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Unternehmer bereiten sich auf Legalisierung vor - gibt es bald Cannabis „made in Germany“?

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 Eine Cannabis-Pflanze.
Die „Green Pioneers“ in Fulda bereiten sich auf die Legalisierung von Cannabis vor. (Symbolfoto) © Matt Masin/dpa

Auf 870.000 Quadratmetern baut das 2018 in Fulda gegründete Unternehmen „Green Pioneers“ Hanf an. Bislang waren die angebauten Pflanzen THC-frei. Durch die Legalisierung von Cannabis, die die Ampel-Koalition auf den Weg bringen will, könnte sich dies nun ändern.

Fulda -  Die Ampel-Koalition will eine „kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften“ einführen. Dadurch würden „die Qualität kontrolliert, die Weitergabe verunreinigter Substanzen verhindert und der Jugendschutz gewährleistet“, heißt es im Koalitionsvertrag. Wann die Pläne zur Legalisierung umgesetzt werden, kann die Ampel-Koalition noch nicht sagen. Die „Green Pioneers“ aus Fulda* würde die Legalisierung als Bestätigung ihrer Arbeit sehen.
Wie sich die Arbeit der Unternehmer von „Green Pioneers“ aus Fulda verändern könnte, verrät fuldaerzeitung.de.*

Der 29-jährige Geschäftsführer Philipp Gärtner gibt mit Blick auf die Legalisierung von Cannabis zu: „Eine mögliche Legalisierung war schon früh ein Szenario, das wir im Hinterkopf hatten.“ Gärtner ist auf dem Biohof Gärtner in Malkes aufgewachsen – dort startete 2019 der Anbau, der mittlerweile auf 870.000 Quadratmeter erweitert wurde. Die drei Gründer Philipp Gärtner, Marc Graf und Kerim Viebrock hoffen, dass sich durch die Legalisierung auch der Blick auf die Pflanze – die auch als umweltfreundliches Futtermittel angebaut werden könne – verändert. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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