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Boostern gegen das Coronavirus: Das sollten Geimpfte vor und nach dem Piks beachten

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Von: Yasina Hipp

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Einige Tipps sollten vor und nach der Booster-Impfung beachtet werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt

Die Coronavirus-Variante Omikron bestimmt mehr und mehr das Infektionsgeschehen auch in Deutschland. Booster-Impfungen helfen gegen einen schweren Verlauf - darauf sollte man bei dem Booster achten.

München - Wissenschaftler und Experten werden nicht müde, die Menschen zum Impfen aufzufordern. Besonders die Auffrischungsimpfung zeigt sich als effektives Mittel gegen die Coronavirus-Variante Omikron. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe kann durch den dritten Piks stark reduziert werden. Nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland bereits 35,1 Millionen Menschen - rund 42,3 Prozent - zum dritten Mal geimpft (Stand: 08.01.). Aufgrund der aktuell angespannten Lage empfiehlt die Ständige Impfkommission (StiKo) Menschen ab 18 Jahren, die Auffrischungsimpfungen bereits drei Monate nach der zweiten Impfung. Aber auf was sollte man vor und nach der Impfung achten?

Booster-Impfung: Impfreaktion trotzdem da

Zunächst einmal sollte betont werden, dass auch nach der dritten Impfung ähnliche Reaktionen wie nach den ersten beiden Dosen auftreten können. Zu den häufigsten Impfreaktionen zählen Schmerzen und/oder Schwellung an der Einstichstelle, Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Erbrechen, Schüttelfrost oder auch Fieber. Diese Beschwerden sind zumeist aber nur von kurzer Dauer und verschwinden zügig wieder.

Auch wenn die Impfung und ihre Folgen für einige Stunden sehr unangenehm sein können, raten Experten davon ab, Schmerzmittel zu nehmen. Petra Bracht, Fachärztin für Allgemein- und Ernährungsmedizin erklärt im Gespräch mit der Bild: „Die können die Immunantwort bei der Impfung schwächen – und das wollen wir ja auf keinen Fall.“ Auch präventiv im Vorfeld der Impfung sollte auf Schmerzmedikamente verzichtet werden. Medikamente, die aber täglich eingenommen werden, müssen natürlich auch am Tag der Impfung genommen werden.

Booster-Impfung: Kein Alkohol und fettiges Essen

Vor dem Piks sollte der Geimpfte am besten auch auf Alkohol und allzu fettiges Essen verzichten. Beides belastet die Leber und raubt dem Körper die Energie, die er für die Verarbeitung des Impfstoffs benötigt. Aus demselben Grund sollte auch übermäßige körperliche Anstrengung, beispielsweise Sport, vermieden werden. Damit reduziert sich auch die Wahrscheinlichkeit an einer Herzmuskelentzündung zu erkranken.

Laut Expertin Bracht kann ein wenig Bewegung an der frischen Luft, also zum Beispiel ein Spaziergang in der Natur, durchaus förderlich sein. Dadurch würden „heilsame, antientzündliche Botenstoffe“ frei gesetzt, sowie auch Vitamin D, der essentielle Nährstoff für die Funktion unseres Immunsystems produziert. Ausreichend Schlaf und wenig Stress fördert natürlich auch die Immunantwort.

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