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Wegen Omikron: Airlines streichen an Heiligabend mehr als 2000 Flüge

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Ein Lufthansa-Flugzeug aus München kommt auf dem Miami International Airport an.
Airlines weltweit streichen wegen Corona-Krankmeldungen an Weihnachten 2021 zahlreiche Flüge. © Lynne Sladky/dpa

Zahlreiche Besatzungsmitglieder haben sich nach einer Corona-Infektion krank gemeldet – viele Flieger müssen daher am Boden bleiben.

Weltweit sind an Heiligabend mehr als 2000 Flüge ausgefallen. Allein ein Viertel der stornierten Flüge betraf die USA, wie Daten der Website Flightaware.com vom Freitagnachmittag zeigten. Von der Nachrichtenagentur AFP kontaktierte Fluggesellschaften begründeten die Ausfälle vor allem mit Krankmeldungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Weltweit fielen den Flightaware-Daten zufolge 2118 Flüge aus, bei mehr als 5700 weiteren kam es zu Verspätungen. Allein die US-Fluggesellschaft United musste den Angaben zufolge mehr als 170 Flüge streichen - und damit rund neun Prozent der vorgesehenen Flüge. „Der landesweite Anstieg bei den Omikron-Fällen in dieser Woche hatte direkte Auswirkungen auf unsere Besatzungen und die Menschen, die unseren Betrieb aufrechterhalten“, erklärte United.

Zahlreiche Weihnachts-Flüge vor Auftreten von Omikron gebucht

Die Fluggesellschaft Delta musste mehr als 145 Flüge streichen. Zur Begründung nannte die Airline sowohl die Omikron-Variante des Coronavirus als auch wetterbedingte Probleme. Auch bei Alaska Airlines mussten sich zahlreiche Mitarbeiter nach Corona-Kontakten in Selbstisolation begeben, mehr als zehn Flüge mussten gestrichen werden.

Einer Schätzung des Reiseverbands American Automobile Association hatten in den USA 109 Millionen Menschen geplant, zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Januar zu verreisen. Dies waren 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der Reisen für die diesjährige Weihnachtszeit waren jedoch bereits vor dem Auftreten der Omikron-Variante gebucht worden. (AFP/frs)

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