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Trotz Corona sicher an Weihnachten: Virologin erklärt, wie Sie sich vor Omikron schützen können

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Von: Julia Volkenand

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Weihnachtsbaum und Virologin Jana Schroeder
Dr. Jana Schroeder verrät, wie man sich an Weihnachten am besten vor Corona schützt. © IMAGO / Westend61/RTL (Screenshot, Collage)

Die Infektionszahlen sind besorgniserregend hoch, Omikron auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Was wir tun können, um trotzdem sicher durch die Feiertage zu kommen, erklärt eine Virologin.

München - „Alle Jahre wieder“ denkt sich dieses Jahr so manch einer und betrachtet besorgt die Corona-Werte kurz vor den Feiertagen. Doch auch mit der Variante Omikron gibt es Maßnahmen, mit denen wir Weihnachten sicherer gestalten können. Dr. Jana Schroeder erklärte im Interview mit RTL, dass durch Omikron durchaus ein leichteres Ansteckungspotential herrsche. Auch die Verdopplungszeit sei „wahnsinnig schnell“.

Zwar sehe alles danach aus, dass Omikron gerade bei jüngeren Altersgruppen einen leichteren Verlauf habe, allerdings hebe die hohe Infektionszahl diesen Effekt wieder auf, wenn man die Variante auf gesellschaftlicher Ebene betrachte. Engere Kontaktbeschränkungen wurden von der Regierung erst für nach Weihnachten in Aussicht gestellt. „Wenn jetzt nicht Weihnachten wäre, würde man diese Maßnahmen auch schon eher einführen“, vermutet die Virologin.

Virologin: So kann das Corona-Risiko an Weihnachten reduziert werden

Was also kann getan werden, um trotzdem mit möglichst geringem Risiko durch die besinnliche Zeit des Jahres zu kommen? Ein paar Vorschläge hat Schroeder. „Die gute Nachricht dabei ist, dass man viele Dinge tun kann, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und die sollte man auch nutzen“, erklärt sie. „Ein Faktor ist, dreifach geimpft zu sein“, so Schroeder. Außerdem sei es hilfreich „vorher schon die Kontakte reduziert zu haben“.

Wer diese Maßnahmen noch nicht ergriffen hat, kann aber auch an Weihnachten noch konkrete Dinge tun. „Wichtig ist, dass man auf kleine Gruppen achtet, dass man gut lüftet, dabei darf man beispielsweise auch die Toilette nicht vergessen. Das hat man bei der Fußball-WM gesehen, dass es auch in so kleinen Räumen zu Ansteckungen kam. Auch sollte man vorher testen, allerdings mit dem Wissen, dass diese Tests keine 100-prozentige Sicherheit geben.“

Corona-Krise an Weihnachten: Krankheitssymptome ernst nehmen

„Wichtig ist auch, auf Symptome zu achten“, beteuert die Virologin weiter. „Jedes Anzeichen von Erkältung kann da ein Hinweis sein. Man kann nicht anhand der Symptome unterscheiden, ob es Covid ist oder nicht.“

Auch ohne Lockdown gilt es einige Regeln zu befolgen. So gilt in Bayern weiter die Maskenpflicht, in der Gastronomie herrscht 2G.

Es gibt also allerlei Maßnahmen, mit denen das Weihnachtsfest nicht nur besinnlich, sondern auch ein Stück weit sicherer für Sie und Ihre Lieben wird. (jv)

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