Es gibt schon mehr als 600

Cafés für Gespräche über den Tod

London - Vielleicht weil er so unausweichlich ist, reden wir so ungern über unseren eigenen Tod. Um das zu ändern, verbreitet der Londoner Jon Underwood die Idee von sogenannten Death Cafés.

Hier kommen Menschen zusammen, um bei Kaffee und Kuchen über den eigenen Tod zu reden. Zu den Diskussionsthemen gehören die Fragen, wie man beerdigt werden möchte und ob man Sterbehilfe in Anspruch nehmen würde. Underwood ist der Meinung, wer sich seiner eigenen Vergänglichkeit bewusst sei, lebe intensiver. Mittlerweile gibt es über 600 Death Cafés nach dem Vorbild Underwoods in 15 Ländern weltweit. In Deutschland fehlt bisher ein solches Café.

dpa

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