Britisches Atom-U-Boot läuft vor Küste auf Grund

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Die “HMS Astute“ ist das modernste U-Boot der Royal Navy.

London/Edinburgh - Atom-U-Boot in Not: Vor der Küste Schottlands ist ein Unterseeboot der Royal Navy auf Grund gelaufen. Es gilt als mordernstes U-Boot Großbritaniens. Die Rettung kam erst Stunden später.

Ein britisches Atom-U-Boot ist am Freitag vor der Küste Schottlands auf Grund gelaufen. Das Verteidigungsministerium erklärte, es handele sich nicht um einen schwerwiegenden Unfall, niemand sei verletzt worden. Nach Einsetzen der Flut wurde das U-Boot von Schiffen der Marine befreit und in tieferes Wasser gezogen.

Das U-Boot hatte aus bisher nicht bekannten Grünen auf einer Testfahrt einen mit Bojen gekennzeichneten Korridor verlassen und war auf eine Kiesbank aufgelaufen. Zuerst war angenommen worden, es habe einen Felsbrocken gerammt.

Die “HMS Astute“ ist das modernste U-Boot der Royal Navy. “Es ist kein Atomunfall“, erklärte das Verteidigungsministerium. An dem U-Boot sei kein Leck entstanden, und es gebe keine Anzeichen für Auswirkungen auf die Umwelt. Der Zwischenfall ereignete sich in den Klippen vor der schottischen Insel Skye. Die “HMS Astute“ verfügt über schwere Torpedos und Tomahawk-Marschflugkörper. Die Besatzung besteht üblicherweise aus rund 120 Mitgliedern. Angetrieben wird das U-Boot von einem Atomreaktor mit 25-jähriger Laufzeit.

dpa/dapd

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