News-Ticker

Corona: Bundesregierung weiß nichts über Alter von Intensivpatienten - Indien-Mutante erreicht Deutschland

Corona-Test: Eine Mitarbeiterin steht hinter einem Absperrband
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Corona in Deutschland: Die Corona-Fallzahlen sind weiter hoch, doch es zeichnet sich ein positiver Trend ab.

Die Corona-Fallzahlen in Deutschland sind weiter hoch, allerdings gibt es einen hoffnungsvollen Trend. Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie fehlen der Bundesregierung wichtige Informationen. Der News-Ticker.

  • Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag erneut leicht gesunken (Update vom 29. April, 6.32 Uhr).
  • Der Bundesregierung fehlen wichtige Informationen in der Corona-Pandemie (Update vom 29. April, 10.24 Uhr).
  • In Deutschland werden einige Fälle von Corona-Mutationen entdeckt. Im Osten des Landes kommt es zu einem massiven Ausbruch (Update vom 28. April, 22.12 Uhr).
  • Auch mit der bundesweiten Corona-Notbremse gehen einige Bundesländer eigene Wege - neue Beschlüsse gibt es zum Beispiel in Bremen und Bayern (Update vom 27. April, 17.00 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 29. April finden Sie hier.

Update vom 29. April, 12.02 Uhr: RKI-Chef Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn informieren auf einer Pressekonferenz in Berlin über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland.

„Es gibt Hoffnung, aber es gibt noch keine Entwarnung“, sagte der CDU-Politiker. Der steile Anstieg der Infektionszahlen habe vorerst gebremst werden können, dies reiche aber nicht, sie seien insgesamt zu hoch. „Die Zahlen müssen nicht nur stagnieren, sie müssen weiter runter.“  

Update vom 29. April, 10.16 Uhr: Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie fehlen der Bundesregierung wichtige Informationen. Die Regierung hat nach eigenen Angaben keine Kenntnis vom Durchschnittsalter der Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der FDP mit, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Die Krankenhäuser müssen demnach täglich ihre Behandlungskapazitäten sowie etwa die Zahl der entlassenen Patienten und Patientinnen übermitteln. „Daten über das (Durchschnitts-)Alter von Covid-19-Patientinnen und Covid-19-Patienten mit intensivmedizinischem Behandlungsbedarf“ fallen aber nicht darunter. Die Antwort auf eine Anfrage der FDP-Politikerin Judith Skudelny lag AFP am Donnerstag vor.

Corona: Inzidenz sinkt laut RKI auf 154,9

Update vom 29. April, 6.32 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 24.736 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden 264 neue Todesfälle verzeichnet, wie aus dem RKI-Covid.19-Dashboard am Donnerstagfrüh hervorgeht. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken und liegt laut RKI bei 154,9 (Vortag: 160,6).

Indische Corona-Mutation B.1.617: Fälle in Köln und Baden-Württemberg entdeckt

Update vom 28. April, 22.12 Uhr: In Deutschland wurden weitere Fälle der indischen Coronavirus-Mutante nachgewiesen. In der Domstadt Köln gab es die Feststellung von zwei Fällen, auch in Baden-Württemberg wurde bei zwei Reiserückkehrern aus Indien die Variante B.1.617 entdeckt. Zuvor wurden in der Bundesrepublik auch schon die Mutationen aus Großbritannien*, Südafrika und Brasilien erkannt.

Dem RKI zufolge gibt es Hinweise auf eine erhöhte Übertragbarkeit der indischen Mutation. Sie werde auch „mit einer reduzierten Wirksamkeit der Immunantwort in Verbindung gebracht“. Es mangele aber an sicheren Erkenntnissen, um die Variante als „besorgniserregend“ einzustufen. Indien selbst hat mit einer extremen zweite Welle zu kämpfen, nachdem die Pandemie im Januar bereits überwunden schien.

Corona-Ausbruch in einer Fahrzeug-Fabrik

Unterdessen ist es in einem Fahrzeugwerk in Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern) zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen. 180 Mitarbeiter und Menschen im Umfeld des Unternehmens haben sich mit Corona infiziert. Die Kleinstadt (4900 Einwohner) ist ein Corona-Hotspot.

Deutschland kämpft gegen Corona: Markus Söder geimpft - und 24,7 Prozent der Bevölkerung

Update vom 28. April, 18.42 Uhr: Markus Söder, der einen eigenwilligen Vorschlag äußerte, hat mit sich mit Biontech gegen das Coronavirus impfen lassen. Bayerns Ministerpräsident sei bereits vergangene Woche von seinem Hausarzt in Nürnberg geimpft worden, sagte eine Sprecherin der Staatsregierung nach dpa-Informationen. Mittlerweile sind in Deutschland 24,7 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen Corona geimpft worden. Davon seien mehr als 6,1 Millionen (7,4 Prozent) Bürger bereits vollständig geimpft, wie das Impfdashboard des Gesundheitsministeriums aufzeigt.

Update vom 28. April, 06.32 Uhr: Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut 22.231 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Außerdem wurden 312 neue Todesfälle binnen eines Tages verzeichnet. Beide Werte sind damit im Vergleich zu den Zahlen von vor einer Woche gesunken. Am 21. April lag die gemeldete Zahl der Neuinfektionen bei 24.884, die Zahl der gemeldeten Todesfälle bei 331.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt in Deutschland einen kleinen Grund zur Hoffnung. Der Wert liegt laut RKI nun bei 160,6 - und ist damit im Vergleich zum Dienstag deutlich gesunken (Vortag: 167.6).

Corona-Notbremse: Deutschland einheitlich? Flickenteppiche bleiben bestehen

Update vom 27. April, 16:30 Uhr: Während die Klagen gegen die einheitliche Corona-Notbremse des Bundes beim Bundesverfassungsgericht weiter zunehmen, gibt es auch einige Alleingänge auf Landesebene. So wurde in Bremen jetzt eine Corona-Testpflicht in Unternehmen und Verwaltungen beschlossen. Bislang war nur ein Test-Angebot durch den Arbeitgeber deutschlandweit vorgeschrieben, der Senat des Bundeslandes entschied sich jetzt dazu, ab dem 10. Mai eine tatsächliche Testpflicht einzuführen. Wer nicht aus dem Home-Office arbeiten kann, muss sich in Bremen jetzt also zweimal pro Woche testen lassen. In einer Pressemitteilung des Senats heißt es dazu von Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte unter anderem: „Was bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll ist, das muss auch bei Erwachsenen möglich sein.“

In Bayern hingegen soll eine Gleichstellung vollständig geimpfter Menschen mit denjenigen, die negativ getestet wurden, stattfinden: Ab Mittwoch gilt der Nachweis eines vollständigen Impfschutzes beispielsweise beim Einkauf außerhalb des täglichen Bedarfs genau so wie ein aktueller Negativ-Test. Zudem soll die Impfpriorisierung im Freistaat schon ab Mitte Mai aufgehoben werden, so Ministerpräsident Markus Söder bei einer Presse-Konferenz zum weiteren bayrischen Verfahren in der Pandemie.

Ein Polizeiauto steht vor einem Schild mit dem Schriftzug „Impfzentrum“.

Update vom 27. April, 12.30 Uhr: Insgesamt sind laut dem Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Institutes aktuell deutschlandweit 23,9 Prozent der deutschen Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. 7,3 Prozent aller Deutschen sind mit dem 26. April bereits vollständig geimpft. Insgesamt seien knapp 26 Millionen Impfungen erfolgt - davon 20 Millionen Erst- und gut sechs Millionen Zweit-Impfungen. Am Montag seien knapp 400.00 Menschen geimpft worden, heißt es weiter.

In Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam wird eine Impfstelle jetzt allerdings eine Zwangspause einlegen müssen: „Die Impfstelle KEvB wird vorerst für die nächsten vier Wochen keinen Impfstoff für weitere Erstimpfungen erhalten. Derzeit stehen noch etwa 2.000 Nicht-Geimpfte auf der Warteliste.“ Auf die städtische Warteliste konnten sich Impfberechtigte eintragen, die noch keinen festen Impftermin hatten - blieben am Ende des Tages Dosen übrig, bekamen sie spontan die Chance auf eine Impfung. Mit der Liefereinschränkung heißt es jetzt von Seiten der Stadt Potsdam: „Impftermine über die Impfwarteliste zu bekommen, ist daher nach jetzigem Stand unrealistisch.“

Die betroffene Impfstelle ist im „Ernst von Bergmann“-Klinikum eingerichtet, wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) berichten, will das zuständige Innenministerium die Impfstellen an Krankenhäusern zugunsten der niedergelassenen Ärzte zurückfahren. In einem weiteren Potsdamer Impfzentrum soll auch in den kommenden Wochen durch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) weiter geimpft werden. Wer also auf der städtischen Warteliste steht, so die Hoffnung der PNN, kann zumindest von dort möglicherweise eine übrige Impfdosis erhalten, wenn beispielsweise ein regulärer Impftermin nicht wahrgenommen wurde.

Update vom 27. April, 06.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Dienstagmorgen 10.976 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Außerdem wurden 344 weitere Todesfälle verzeichnet. Zum Vergleich: In der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfektionen bei 9609, die Zahl der neuen Todesfälle bei 297. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht zurückgegangen. Sie liegt nun bei 167,6 (Vortag: 169,3).

Entscheidung zu Freiheitsrechten für Geimpfte schon bald?

Update vom 26. April, 21.17 Uhr: Ende Mai soll nach Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn entschieden sein, inwieweit gegen das Coronavirus Geimpfte weiterhin mit Beschränkungen belegt werden. „Hierzu wird die Bundesregierung nächste Woche einen Vorschlag machen und der Bundesrat wird dazu am 28. Mai dann final entscheiden. Also es gibt einen Zeitplan“, sagte Spahn am Montagabend in einem ARD-„Extra“.

Bis dahin in jedem Fall noch Bestand haben soll die Maskenpflicht: „In dieser Phase der Pandemie müssen alle noch Masken tragen und Abstand halten“, erklärte der CDU-Politiker. „Das ist etwas, was wir in vielen Ländern sehen - auch in denen, die schon mehr geimpft haben als wir* wie Israel, Großbritannien oder die USA. Solange keine Gruppenimmunität erreicht ist, kann sich dieses Virus immer noch sehr schnell bei den Nicht-Geimpften ausbreiten.“

Update vom 26. April, 19.07 Uhr: Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt nach dem RKI-Lagebericht von Montagabend bei 1,01 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 101 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Merkel will Impfpriorisierung aufheben! Kanzlerin macht „Hoffnung“ - und nennt Datum

Update vom 26. April, 18.10 Uhr: Die Impfpriorisierung soll spätestens im Juni aufgehoben werden. Das erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Impf-Gipfel auf einer Pressekonferenz in Berlin. „Das heißt aber nicht, dass jeder sofort geimpft werden kann“, räumte die CDU-Politikerin ein. Allerdings könne sich dann jeder um einen Termin bemühen. Zudem versprach Merkel deutlich mehr Tempo beim Impfen.

In vielen Bundesländern seien bereits die Prioritätengruppen I und II geimpft, sagte Merkel weiter. Die Gruppe III sei geöffnet. Im Großen und Ganzen gehe man davon aus, dass diese Gruppe im Mai die erste Impfung erhalten werde, „sodass wir dann spätestens, je nachdem wie viele Impfdosen wir bekommen, ab Juni - aber ich sage nochmals: spätestens - die Priorisierung aufheben können“.

Merkel sprach außerdem von Lockerungen für Geimpfte und Genesene. Sie kündigt eine Verordnung zum Thema an, die von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden soll. „Es war wichtig, dass wir das mal diskutiert haben.“ Gleichzeitig warnte Merkel mit Blick auf einen nach wie vor großen ungeimpften Teil der Bevölkerung allerdings vor einer „Übergangsphase, die nicht einfach ist“. Man verspüre „Hoffnung“, habe allerdings auch noch einen Weg zu gehen.

Markus Söder wählte ähnliche Worte und sprach von einer „Ministerpräsidentenkonferenz der Hoffnung“, da Lockerungen statt Einschränkungen diskutiert wurden. Lockerungen seien allerdings nur möglich, wenn das Impftempo erhöht werde. Dies sei durch die Aufhebung der Impfpriorisierung möglich.  Zusammen mit der Einbeziehung der Hausärzte stelle sie einen wichtigen „Hebel“ dar.

Die Corona-Impfungen schreiten voran. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt allerdings vor einer „Übergangsphase, die nicht einfach ist“.

Corona-Impfgipfel: Priorisierung aufgehoben? Große Einigkeit beim Gipfel - Söder macht Druck

Update vom 26. April, 17.14 Uhr: Beim Impf-Gipfel von Bund und Ländern ist der erste Teil der Debatte beendet – wie geplant ohne Beschluss. Es besteht aber große Einigkeit, dass die Impfpriorisierung spätestens im Juni aufgehoben werden solle.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zuletzt gegen eine zu schnelle Freigabe der Corona-Impfungen für alle gewandt. Im Mai sollten zunächst der dritten und letzten Prioritätsgruppe Impfungen angeboten werden, sagte Spahn am Montag im TV-Sender Welt. Dazu gehörten neben den über 60-Jährigen unter anderen auch Supermarktverkäufer:innen, Busfahrer, Justizbeamte und Lehrkräfte in weiterführenden Schulen. Dies seien Berufsgruppen, die kein Homeoffice machen könnten. „Die warten jetzt seit vier, fünf Monaten darauf, dass sie geimpft werden können, um sich zu schützen.“

Der nächste Schritt sei dann die generelle Aufgabe der Priorisierung, sagte Spahn. „Ich hab gesagt: im Juni. Wenn es früher geht, weil mehr Impfstoff kommt, gerne auch früher.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich für eine Freigabe der Impfungen für alle am Besten noch im Mai ausgesprochen.

Corona in Deutschland: Mehr als 65 Verfahren wegen Bundes-Notbremse beim Verfassungsgericht

Update vom 26. April, 16.27 Uhr: Die Corona-Notbremse des Bundes ist umstritten. Das zeigt sich auch in der Anzahl der Verfahren, die beim Bundesverfassungsgericht mittlerweile eingegangen sind. Mehr als 65 Verfahren seien anhängig. Eine genaue Angabe über die aktuelle Zahl der Eingänge sei nicht möglich, weil ständig neue hinzukommen könnten, teilte ein Sprecher am Montag in Karlsruhe mit. Er machte keine Angaben dazu, wann mit einer Entscheidung zu rechnen sein könnte. Unklar ist zudem, ob Kläger zunächst Verwaltungsgerichte anrufen und sich dann durch die Instanzen klagen müssen.

Bundestag und Bundesrat hatten die umstrittene Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes vergangene Woche abgesegnet. Sie sieht bundeseinheitliche Regeln für Regionen vor, in denen bestimmte Corona-Kennzahlen überschritten werden. Demnach gelten unter anderem Ausgangsbeschränkungen von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr in Städten oder Kreisen, in denen binnen einer Woche 100 oder mehr Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner festgestellt werden. An den Regeln, die einen Flickenteppich verhindern sollen, gibt es viel Kritik.

Manche Klagen richten sich gegen das gesamte Maßnahmenpaket, andere nur gegen einzelne Punkte. Unter den Klägern sind die Gesellschaft für Freiheitsrechte, Politiker verschiedener Parteien und Anwälte. Die FDP wollte ihre Verfassungsbeschwerde noch im Laufe des Montags in Karlsruhe einreichen. Sie hatte wiederholt erklärt, Maßnahmen wie eine Ausgangssperre und andere Eingriffe in Grundrechte seien unverhältnismäßig und teils auch wirkungslos. Heftige Kritik kam auch von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Seine Partei „Freie Wähler“ hatten ebensfalls eine Verfassungsbeschwerde eingereicht.

Update vom 26. April, 16.08 Uhr: Wo ist eigentlich mein Impfpass? Diese Frage stellen sich einer Umfrage zufolge die Hälfte der Menschen in Deutschland. Spontan könnten nur 48 Prozent sagen, wo sich das gelbe Heftchen derzeit befindet, so eine am Montag vom Digitalverband Bitkom veröffentlichte Befragung. 51 Prozent wüssten dagegen nicht auf Anhieb, wo ihr Impfpass ist.

Laut Umfrage verloren auch 23 Prozent oder knapp ein Viertel der Deutschen ihren Impfpass schon einmal. Der Verband der deutschen Hightech- und Telekommunikationswirtschaft wertete die Ergebnisse der von ihm in Auftrag gegebenen Befragung als Argument für die Einführung eines digitalen Impfzertifikats im Kampf gegen Corona.

"Ihr Smartphone haben die Menschen schließlich meist zur Hand, ihren Impfpass müssen sie dagegen meist suchen", erklärte Bitkom-Präsident Achim Berg. Über die Frage des Corona-Impfzertifikats hinaus solle daher auch die Einführung eines digitalen Impfpasses im Rahmen der elektronischen Patientenakte vorangetrieben werden.

#allesdichtmachen: Virologe Streeck hat Verständnis für Schauspieler-Protestaktion

Update vom 26. April, 15.17 Uhr: Die Internetaktion #allesdichtmachen hat für viel Kritik und Diskussionen gesorgt, ist aber auch auf Verständnis gestoßen - unter anderem bei Virologe Hendrik Streeck. „In meinen Augen hat die Politik es nicht geschafft, alle Menschen mitzunehmen“, sagte Streeck in einem Facebook-Video für „Alarmstufe Rot - Initiativen & Verbände der Veranstaltungswirtschaft“. Das sehe man sehr deutlich bei #allesdichtmachen.

„Auf der einen Seite heißt es: Rechtsradikale oder AfD-Unterstützer. Und auf der anderen Seite haben ja die Schauspieler, die das gemacht haben, auch einen Punkt. Sie sagen ja auch mit den vielleicht etwas zynischen Aussagen etwas zu ihrer Situation.“ Er sehe im Moment keinen in der Politik, der versuche, die Bürger wieder zusammenzuführen, und das beunruhige ihn derzeit am meisten. Es sei nicht gut, wenn sich ganze Bevölkerungsgruppen nicht wahrgenommen fühlten, kritisierte Streeck.

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirischen Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Die Videos waren am Donnerstag veröffentlicht worden.

Astrazeneca: EU-Kommission verklagt Impfstoff-Hersteller wegen Lieferverzögerungen

Update vom 26. April, 14.29 Uhr: Wegen massiver Lieferverzögerungen hat die EU den Impfstoffhersteller Astrazeneca verklagt. Die EU-Kommission habe am Freitag rechtliche Schritte gegen das britisch-schwedische Unternehmen eingeleitet, sagte ein Sprecher am Montag. Die Klage erfolgt demnach auch im Namen aller 27 Mitgliedstaaten.

Die EU werfe Astrazeneca einen Verstoß gegen Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag mit Blick auf die Lieferung des Impfstoffs vor, sagte der Sprecher. Demnach hat das Unternehmen „keine zuverlässige Strategie entwickelt, um die rechtzeitige Lieferung der Dosen zu gewährleisten“. Der Sprecher betonte, Ziel der EU sei weiter, eine rasche Lieferung zu erreichen.

Astrazeneca hatte unter Verweis auf Produktionsprobleme im ersten Quartal nur 30 Millionen statt der vereinbarten 120 Millionen Impfdosen an die EU geliefert. Brüssel erwartet nun auch im zweiten Quartal deutliche Engpässe und statt zugesagter 180 Millionen nur 70 Millionen Dosen von Astrazeneca. Für Verärgerung in der EU hatte gesorgt, dass die Lieferungen von Astrazeneca an Großbritannien offenbar nicht eingeschränkt wurden.

Vor Impfgipfel: Interne Merkel-Warnung durchgesickert - „Das wird ein Anklage-Gipfel“

Update vom 26. April, 13.07: Der für Montag-Nachmittag angesetzte Impf-Gipfel von Bund und Ländern birgt offenbar eine Menge Konfliktpotential. Das zumindest befürchtet allen voran Angela Merkel. Wie bild.de berichtet, soll die Bundeskanzlerin in einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums am Montag gesagt haben: „Das wird ein Anklagegipfel, wenn ich mir die Wortbeiträge der A-Seite anschaue.“ Mit A-Seite sind vor allem die von der SPD geführten Bundesländer gemeint. Diese äußerten zuletzt immer wieder scharfe Kritik - vor allem an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Merkel vor Impfgipfel: Getestete und Geimpfte sollen nicht die gleichen Rechte bekommen

Auch inhaltlich soll Angela Merkel bereits erste Positionen angedeutet haben. Geht es nach der Kanzlerin, sollen frisch getestete Personen nicht die gleichen Rechte zurückbekommen, wie Geimpfte. „Die Sicherheit der Impfung ist viel robuster als die Sicherheit der Tests“, wird die 66-Jährige in dem Bericht zitiert. 14 Tage nach einer abgeschlossenen Impfung gehe „von diesen Personen keine Gefahr mehr aus, dann sind sie mit allen Grundrechten auszustatten“, so Merkel. Dasselbe sollte für Genesene gelten, wenn die Krankheit nicht länger als 6 Monate zurückliege.

Corona in Deutschland: Mehr als tausend Menschen verstoßen gegen Corona-Auflagen in München

Update vom 26. April, 10.44 Uhr: Am Wochenende sorgte in München eine offenbar spontane Party einer ganzen Schar von Jugendlichen für Aufregung. Im Englischen Garten tummelten sich unzählige junge Leute ohne Rücksicht auf die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen. Im Laufe des Abends wurde das Mengengelage dann gewalttätig.

Corona-Impfungen: Inzwischen mehr als 25 Millionen Dosen in Deutschland verabreicht

Update vom 26. April, 10.41 Uhr: Es geht voran - langsam aber stetig: Inzwischen wurden in Deutschland mehr als 25 Millionen Impfdosen verabreicht. Am Wochenende wurde eine Zahl von 25,45 Millionen Impfungen erreicht. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag mit.

Den aktuellen RKI-Zahlen zufolge, erhielten bundesweit bis Montag knapp 19,5 Millionen Menschen mindestens eine Impfung. Das entsprach einem Bevölkerungsanteil von 23,4 Prozent. Knapp sechs Millionen waren inzwischen bereits zweimal geimpft, das waren 7,2 Prozent der Bevölkerung. Am Samstag und am Sonntag wurden in Deutschland demnach insgesamt weitere 610.000 Corona-Impfungen verabreicht.

Corona in Deutschland: Ruf nach Lockerungen für Geimpfte wird lauter

Update vom 26. April, 9.37 Uhr: Die Rufe nach Lockerungen für Geimpfte werden vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Montag immer lauter. CDU-Chef Armin Laschet hat sich für entsprechende Lockerungen ausgesprochen. Laut Robert Koch-Institut seien Geimpfte und Genesene weniger infektiös als negativ getestete Personen. Es sei also „rechtlich geboten, dass Geimpfte dieselben Rechte haben wie Getestete“, sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag). Auch Nach Ansicht von CDU-Vize Julia Klöckner sollen Geimpften gewissen Freiheitsrechte zurückzugeben werden.

Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, betonte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Wir brauchen jetzt eine klare Vorgabe, dass Personen, die beide Impfungen erhalten haben, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben und nachweisbar nicht ansteckend sind, von bestimmten Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes ausgenommen werden.“

Auch FDP-Chef Christian Lindner begrüßte die Pläne. „Inzwischen ist klar, dass von Geimpften nach der Zweitimpfung und einer Wartezeit keine Gefahr ausgeht. Damit entfällt jegliche rechtliche Grundlage, die Menschen bei der Verwirklichung ihrer Grundrechte einzuschränken“, sagte Lindner der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch die Grünen-Rechtsexpertin Katja Keul forderte im „Handelsblatt“ die Aufhebung bestimmter Einschränkungen. Sie seien nicht mehr zu rechtfertigen.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte der „Rheinischen Post“, es sei „ richtig und notwendig, Beschränkungen für Menschen zurückzunehmen, von denen nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts keine Gefahr mehr ausgeht, dass sie das Virus weiterverbreiten“. Die Bundesregierung müsse hier „so rasch wie möglich Klarheit herstellen“.

Impfgipfel-Papier: Bundesregierung plant Lockerungen für Geimpfte

Das für den Gipfel am Montag bestimmte Eckpunktepapier der Bundesregierung weist in eine ähnliche Richtung. Demnach könnten für vollständig gegen Covid-19 Geimpfte und für Genesene bei dem Zugang zu Ladengeschäften und bestimmten Dienstleistungen dieselben Ausnahmen eingeräumt werden, die für negativ Getestete gelten. Bei der Einreise würde in den meisten Fällen die Quarantäne wegfallen.

Vor Impfgipfel: Fällt bald die Impfpriorisierung?

Beim Impfgipfel dürfte es auch um die Impfpriorisierung gehen. Landkreistagspräsident Reinhard Sager forderte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ eine Aufhebung der Reihenfolge. Dass einige Länder dies für Astrazeneca gemacht hätten, sei richtig. Dem sollten andere Länder folgen. FDP-Chef Lindner plädierte in der Zeitung dafür, die Priorisierung bei den Impfungen in den Arztpraxen „Zug um Zug aufzugeben, insbesondere wenn es um die freiwillige Verimpfung von Astrazeneca geht“.

Update vom 26. April, 7.23 Uhr: Wird die Impfreihenfolge aufgehoben und wenn wann? Sollen Geimpfte in Zukunft ohne Corona-Test zum Friseur dürfen? Beim Impf-Gipfel beraten Bund und Länder an diesem Montag über diese Themen. Schon im Vorfeld wurden Stimmen laut, dass für Geimpfte und Genesene Corona-Regeln gelockert werden sollen.

Marburger Bund: Gezielt Migranten und Analphabten ansprechen

Update vom 26. April, 7 Uhr: Beim Thema Impfen geht es um Tempo. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat die Bundesregierung aufgefordert, angesichts steigender Impfstoffmengen ihre Impfstrategie anzupassen. Wenn größerer Impfstoffmengen Ende Mai, Anfang Juni zur Verfügung stehen, müssten diese effizient verimpfen werden, sagte die Vorsitzende Susanne Johna der Augsburger Allgemeinen.

„Übergewichtige Menschen können früher geimpft werden, wissen das aber oft selbst gar nicht.“ Johna fordert dewegen eine schnelle Impfkampagne. Ein paar Plakate mit der Aufschrift „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ reichten da nicht aus, kritisiert sie.

„Wir müssen die verschiedenen Zielgruppen genau identifizieren und auf sie zugeschnittene Werbung für das Impfen machen“, sagte Johna. Sie nannte etwa Migrantinnen und Migranten mit schlechten Deutschkenntnissen, die 6,2 Millionen Analphabeten in Deutschland oder junge Frauen, die die unberechtigte Angst hätten, dass sie nach einer Impfung nicht mehr schwanger werden könnten.

Corona in Deutschland: RKI meldet Anstieg der Inzidenz

Update vom 26. April, 6.19 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.907 Corona-Neuinfektionen und 60 weitere Todesfälle gemeldet. Montags sind die Corona-Fallzahlen meist niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 169,3 gestiegen (Vortag: 165,6).

Montag - 26. AprilMontag - 19. April
Corona-Neuinfektionen11.907 Corona-Neuinfektionen11.437 Corona-Neuinfektionen
Todesfälle in Verbindung mit einer Sars-CoV-2-Infektion60 Todesfälle92 Todesfälle
7-Tage-Inzidenz169,3165,3

Update vom 25. April, 17.00 Uhr: Noch vor dem Impf-Gipfel am Montag gab das Bundesgesundheitsministerium bekannt, dass sich ab dem 3. Mai alle Mitglieder der Regierung, des Bundestags, des Bundesrats sowie des Bundesverfassungsgerichts impfen lassen dürfen. Ihnen steht es frei, sich in einem Impfzentrum der Bundeswehr oder über die parlamentsärztliche Stelle immunisieren zu lassen. Den Ländern stehe es ebenfalls frei, für die Mitglieder ihrer Verfassungsorgane ab dem 3. Mai ebenso zu verfahren, heißt es in dem Bericht des Gesundheitsministeriums.

Corona in Deutschland: Zahl der Intensivpatienten steigt

Update vom 25. April, 14.51 Uhr: Die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen steigt wieder. Laut DIVI-Intensivregister müssen 5.040 Corona-Patienten momentan intensivmedizinische behandelt werden, davon werden 2.868 künstlich beatmet. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Zuwachs von 31 Patienten.

Corona in Deutschland: Weltärzte-Chef fordert Maßnahmen gegen indische Virusmutation

Update vom 25. April, 14.34 Uhr: Angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen und einer neuen Virusmutation in Indien hat Weltärzte-Präsident Frank Ulrich Montgomery umfassende Schutzmaßnahmen gefordert. Die indische Mutante sei offenbar „ansteckender und im Krankheitsverlauf schlimmer“ als bisher bekannte Virus-Varianten, sagte er der Rheinischen Post (Montagsausgabe). „Daher sind alle Maßnahmen der Kontakteinschränkung gegenüber potentiell hiermit Infizierten gerechtfertigt.“

Neben Flug- und Einreiseverboten sowie strengen Quarantäneauflagen für Heimkehrer aus dem Risikogebiet rief Montgomery auch zu Hilfsangeboten für Indien auf. „Die indischen Krankenhäuser sind überfüllt. Es gibt keinen Sauerstoff zur Beatmung mehr, und viele Menschen sterben ohne eine Behandlung erhalten zu haben“, sagte er der Zeitung. Es sei „in unser aller Interesse“, die Infektionslage so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen.

Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery

Corona in Deutschland: Sicherheitslücke bei Corona-Schnelltests

Update vom 25. April, 14.27 Uhr: Aufgrund einer Sicherheitslücke in einer Schnelltest-Software konnten Unbefugte erneut auf Testergebnisse und andere sensible Informationen zugreifen. Wie der Tagesspiegel berichtete, können etwa an zwei Berliner Testzentren die Daten von mehr als 6.000 Registrierungen seit Anfang April abgerufen werden, darunter sensible Angaben wie Adresse und Geburtsdatum. Nach Recherchen der Zeitung nutzen auch viele andere Teststationen beispielsweise in Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Würzburg oder Heidelberg die fehlerhafte Software des Betreibers Innofabrik aus Haßloch (Rheinland-Pfalz). Die Sicherheitslücke sei am Samstag „innerhalb kürzester Zeit“ behoben worden, erklärte Innofabrik-Geschäftsführer Dennis Messer am Sonntag der dpa. Er bedauere den Fehler zutiefst

Update vom 25. April, 12.03 Uhr: Nach einem Skandal im Impfzentrum ermittelt die Polizei. Eine DRK-Mitarbeiterin soll in Spritzen Kochsalzlösung statt den Corona-Impfstoff von Biontech aufgezogen und verimpft haben. Der Vorfall im Landkreis Friesland (Niedersachsen) sorgt für Entsetzen.

Update vom 25. April, 11.32 Uhr: In Indien steigen die Infektionszahlen dramatisch. Die Bundesregierung will Indien nun doch zum
Virusvariantengebiet erklären - und zwar ab Montag, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. In Deutschland gilt dann ein weitgehendes Einreiseverbot für Menschen, die sich zuvor in Indien aufgehalten haben. Es gäbe demnach auch Überlegungen den Flugverkehr zu Indien vorübergehend zu stoppen. Eine Verbreitung von B.1.617 in Deutschland soll damit verhindert werden. Hierzulande ist diese Corona-Mutation nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) kaum aufgetreten. Stand Freitag soll sie in bundesweit 25 Fälle nachgewiesen worden sein.

Update vom 25. April, 10.22 Uhr: Die „Bundes-Notbremse“ gilt für die meisten Regionen Deutschlands. Die kritische 7-Tage-Inzidenz von 100 überschreiten mindestens drei Tage in Folge 337 von 412 Regionen (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), die das Robert-Koch-Institut (RKI) ausweist. Insgesamt überschreiten bereits 354 von 421 Kreisen eine 7-Tage-Inzidenz von 100.

Corona in Deutschland: Inzidenz auf neuen Höchstwert - RKI meldet fast 19.000 Corona Neuinfektionen

Erstmeldung vom 25. April 2021

München - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 18.773 Corona-Neuinfektionen* und 120 weitere Todesfälle gemeldet. Am Sonntag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet.

Am Sonntagmorgen liegt laut RKI die bundesweit bei 165,6 (Vortag: 164,4). Vergangenen Sonntag hatte der Wert bei 162,3 gelegen und vier Wochen davor bei 129,7 (am 28. März 2021).

Der bundesweite 7-Tage-R-Wert liegt nach dem RKI-Lagebericht von Samstagnachmittag bei 1,09 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 109 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Bisher haben sich in Deutschland 3.287.418 Menschen nachweislich mit Corona infiziert.
81.564 Menschen starben bislang mit oder an einer Coronavirus-Infektion.

Am Wochenende fallen die offiziellen Zahlen erfahrungsgemäß niedriger aus, da weniger Tests vorgenommen und ausgewertet werden. Außerdem melden nicht alle Gesundheitsämter Testergebnisse an das RKI. Wir haben einen News-Ticker über die aktuell wichtigsten Entwicklungen angelegt. (ml) *tz.de und Merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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