Corinnas Mörder muss lebenslang in Haft

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Corinnas Mörder muss lebenslang ins Gefängnis.

Leipzig - Wegen Mordes an der neunjährigen Corinna aus dem nordsächsischen Eilenburg hat das Leipziger Landgericht den Angeklagten Lutz Peter Sch. zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Corinna wurde in Eilenburg ermordet.

Zudem stellte das Gericht am Mittwoch die besondere Schwere der Schuld fest. Der 39-jährige hatte gestanden, das Mädchen im Juli vergangenen Jahres sexuell missbraucht und getötet sowie die Leiche des Kindes in einen Nebenarm des Flusses Mulde geworfen zu haben. Das Gericht gab damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft und der Anwältin der Mutter des Kindes statt, die neben einer lebenslangen Freiheitsstrafe beantragt hatten, die besondere Schwere der Schuld festzustellen, die eine Entlassung auf Bewährung nach 15 Jahren verhindern würde.

Trauer und Entsetzen: Der Fall Corinna aus Eilenburg

 
Der grausame Tod der kleinen Corinna schockt ganz Deutschland. Die Neunjährige war am vergangenen Dienstagabend nach dem Spielen nicht nach Hause gekommen. Ihre Mutter ging dann zur Arbeit und organisierte die Suche mit Hilfe der Familie. Um 19.45 Uhr wurde die Polizei alarmiert. © ap
 
24 Stunden nach ihrem Verschwinden entdeckten Einsatzkräfte das tote Kind in einem Sack im Mühlgraben , einem Nebenarm der Mulde, nur etwa 250 Meter vom Wohnhaus entfernt. © ap
 
In der 17 000-Einwohner-Stadt Eilenburg herrschte Trauer und Entsetzen. Am Wohnhaus der Neunjährigen und an der Rathaustreppe legten Nachbarn, Freunde, Einwohner und Kindergruppen Blumen nieder und stellten Kerzen auf. Viele von ihnen weinten. © ap
 
In der 17 000-Einwohner-Stadt Eilenburg herrschte Trauer und Entsetzen. Am Wohnhaus der Neunjährigen und an der Rathaustreppe legten Nachbarn, Freunde, Einwohner und Kindergruppen Blumen nieder und stellten Kerzen auf. Viele von ihnen weinten. © ap
 
Das Haus von Corinnas Eltern. Corinna ist das dritte Kind, das seit 2007 in der Region Leipzig einem Verbrechen zum Opfer fiel. 2007 starb der kleine Mitja, nachdem er brutal missbraucht worden war. Im Jahr 2008 wurde Michelle ermordet. © ap
 
Nach der Obduktion steht fest: Corinna wurde vergewaltigt und anschließend ermordet. “Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hans Strobl am Donnerstag. © ap
 
“Der Täter ist noch auf freiem Fuß.“ Zum genauen Tatablauf machte er keine Angaben. © ap
 
Die mit 80 Beamten besetzte Kripo-Sonderkommission “Corinna“ sucht mit Hochdruck nach Hinweisen auf den Täter. © ap
 
Als das Kind gefunden wurde, war es teilweise nackt. Die Polizei sucht nach den Kleidungsstücken. An diesem Freitag sollen noch einmal Spezialhunde eingesetzt werden. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap
 
Aus der befürchtung ist Gewissheit geworden. Die kleine Corinna (9) wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Sehen Sie hier die Bilder der Suche und der Reaktionen auf ihren Tod. © ap

Auch der Verteidiger des Mannes hatte in seinem Plädoyer das Tatgeschehen als Mord eingestuft und sich der Forderung nach lebenslänglich angeschlossen. Allerdings war er der Ansicht, dass die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld nicht zu rechtfertigen wäre.

Der Angeklagte selbst hatte am vorletzten Verhandlungstag in einer persönlichen Erklärung beteuert, er bedaure das Verbrechen zutiefst. Er wisse nicht, wie er der Mutter des Kindes erklären könne, wie leid es ihm tue und wie sehr er die Tat bereue. Er habe einfach nicht den Mut dazu. Laut dem Urteil muss er 50.000 Euro Schmerzensgeld an die Mutter des Kindes zahlen.

DAPD

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