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„Wehe irgendjemand fragt noch“ - Bayerischer Arzt macht seinen Standpunkt zur Corona-Impfung klar und geht damit viral

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Von: Luisa Billmayer

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Ein Zettel mit verschiedenen Informationen rund um die Corona-Impfung.
Eine Arztpraxis aus Neu-Ulm hat einen Informationszettel zum Corona-Impfstoff veröffentlicht. © Facebook Hausarztpraxis Dr. Kröner

Damit hat er nicht gerechnet. Ein Hausarzt aus Neu-Ulm hat mit einem Facebook-Post ganz schön was losgetreten. Aber es hat ihm wohl einfach gereicht, und musste es mal deutlich loswerden.

Neu-Ulm - Ein Hausarzt hat offenbar die Nase voll. „Aufgrund lauter gleicher Fragen, alles Wichtige hier schriftlich“, so leitet er seine Infos zur Coronaimpfung ein. Auf Facebook postete er ein Schreiben, das auf einer DIN-A4-Seite Platz hat. Es folgen zehn Antworten auf Fragen, die er wohl ständig beantworten muss.

Er macht klar, wie er zur Impfung steht:

Corona-Impfung: „Wehe irgendjemand fragt noch“ - Arzt macht seinen Standpunkt zur klar

Die ersten sieben Fragen beantwortete der Arzt noch ernsthaft und mit Verständnis. Dann folgen aber Erklärungen von anderer Kategorie. Er kommt auf bekannte Verschwörungstheorien, die im Umlauf sind, und offenbar auch den Arzt erreichen, zu sprechen. Die Frage, was es mit einem potenziellen Chip, der eingepflanzt wird, auf sich habe, lässt der Mediziner nicht komplett aussprechen. Er antwortet schriftlich mit einem eindeutigen „NEIN!“. Genauso reagiert er auf einen Zusammenhang mit Bill Gates: „NEIN!“. Schon länger kursiert die absurde Behauptung, der Microsoft-Gründer plane, die Menschheit durch die Corona-Impfung mit elektronischen Chips auszustatten.

„Aber Sie sind doch von der Pharmaindustrie bezahlt“, auch diese Aussage lehnt Kröner mit einem „NEIN!“ ab. „Wir sind schon froh, wenn ihre Krankenkasse gelegentlich etwas Geld für Ihre Behandlung rüberwachsen lässt“, entkräftet der Hausarzt den Vorwurf.

Corona-Impfstoff: Arzt geht mit eindeutigem Standpunkt viral

Mittlerweile hat der Post über 10.000 Likes. „Ich wollte gar nicht diese Aufmerksamkeit haben, das war nicht der Plan, Ich habe den Aushang schnell geschrieben und das Foto im Vorbeilaufen für einen privaten Chat gemacht. Dass das so hohe Wellen schlägt, mit den tausend Tippfehlern drin, hätte ich nie gedacht“, erklärte Kröner gegenüber Express.de. (lb)

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