Kirche trotz Corona?

Debatte um Gottesdienste zu Weihnachten geht weiter - Das sagt Fuldas Bischof

Während der Corona-Pandemie sind in dieser Kirche Sitzreihen abgesperrt.
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Auch die Kirchen treffen Maßnahmen: Während der Corona-Pandemie sind in dieser Kirche zum Beispiel Sitzreihen abgesperrt. (Symbolfoto)

Der Kirchgang zählt an Heiligabend zur Tradition, doch in der Corona-Pandemie kann nur eine begrenzte Zahl von Gläubigen diesen auch antreten. Wenn überhaupt: Denn die Debatten um Gottesdienste an Weihnachten halten an.

Fulda - Die Politik erlaubt Gottesdienste unter strengen Corona-Regeln. Die katholischen Bistümer halten an den Messen zu Weihnachten fest. Der Vorsitzende der Deutschen BischofskonferenzBischof Georg Bätzing, appellierte an die Eigenverantwortung der Katholiken und ermunterte zur Teilnahme an digitalen oder den im Radio und Fernsehen übertragenen Gottesdiensten. Es sei aber wichtig, dass die Gottesdienste an den Festtagen unter bestimmten Auflagen gefeiert werden können.

Einige evangelische Landeskirchen hingegen plädieren generell für die Absage öffentlicher Veranstaltungen wegen Corona. Für Dr. Michael Gerber (50), Bischof des Bistums Fulda, bedeutet Weihnachten 2020* als Fest der Liebe „Verzicht üben und Distanz wahren – um der Liebe willen“, wie er im kurzen Interview mit der Fuldaer Zeitung erklärt. Außerdem spricht sich Gerber für Gottesdienste aus, die live übertragen werden: „Es braucht diese innere Verbindung zwischen dem Gottesdienst, der in diesem Moment gefeiert wird, und den Personen, die zu Hause mitfeiern.“ *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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