Verwaltungsgericht Darmstadt

Bundespolizei darf tätowierte Bewerberin ablehnen

Darmstadt - Die Bundespolizei darf Bewerber wegen Tätowierungen ablehnen: So entschied das Verwaltungsgericht Darmstadt in einem Eilverfahren. Geklagt hatte eine junge Frau.

Die Bundespolizei darf Bewerber wegen Tätowierungen ablehnen. Das hat das Verwaltungsgericht Darmstadt in einem Eilverfahren entschieden. Eine junge Frau hatte sich für den gehobenen Polizeivollzugsdienst beworben, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Sie hat eine großflächige Tätowierung am rechten Unterarm.

Die Bundespolizei hatte bei ihrer Ablehnung auf Richtlinien verwiesen, nach denen sichtbare Tätowierungen einer Einstellung in den Dienst entgegenstünden. Bundespolizisten sollten keine Ansätze für Provokationen bieten. Gegen diese Entscheidung hatte sich die abgelehnte Bewerberin gewehrt. Die Frau kann Beschwerde gegen das Urteil einlegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesen

Mann klaut Frau Fahrrad - aber die holt es sich total genial zurück
Mann klaut Frau Fahrrad - aber die holt es sich total genial zurück
Horror auf Mallorca: Mann schießt mit Schrotflinte in Café um sich
Horror auf Mallorca: Mann schießt mit Schrotflinte in Café um sich
Wende im „Mordprozess ohne Leiche“: Sterbliche Überreste gefunden
Wende im „Mordprozess ohne Leiche“: Sterbliche Überreste gefunden
Urlaubs-Albtraum in Italien: Tornado überrascht Badegäste
Urlaubs-Albtraum in Italien: Tornado überrascht Badegäste

Kommentare