Deutsche Promis auch dabei

Hype um neue Social-Media-App „Clubhouse“: Top-Stars plötzlich alle dabei - Doch es gibt einen Haken 

Hype um neue App Clubhouse ausgebrochen.
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Hype um neue App Clubhouse ausgebrochen.

Es ist ein neuer Hype um die Social-Media-App Clubhouse ausgebrochen. Auch in Deutschland ist die App angekommen. Doch es gibt einen Haken.

München - Täglich schießen tausende Apps aus dem Boden. Um manche entwickelt sich schnell rein Riesen-Hype nur, um dann schnell wieder in der Versenkung zu verschwinden. Einige Social-Media-Apps wie Instagram, Snapchat oder TikTok etablieren sich aber und sind für vielen nicht mehr wegzudenken. Es gibt sogar Menschen, vor allem jüngere, die sogar regelrecht süchtig nach den Apps sind.

Hype um Social-Media-App „Clubhouse“

Jetzt scheint der nächste große Hype* da zu sein, wie auch ingame.de berichtete. Seit März 2020 gibt es die Social-Media-App Clubhouse. Schon im Mai wurde die App mit 100 Millionen US-Dollar bewertet. Das berichtet das Forbes Magazine. US-Stars wie Drake, Paris Hilton und Oprah Winfrey traten Medienwirksam bei.

Doch das Konzept der App ist jedoch komplett anders als bei Instagram und Co., denn genau genommen ist es eine Social-Audio-App. Dass bedeutet es gibt keine Bilder, Videos, Kommentare oder Likes, sondern nur Audio-Dateien. Man kann Gesprächen wie bei einem Live-Podcast zuhören oder sich aktiv an Diskussionen beteiligen. Hinter Clubhouse stecken die beiden Gründer Paul Davison und Rohan Seth mit ihrer Firma Alpha Exploration Co. aus dem Silicon Valley.

Social-Media-App „Clubhouse“: Deutsche Stars plötzlich dabei - So kann man Teilnehmen

Der einzige Haken: Man muss eingeladen werden*, wie bereits ruhr24.de zeigte. Die User sind also Teil eines exklusiven Klubs. In Deutschland kam der Hype auch erst in den vergangenen Tagen zustande. Mit dabei sind unter anderem schon Social-Media-Größen wie Brian Jakubowski, Musiker und Heimwerker-König Fynn Kliemann, Singer-Songwriter Olli Schulz, FDP-Chef Christian Lindner, Nachwuchspolitiker wie Lilly Blaudszun (SPD) und Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Experten warnen aber vor der App*, wie hna.de mitteilte.

Eine weitere Hürde für viele Interessierte: Android-User schauen in die Röhre. Im Moment gibt es Clubhouse nur für Apple-Nutzer. Trotz all dem ist die Anzahl der Nutzer schon gewaltig gestiegen. Es ist also auch jetzt schon für „Normalos“ nicht unmöglich teilzuhaben. Die Gründer gaben aber auch bekannt, dass die App demnächst für alle geöffnet werden soll. Ein Termin gibt es aber noch nicht.

Wie funktioniert „Clubhouse“? Die wichtigsten Infos zur neuen Hype-App

Um mitzumachen braucht man einen „Invite“ eines Users, dieser funktioniert nur über die Telefonnummer. Jeder kann aber sehen, von wem man eingeladen wurde. Bei Clubhouse gibt es sogenannte Chat-Räume. Jeder kann einem öffentlichen Raum beitreten. Dort kann man über die unterschiedlichsten Themen diskutieren. Es gibt aber such geschlossene Räume, z. B. für Freunde. Es gibt dann drei unterschiedliche Rollen:

  • Moderatoren: Sie leiten die Diskussion und können User zu Sprechern machen, damit sie aktiv an der Diskussion teilnehmen können. Umgekehrt können sie User aber wieder aus der Rolle eines Sprechers entfernen.
  • Sprecher: Sie dürfen das Wort ergreifen und am Gespräch Teilnehmen
  • Zuhörer: Jeder User, der einem Chat-Raum beitritt, kann natürlich den Gesprächen der anderen zuhören und so die aktuelle Diskussion live verfolgen. Man kann sich natürlich auch Melden und so den Moderatoren signalisieren, dass mit einem Beitrag am Gespräch teilnehmen möchte.

Es ist auch möglich Diskussionen vorzuplanen, um möglichst viele Teilnehmer zu erreichen. Über eine Kalenderansicht sieht man, wann welcher Raum öffnet. Vor allem auch politische Formate oder Bürgersprechrunden könnten so abgehalten werden. Die Möglichkeiten die App zu nutzen sind natürlich zahlreich und es liegt an den Usern kreative Formate zu entwickeln.

„Clubhouse“: Kritik an neuer Hype-App

Es gibt aber auch schon Kritik an Clubhouse*, wie wa.de berichtete. Laut der New York Times gab es auch schon bei der neuen App Hatespeech, ein Problem mit dem alle Social-Media-Apps zu kämpfen haben. Mit Community-Guidelines und dem System der Moderatoren wird aber versucht, negative Beiträge so klein wie möglich zu halten. Auch das die App auf alle Telefon-Kontakte der User zugreifen kann steht in der Kritik. (md) *tz.de, ruhr24.de, hna.de, ingame.de und wa.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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