22 Schüler verletzt

Chinese sticht auf Schulkinder ein: Todesstrafe

Xinyang - Vor einem Jahr war ein 37-Jähriger in einer Grundschule in der zentralchinesischen Provinz Henan auf 22 Kinder mit einem Messer losgegangen. Nun wurde er zum Tode veruteilt.

Ein Gericht in der Stadt Xinyang verhängte das Urteil am Freitag wegen versuchten Mordes. Der Angreifer hatte neben den 22 Kindern auch einen Erwachsenen verletzt. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras ist zu sehen, wie er die Kinder in Panik versetzte und auf sie einstach, bevor einige mit Besen bewaffnete Erwachsene ihn aus dem Gebäude jagten. Die Tat ereignete sich am selben Tag wie der Amoklauf von Newtown, bei dem am 14. Dezember 2012 in einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut 20 Kinder sowie sechs Erwachsene erschossen wurden. In China sorgten in den vergangenen Jahren immer wieder gewaltsame Angriffe auf Kinder für Schlagzeilen. Die Behörden sahen sich daher gezwungen, die Sicherheitsvorkehrungen an Schulen zu verstärken. Im boomenden China haben die Gewalt sowie psychische Störungen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen.

afp

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