Positive Tests

Corona-Alarm im Bade-Paradies: Mehr als 16.000 Menschen bekommen Warnungs-Post

Viel Arbeit für das Gesundheitsamt: Eine infizierte Familie hielt sich über mehrere Tage in einem Freizeitpark auf - 16.500 Menschen müssen nun gewarnt werden.

Lübben - Viele Menschen verzichten in der Corona-Pandemie auf Auslandsreisen und entdecken dafür die Vorzüge des eigenen Landes. Urlaubs- und Erholungsmäßig hat Deutschland ja so einiges zu bieten. Sowohl was Natur anbetrifft, als auch, was Erlebnis-Parks oder ähnliches angeht. Für eine Familie endete ein solcher Heimat-Trip nun allerdings bitter. Die Folgen bekamen über 16.000 weitere Menschen zu spüren.

„Tropical Island“: Positive Corona-Fälle - Gesundheitsamt schickt über 16.000 Mails raus

Denn im beliebten wie bekannten „Tropical Island“ herrschte kürzlich Corona-Alarm. Fünf Infizierte haben das Bade-Paradies in Brandenburg besucht. Laut der Bild gab ein Sprecher der Anlage an, dass es sich bei den Infizierten um eine Familie aus Westdeutschland handele, die im Zeitraum vom 18. bis zum 22. August auf dem Freizeitpark-Gelände gewesen sei.

Das Gesundheitsamt ist informiert - und hat durch den Vorfall mächtig Arbeit bekommen. Rund 16.500 Besucher sollen sich nämlich in besagtem Zeitraum im „Tropical Island“ aufgehalten haben. Sie alle wurden nun per Mail über den Vorfall informiert. Wer Symptome aufweise, solle dringend einen Arzt aufsuchen.

Im „Tropical Island“ wurden positive Corona-Fälle gemeldet.

Corona-Alarm im „Tropical Island“: Hygienekonzept überprüft

Wie die dpa berichtet, ist aufgrund des Vorfalles das Hygienekonzept des Freizeitparks überprüft worden. Erst seit Donnerstag (26. August) greift vor Ort die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) Zuvor - also auch im Zeitraum, in dem sich die infizierte Familie dort aufhielt - brauchte man keinen der 3G-Nachweise, es herrschte lediglich Maskenpflicht in den Umkleiden.

Das Hygienekonzept sei nach der Prüfung bestätigt worden, hieß es. Das Gesundheitsamt habe die Empfehlung ausgesprochen, die Einhaltung der sogenannten AHA-Regeln im Blick zu behalten: Abstand halten, Hygiene beachten und im Alltag Maske tragen.

Während in Deutschland die Corona-Zahlen wieder ansteigen, gehen die Bundesländer zum Teil neue Schritte, was die Pandemie-Maßnahmen betrifft. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder etwa will eine grundlegende Änderung bei der Maskenpflicht. (han/dpa)

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul

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