Schon der zweite Versuch

Unglaublicher Millionen-Betrug? Mann opfert seine eigene Hand unter fahrendem Zug

Ein 45-Jähriger soll in Bönen (NRW) bei Dortmund seine eigene Hand unter einen fahrenden Zug gelegt haben, um anschließend  Versicherunsleistungen in Millionenhöhe zu kassieren.
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Ein 45-Jähriger soll in Bönen (NRW) bei Dortmund seine eigene Hand unter einen fahrenden Zug gelegt haben, um anschließend  Versicherunsleistungen in Millionenhöhe zu kassieren.

Lieber arm dran als Arm ab - das Sprichwort galt wohl nicht für diesen Mann: Des Geldes wegen soll er seine Hand geopfert haben.

Bönen/Dortmund - Ein Mann aus der NRW-Stadt Bönen bei Dortmund hat nach Überzeugung der Justiz nicht davor zurückgeschreckt, für ein millionenschweres Betrugsmanöver seine eigene Hand zu opfern, wie wa.de* berichtet.

Er verlor die Hand tatsächlich, der Betrug aber misslang. Der Mann muss jetzt, statt im Geld zu schwimmen, eine Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren absitzen. Der 45-Jährige gilt als überführt, versucht zu haben, gleich neun Versicherungen um mehr als sechs Millionen Euro zu prellen.

Er hatte behauptet, einen Unfall mit einem Zug gehabt zu haben, in Wirklichkeit soll er aber seine linke Hand absichtlich unter den fahrenden Zug gehalten haben. Letztlich musste ihm die Hand im Krankenhaus abgenommen werden - nachdem er selbst den Rettungsdienst alarmiert hatte.

Noch aus dem Krankenhaus in Dortmund heraus meldete er seine vermeintlichen Ansprüche bei einer der neun eigens abgeschlossenen Versicherungen an. Ans Tageslicht kam das bizarre Betrugsmanöver durch die Angaben seiner ehemaligen Freundin - und die berichtete auch gleich von einem vorherigen mehr als abenteuerlichen Versuch ihres Ex-Partners an viel Geld zu kommen

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