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King ohne Burger: Foto aus Restaurant sorgt für große Belustigung

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Von: Anna Lorenz

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Ein verwirrender Schnappschuss aus einer amerikanischen Burger King-Filiale sorgt für Wirbel im Netz und führt zu der Frage: Ist dem Fast Food-Restaurant etwa das Rindfleisch ausgegangen?

USA – McDonalds, Five Guys, Wendy‘s, sie alle sind bekannte Fast-Food-Ketten, die sich vor allem mit ihren Burgern einen Namen gemacht haben. Und doch, so suggeriert der Markenname, überragt Burger King sie alle, ist er doch der selbsternannte König der herzhaften Grillpatties. Inwieweit dem Schnellrestaurantbetreiber nun seine proklamierte Herrschaftsposition abhandenkommen könnte, wird aufgrund eines aktuellen Aushangs im Netz gerade wild diskutiert.

Burger King: Fast Food-Kette serviert keine Burger – Liegt‘s am Rindfleisch?

Ursache der, nicht ganz ernst gemeinten Aufregung um Burger King ist ein Schnappschuss, den Twitter-User @TobyLogsdon geteilt hat. Aus welcher amerikanischen Filiale die Aufnahme stammt, ist nicht ganz klar. Gemacht wurde das Foto von einem Freund, der in Mukilteo lebt, berichtet der User. Welche US-Filiale von Burger King hier digital festgehalten wurde, ist letztlich aber auch nebensächlich, denn das Bild selbst spricht eine deutliche Sprache: Burger King hat offensichtlich keine Burger mehr.

„Wir servieren gegenwärtig keine Hamburger. Wir haben Hühnchen und andere frittierte Produkte“, lässt der Fast Food-Gigant verlauten. Nähere Ausführungen zu dem zugrundeliegenden Problem sucht man vergeblich, der Hinweis lässt aber darauf schließen, dass Burger King wohl das Rindfleisch ausgegangen ist.

Wie in der SAT.1-Dokumentation „15 Dinge, die Sie noch nicht über McDonald’s wussten“ 2016 zu sehen war, verarbeitet die Schnellrestaurant-Kette ein 900 Kilogramm schweres Rind zu zirka 2000 Burgern. Legt man die Verkaufszahlen des Konkurrenten McDonalds daneben, bei dem laut umwelt-fragen.de 6.48 Millionen Burger täglich über den Tresen gehen, enden wohl auch bei Burger King über 22.000 Rinder jede Woche auf den Fast-Food-Grills. Dass bei einer so gewaltigen Nachfrage schnell Engpässe auftreten können, scheint jedenfalls nicht unwahrscheinlich.

Burger King: Fast Food-Kette darf sich im Netz einiges anhören

Woran es auch liegen mag, es kommt dem König der Burger selbstredend ungelegen, man „arbeite […] hart, um so schnell wie möglich wieder das volle Menü anbieten“ zu können. Derweil amüsiert sich das Netz über die Frage, welche Auswirkungen die Burgerlosigkeit auf die Fast-Food-Kette hat.

Von einer Umbenennung in „Burgerless King“ über die Bemerkung „The burger has left the building“ (Der Burger hat das Gebäude verlassen, Anm. d. Redaktion) bis hin zur Frage, ob das Geschehene aus Burger King nun den „Burger Peasent“ (Burger Bauer, Anm. d. Red.) machen würde, scheinen dem Amüsement der Twitter-Nutzer keine Grenzen gesetzt zu sein. Dass die Bekanntgabe fehlender Verfügbarkeit ihres Kernprodukts für so viel Spaß sorgen würde, damit hätte Burger King aber wohl nicht gerechnet. In diesem humoristischen Sinne: Vielleicht lässt sich in der kürzlich entdeckten Geheimfiliale des Fast Food-Riesen ja noch etwas Brauchbares finden? (askl)

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