Spott und Spekulationen im Netz

Alltagsgegenstand statt Corona-Maske: Bahn-Reisender fotografiert Mann - dann wird es richtig gruselig für ihn

Corona: Zugreisender mit Jutebeutel auf dem Kopf.
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Der Bahn-Reisende mit dem Jutebeutel auf dem Kopf.

Bei Reisen mit der Bahn ist ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht. Ein Reisender hat sich auch brav daran gehalten, nur die Wahl seiner Maske irritiert ein wenig.

  • Der Atemschutz eines Bahn-Reisenden wird im Netz gefeiert.
  • Ein Twitter-User postet ein Bild eines Mannes mit einem ganz besonderen Schutz vor Corona.
  • In den Kommentaren wird der Bahnfahrer gefeiert.

München - An Bahnhöfen und in Zügen ist es schon seit längerem Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der Atemschutz soll das Risiko mindern, dass man andere mit Corona ansteckt, aber auch, dass man selbst besser gegen das Virus geschützt ist. Wer sich nicht an die Maßnahme hält, dem drohen saftige Bußgelder. Ein Mann in einem Twitter-Post wollte wohl hundertprozentig sicher gehen, dass ihm keine Gefahr durch die Pandemie droht und hat sich eine ganz besondere Maske aufgesetzt.

Bahn-Reisender trägt besondere Corona-Maske mit 360-Grad Rundumschutz

Ein Twitter-User hat diesen außergewöhnlichen Atemschutz auf einem Foto eingefangen. Er scheint wohl häufiger mit spaßigen Posts seine über 1000 Follower zu begeistern, denn er schreibt in seinem Profil: „Vorsicht! Der Besitzer dieses Accounts hält sich für sehr witzig!“ Sein Ziel: „Trashige" Tweets über Alltagssituationen zu verbreiten. Bei seinem aktuellen Post hat er wirklich eine kuriose Situation in der Bahn eingefangen.

Ein wenig schadenfroh schreibt der User über seinem Bild „Hier in der Bahn hockt jemand, der sich anstatt einer Maske einen Jutesack ohne Sichtschlitze über den Kopf gezogen hat“. Tatsächlich mutet das Bild etwas befremdlich an. Man fragt sich, wie der Reisende so überhaupt den richtigen Zug gefunden hat. Spätestens bei der Fahrkartenkontrolle wird er Mann aber sicher seinen kopfübergreifenden Atemschutz abnehmen müssen. Als richtige Prävention ist die Tüte aber wohl nicht geeignet.

Corona-Schutz in Bahn: Kuriose Maske eines Reisenden wird in den Kommentaren gefeiert

Fast 100 Twitter-User haben bereits bis Mittwoch den Post über den kuriosen Bahn-Reisenden kommentiert. Dabei erhält der Mann großen Zuspruch. „Manchmal möchte man ja anonym reisen“, schreibt einer. Ein anderer fügt süffisant hinzu: „Immer noch besser als sich feige im ICE-Klo zu verstecken.“ Wieder ein anderer will es dem Unbekanntem gleich tun und die Lorbeeren für die Idee selbst abgreifen. „Voll Bock, mich jetzt so in die Bahn zu setzen und den Ruhm abgreifen."

Eine andere Nutzerin frotzelt: "Vielleicht ist er einfach hässlich und läuft immer so rum." Ein anderer sieht durchaus einen Sinn des Ganzen und stellt sich gegen die Spötter: „Wahrscheinlich die Maske vergessen und will trotzdem andere schützen.“

Der Foto-Poster setzt sogar noch einen drauf. Auf die Frage, ob er auch gesehen habe, wann der Mann ausgestiegen ist, antwortet er: „Das war das Gruselige. Am nächsten Bahnhof war der einfach weg.“ Ob das Foto wirklich nicht gestellt ist? Das bleibt unklar. Sicher ist wohl, trotz des Zuspruchs für die kuriose Idee, dass der Atemschutz kaum Nachahmer finden wird. (tel)

Corona ist auch der Grund, warum auf Mallorca eine Kult-Kneipe dicht machen musste. Und auch eine andere Geschichte aus dem Netz bewegt die User. Ein Metal-Fan schneidet sich die langen Haare ab, um jemand damit zu helfen.

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