Babys entführt und verkauft

Säugling-Handel: Chinesin zum Tod verurteilt

Peking - Wegen der Entführung und des Handels mit Babys ist eine Chinesin zum Tode verurteilt worden. 35 Mittäter bekamen ebenfalls hohe Strafen aufgebrummt.

Das Gericht in Qujing in der Provinz Yunnan erklärte am Samstag, die Frau sei als Anführerin eines Menschenhändlerrings von Ende 2009 bis August 2010 für die Entführung von 223 Säuglingen verantwortlich gewesen. Teilweise seien die Babys auch in Yunnan gekauft und anschließend in der zentralchinesischen Provinz Henan wieder verkauft worden.

Für einen männlichen Säugling wurden umgerechnet 3.800 Euro verlangt, ein weiblicher Säugling kostete rund 2.500 Euro. 35 Mittäter wurden nach Angaben des Gerichts am Freitag zu Strafen von drei Jahren bis zu lebenslanger Haft verurteilt. Der traditionelle Wunsch nach männlichen Erben und die Ein-Kind-Politik haben in China zu einem wachsenden Handel mit Säuglingen geführt.

dapd

Rubriklistenbild: © dapd (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesen

„Ich will heute noch b...“ - Über diese Döner-Bestellung lacht das Netz
„Ich will heute noch b...“ - Über diese Döner-Bestellung lacht das Netz
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
Dieses dänische Model ist angeblich zu dick für Louis Vuitton
Dieses dänische Model ist angeblich zu dick für Louis Vuitton
Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger
Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Kommentare