Brandanschlag auf Moschee in Berlin

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Vor dieser Tür der Ahmadiyya-Moschee wurde der Brandsatz gelegt.

Berlin - Eine Berliner Moschee ist in der Nacht zum Samstag Ziel eines Brandanschlags geworden. Menschen wurden dabei nicht verletzt, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage sagte.

Erneut hat es in Berlin einen Brandanschlag auf eine islamische Einrichtung gegeben. Unbekannte Täter versuchten in der Nacht zum Samstag, die Tür der Ahmadiyya-Moschee im Stadtteil Wilmersdorf anzuzünden, wie die Polizei mitteilte. Das Gotteshaus aus den 1920er Jahren gilt als eine der ältesten erhaltenen Moscheen in Deutschland. Verletzt wurde niemand.

Ein Passant entdeckte das Feuer und alarmierte die Polizei. Den Beamten gelang es, die Flammen mit Autofeuerlöschern zu ersticken. Die Täter hinterließen eine Nachricht am Tatort. Zum Inhalt wollte sich eine Polizeisprecherin nicht äußern. Der Staatsschutz nahm Ermittlungen auf. Schon im vergangenen Jahr gab es mehrere Angriffe auf Moscheen und ein islamisches Kulturzentrum in der Hauptstadt.

Allein die Sehitlik- Moschee - Berlins größtes islamisches Gotteshaus - wurde viermal attackiert. Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) verurteilte die neue Tat und rief zu mehr Toleranz auf. “Wir brauchen den Zusammenhalt der Religionen in der multireligiösen Stadt Berlin.“

dpa

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