Bregenzer Festspiele: das Opernfestival am Bodensee

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Der Bodensee bietet eine atemberaubende Kulisse für die Bregenzer Festspiele.

Am Ufer des Bodensees, umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse, bieten die Bregenzer Festspiele ein einzigartiges Musikerlebnis. In diesem Jahr steht Mozarts „Zauberflöte“ auf dem Programm. Doch nicht nur auf der weltgrößten Seebühne kommen die Besucher in den Genuss von erstklassigen Opern.

Das Spiel auf dem See ist das Aushängeschild der Bregenzer Festspiele und zieht jedes Jahr Musikliebhaber aus der ganzen Welt an den Bodensee. Das Freilufttheater bietet Platz für rund 7.000 Besucher und ist damit die weltweit größte Bühne auf dem Wasser. Dabei ist sie eigentlich nur aus einer Not heraus entstanden:

Im Jahr 1946, ein Jahr nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, sollten die ersten Bregenzer Festspiele inszeniert werden. Das Problem: Zu dieser Zeit gab es noch kein Opernhaus. Die Bregenzer veranstalteten die Aufführung deshalb auf zwei Kieskränen mitten im Bodensee. Die anfängliche Notlösung erwies sich als großer Erfolg und lockt heutzutage rund Tausende Gäste aus der ganzen Welt in die österreichische Stadt.

Die Zauberflöte auf der Seebühne

Nach dem durchschlagenden Erfolg im Jahr 2013 wird in dieser Saison zum zweiten Mal Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ auf der Seebühne aufgeführt. Die Premiere findet am 24. Juli 2014 statt.

In dem Stück bekommt Prinz Tamino von der Königin der Nacht den Auftrag, ihre Tochter aus den Fängen des Sarastro zu retten. Wenn er es schafft, sie zu befreien, darf er die hübsche Prinzessin Pamina zur Frau nehmen. Zusammen mit dem Vogelfänger Papageno macht sich der verliebte Prinz auf den Weg. In Sarastros Reich erfahren die beiden, dass dieser die Königstochter nur vor ihrer bösen Mutter schützen wollte. Doch bevor Tamino seine Pamina endlich in den Armen halten darf, stehen ihm noch drei schwere Prüfungen bevor. Diese muss er einzig mithilfe einer Zauberflöte und einem Glockenspiel bestehen.

Neue Intendantin des Opernfestivals

Die Regie des Stücks übernimmt zum letzten Mal der ehemalige Intendant der Bregenzer Festspiele David Pountney. Er verlässt das Festival nach der diesjährigen Saison endgültig. Seinen Posten hat mit Elisabeth Sobotka erstmals eine Frau übernommen. Sie plant in den nächsten Jahren einige Neuerungen. So setzt sie vor allem auf anspruchsvolle Stücke und kümmert sich um Projekte und Kooperationen mit anderen Kulturinstitutionen. Aber es gibt auch schon 2014 interessante News zu den Bregenzer Festspielen. Vor allem die Nebenbühnen haben erstklassige Konzerte, Musicals und Matinéen im Programm.

Das Rahmenprogramm der Bregenzer Festspiele

Im Festspielhaus findet die Uraufführung der Oper „Geschichten aus dem Wienerwald“ statt. Der Komponist HK Gruber vermischt den Walzer von Johann Strauß und das gleichnamige Theaterstück und macht daraus ein völlig neues Musikstück. Das Voralberger Landestheater am Kornmarkt erzählt in der satirischen Oper „Gloria von Jaxtberg“ die Geschichte des Schweins Gloria, das sich in einen Metzger verliebt.

Für die Jugend gibt es 2014 wieder das crossculture-Programm. In den Workshops können die Kinder einen Blick hinter die Kulissen erhaschen oder sich einmal selbst als Schauspieler ausprobieren.

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