„Kann nicht aufhören zu lachen“

Bewerber punktet vor Vorstellungsgespräch mit kurioser Aktion - Das Netz ist fasziniert

Eine Butterbrezel auf Holz.
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Ein Bewerber hat vor einem Vorstellungsgespräch gefragt, ob er eine Butterbrezel mitbringen soll.

Ein Bewerber hat vor einem Vorstellungsgespräch eine Personalentscheiderin mit einer ungewöhnlichen Aktion überrascht - mit Erfolg. Das Netz ist fasziniert.

München - Nervosität vor dem Vorstellungsgespräch kennen wohl viele, die sich schon einmal um einen neuen Job bemühten. Wie präsentiere ich mich? Habe ich die richtigen Antworten parat? Bin ich gut vorbereitet? Wie bleibe ich ruhig und zugleich authentisch?

Fragen, die sich vielleicht ein ganz besonderer Bewerber ebenfalls vor einem Vorstellungsgespräch gestellt hat. Man erfährt zwar nicht seinen Namen und bei welcher Firma er sich beworben hat. Sehr wohl allerdings, wie er versucht hat, für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. Twitter sei dank.

Bewerber fragt, ob er Butterbrezel zum Vorstellungsgespräch mitbringen soll: Twitter-Gemeinde elektrisiert

In dem sozialen Netzwerk postete jetzt eine offensichtliche Personalentscheiderin, was für eine amüsante Aktion ein Bewerber vor dem Gespräch gebracht hatte. Sie schrieb: „Der Bewerber, der heute zum Vorstellungsgespräch kommt, rief eben an, um zu fragen, ob er mir eine Butterbrezel mitbringen soll. Ich finds echt aufmerksam.“ In Klammern fügte sie hinzu: „Kann nicht aufhören zu lachen.“ Auch ein Autist entschied sich für eine besondere Form der Bewerbung: Vor Jobangeboten konnte er sich daraufhin kaum retten.

Die Resonanz auf den Tweet ist enorm. Einige Nutzer sahen darin einen Bestechungsversuch, andere nannten ihn „Ehrenbewerber“ oder fanden es „süß“. Im weiteren Verlauf der Kommentare wurde sogar klar, ob der Bewerber mit seiner Aktion Erfolg hatte.

Butterbrezel-Bewerber hinterlässt Eindruck

Eine Userin schrieb „Das ist das tollste, was ich über Bewerber je gehört habe. Den vergisst man nicht mehr.“ Dazu wollte sie wissen, wie er war. Darauf antwortete die Verfasserin des Ursprungstweets „GREAT“. Andere Nutzer waren noch neugieriger: „Auch berufliche Liebe geht durch den Magen. Kommt er in den Recall“, lautete eine Frage, worauf die Personalentscheiderin ebenfalls reagierte: „Ja, hat aber null mit Brezeln zu tun.“

Später erfährt man noch, dass sich der Butterbrezel-Kandidat auf eine Stelle als Controller bewirbt. Die Frage, ob er den Job bekommen hat, bleibt jedoch unbeantwortet. Das Auswahlverfahren läuft offenbar noch. Eine Frau bekam auf ihre Bewerbung nur Absagen - bis sie ein Detail wegließ. (mt)

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