„Ruhe in Frieden kleiner Engel“

Tragischer Unfall in Brasilien: Zweijährige stirbt nach Stromschlag durch Handy-Ladegerät

Blumen und Kerzen sind am Eingang zu einer Kindertagesstätte abgelegt.
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Die Gemeinde Erere in Brasilien trauert um ein zweijähriges Mädchen, das wohl durch den Stromschlag eines Handy-Ladekabels gestorben ist. (Symbolbild)

Die Gemeinde Erere im Nordosten Brasiliens trauert um die kleine Sara (2). Das Mädchen ist wohl durch einen Stromschlag ums Leben gekommen.

Erere - In der kleinen Gemeinde Erere im Nordosten Brasiliens hat sich ein tragischer Unfall ereignet. Wie mehrere lokale Medien übereinstimmend berichten, ist dort ein zweijähriges Mädchen ums Leben gekommen. Den Berichten zufolge soll ein Stromschlag durch ein Handy-Ladegerät der Grund für den Tod der kleinen Sara sein.

Tragischer Unfall in Brasilien: Zweijährige stirbt nach Stromschlag

Die genauen Umstände und Hintergründe zum Tod des Mädchens sind bislang unklar. Brasilianischen Medien zufolge ermittelt bereits die Polizei der nahegelegenen Gemeinde Iracema in dem Fall. Die Beamten sollen weitere Informationen zum Tod der Zweijährigen herausfinden. Beispielsweise wo genau sich das Kabel befand und wie das Kind daran kam.

Bislang sind auch noch keine Details zur Marke des Handys, beziehungsweise des Ladegeräts, das für den tödlichen Stromschlag verantwortlich gewesen sein soll, bekannt. Laut lokalen Medien sei das Mädchen nach dem Stromschlag in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr Leben konnte jedoch nicht mehr gerettet werden – dem Einsatz der Ärzte zum Trotz.

Trauer in Brasilien nach Tod von zweijährigen Mädchen: „Ruhe in Frieden kleiner Engel“

Die Gemeinde Erere trauert. In einer Traueranzeige auf Facebook nahm das Rathaus des Ortes Abschied von der zweijährigen Sara. Gemeinsam mit einem schwarz-weißen Foto des verstorbenen Mädchens schrieb die Bürgermeisterin Emanuelle Gomes Martins: „Die Regierung von Ereré bedauert den Tod des Kindes Sara Alves de Albuquerque zutiefst.“

Weiter hieß es in dem Beitrag: „In diesem Moment des tiefen Schmerzes spricht die Stadtverwaltung der Familie und den Freunden ihr aufrichtiges Beileid und Mitgefühl für den unsäglichen Verlust aus.“

Auch die Anteilnahme der Mitbürger unter dem Beitrag ist groß. Mehrfach wurde die Traueranzeige geteilt. Einige Nutzer verfassten einfühlsame Kommentare. „Ruhe in Frieden kleiner Engel“, schrieb eine Facebook-Userin. „Sehr traurig, möge Gott der Mutter und der ganzen Familie viel Kraft geben“, sprach eine weitere Nutzerin ihr Mitgefühl aus.

Im April 2021 tötete ein unter Strom stehende Tür in einem öffentlichen Gebäude in Bremen einen 53-jährigen Mann. (ph)

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