Nachbarn riefen die Polizei

Mann tötet Ehefrau mit Kettensäge: Ermittler nennen schreckliche Tatdetails

Ein Polizeibeamter steht im Regen vor einem Streifenwagen.
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Ein Mann aus Brandenburg soll am Montagvormittag seine Frau mit einer Kettensäge getötet haben. (Symbolbild)

Am Montagvormittag ereignete sich in Brandenburg ein Gewaltverbrechen. Ein Mann soll erst seine Frau und anschließend sich selbst mit einer Kettensäge getötet haben.

Update vom 1. Juni 2021, 14.15 Uhr: Bei einer Gewalttat im nordbrandenburgischen Lanz soll ein 64-Jähriger seine Frau und dann sich selbst mit einer Kettensäge getötet haben. Der Mann, der von der Polizei am Montag tot auf seinem Grundstück bei Lenzen gefunden worden war, soll laut Staatsanwaltschaft zunächst seine 62-jährige Frau mit einer Kettensäge enthauptet haben. Anschließend tötete er sich selbst mit der Säge. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Neuruppin am Dienstag auf
Nachfrage.

Zuvor hatten mehrere Medien über die Tatwaffe und Details der Gewalttat in dem kleinen Ort in der Prignitz berichtet. Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge lebte das Ehepaar getrennt. Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Andreas Pelzer sagte, ist es auf dem Grundstück zu einem „massiven Streit“ gekommen. Bei der Polizei war ein Anruf mit einem Hinweis auf das Verbrechen
eingegangen. Die Polizei fand dann die beiden Toten.

Am Mittwoch (2. Juni) soll die Obduktion der Leichen stattfinden. Zu den weiteren Hintergründen der Tat konnten die Ermittler noch keine Angaben machen.

Schreckliche Tat: Mann soll Ehefrau nach Streit mit Kettensäge getötet haben

Unsere Erstmeldung vom 31. Mai 2021: Prignitz - Erschütternde Berichte kommen am Montagnachmittag (31. Mai) aus Brandenburg. Im Dorf Lanz im Landkreis Prignitz soll ein Mann am Vormittag mithilfe einer Kettensäge getötet haben, ehe er sich wohl anschließend selbst das Leben nahm. Wie bild.de berichtet, sollen die Nachbarn aufgrund eines Streits zwischen dem Ehepaar die Polizei gerufen haben. Als diese eintraf, hatte sich der Mann ersten Berichten zu Folge zunächst verschanzt.

Wie die Bild weiter berichtet, soll ein Streit zwischen dem Paar, das offenbar in Trennung lebte, eskaliert sein. Die Polizei selbst äußerte sich laut dem Blatt noch nicht ausführlich. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man nur sagen, dass man „aktuell von einem Tötungsdelikt“ ausgehe, heißt es.

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Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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