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Klös betonte, dass bis auf das Gehirn alle Organe des Bären wie Leber oder Niere “tipptopp“ gewesen seien. Eine Herzattacke oder eine Vergiftung könnten damit ausgeschlossen werden. Was genau zu der Veränderung im Gehirn geführt habe, lasse sich noch nicht sagen. Er selbst sei noch eine Stunde vor Knuts Tod am Gehege gewesen. Zu diesem Zeitpunkt sei alles “normal“ gewesen.

Auch die umstehenden Besucher hätten nichts Ungewöhnliches bemerkt, sagte der Bärenexperte. “Viele der dort stehenden Damen haben meine Handynummer, die hätten mich angerufen.“ Offenbar habe Knut unter einem neuronalen Problem gelitten, das “urplötzlich sichtbar“ geworden sei, erläuterte Klös. “Dann war es zu spät.“

dapd

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