Browsergames: So spielen Sie kostenlos im Internet

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Kinder sind fasziniert von Browsergames, in denen sie Rennen fahren oder einen großer Magier spielen.

Browsergames sind beliebt, weil sie meist gratis sind. Dagegen kostet die Variante auf CD auch mal 70 Euro. Lesen Sie, wie sich der Erfolg der Browsergames noch erklären lässt, wie diese funktionieren und welche Typen es gibt.

Im vergangenen Jahr spielten etwa elf Millionen Deutsche regelmäßig in ihrem Browser, also zum Beispiel im Firefox, Internet Explorer oder Chrome. Die Browsergames sind nicht nur deshalb so beliebt bei den Usern, weil die Anschaffungskosten wegfallen.

Die Onlinespiele haben den Vorteil, dass sie auf Ihrem Rechner kaum Speicherplatz einnehmen. Viele von ihnen funktionieren, ohne dass Sie sich dafür minutenlang Dateien herunterladen. Das ist deshalb möglich, weil die Software komplett auf den Servern des Anbieters läuft. Andere Spiele verlangen den Download kleiner Dateien. Das ist trotzdem noch wenig im Vergleich zu gekauften Spielen, die auf Ihrer Festplatte manchmal viel Speicherplatz benötigen.

Browsergames brauchen keinen technischen Schnickschnack

Die technischen Voraussetzungen erfüllt Ihr Computer leicht. Ein Standardanschluss mit einer Internetverbindung von 6.000 Megabits pro Sekunde genügt für die meisten Browsergames, ohne dass die Grafik zwischendurch stockt.

Manche Spiele verlangen eine möglichst niedrige Ping-Geschwindigkeit. So heißt die Zeit zwischen einem Mausklick und dem Moment, in dem der Befehl auf den Bildschirm übertragen wird. Ein Spiel, in dem zum Beispiel Ihr Rennfahrer verzögert zum Überholen seines Gegners ansetzt, macht dann keinen Spaß mehr.

Spielen Sie, worauf Sie Lust haben

Bei den Browsergames kommt es darauf an, welcher Typ Sie sind: Sehen Sie sich als genialen Strategen? Wollen Sie sich für die Pole Position qualifizieren? Oder wollen Sie einen Helden mimen, der unschuldige Bürger vor schonungslosen Banditen beschützt?

  • Rennspiele: Darin fahren Sie einen Formel-1-Rennboliden oder ein Motorrad. Sie wählen Strecken mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad aus und treten gegen Online-Spieler oder Ihren Computer an. Je häufiger Sie als erster in dem Browserspiel über die Ziellinie fahren, desto mehr Prämien häufen Sie an. Davon bezahlen Sie zum Beispiel die Mechaniker, die Ihr Rennauto oder Motorrad schneller machen.
  • Rollenspiele: In Browsergames wie „KingsRoad“ und „Drakensang Online“ schlüpfen Sie in die Rolle eines Helden. Meist sind solche Rollenspiele in einer fantastischen oder mittelalterlichen Welt verortet, in der sich gleichzeitig andere Spieler bewegen. Dabei erledigen Sie Aufträge. Diese heißen Quests und stellen Stationen Ihrer Heldenreise dar. Wenn Sie Ihre Aufgaben gut machen, steigen Sie in der Hierarchie dieses Rollenspiels auf. Sie entscheiden, ob Sie Ihren eigenen Weg gehen, oder ob Sie sich unter den Online-Spielern Verbündete suchen, um mit ihnen gegen Fantasie-Wesen zu kämpfen oder einen Schatz zu finden.
  • Actionspiele:  Sie ziehen in eine historische Schlacht oder in einen Kampf zwischen unheimlichen Wesen. Sie schlagen sich auf hoher See mit Piraten herum oder machen einen Hindernislauf. Ziel ist es, zu überleben und Punkte zu sammeln.
  • Simulationen: Bei dieser Art von Browsergames sind Sie der Anführer eines Dorfes, Bauer auf einer Farm oder Manager eines Sportclubs. Sie überlegen, was für Ihr Dorf, Ihre Farm oder Ihren Verein am besten ist, um die Konkurrenten in der Rangliste hinter sich zu lassen. Beispiele für Simulationsspiele sind „Grepolis“ und „Goodgame Big Farm“.

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