Arzt mit dringlichem Appell

USA: Drastische Videobotschaft! Intensivarzt warnt vor Corona - „Das werden Sie am Ende Ihres Lebens sehen“

Selfie des Intensivarztes Ken Remy, Amerika, Missouri.
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Intensivarzt Ken Remy rettet Corona-Patienten das Leben.

Das Coronavirus hat vor allem die USA schwer getroffen - nun richtete sich ein Intensivarzt mit einer erschütternden Videobotschaft an die Bevölkerung.

St. Louis - Das Coronavirus breitet sich besonders in den USA rasant aus. Das Land führt weltweit den traurigen Rekord der meisten Corona-Infizierten und Toten an. Darunter leiden speziell auch die Ärzte in den Krankenhäusern, die die Intensivpatienten behandeln und täglich um das Leben von Corona-Infizierten kämpfen. Bei einem schweren Verlauf kann es sein, dass der Patient oder die Patientin keine Luft mehr bekommt und intubiert wird. Die Person wird dann in ein Koma versetzt und künstlich beatmet. Das Personal der Krankenhäuser ist täglich mit den gefährlichen Ausmaßen der neuartigen Viruskrankheit konfrontiert. Nur verständlich, dass das medizinische Personal daher immer wieder vor der gefährlichen Krankheit warnt und die Bevölkerung aufruft, die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus einzuhalten.

Intensivarzt warnt per Videobotschaft vor Corona-Virus

Nun wendet sich auch Ken Remy, Intensivarzt in einem Krankenhaus in St. Louis, im amerikanischen Bundesstaat Missouri mit einem bewegenden Video zu Wort. Er ist schockiert von dem, was er in den letzten Monaten gesehen hat, wie er auf Facebook schreibt. „Das hier ist ernst“, warnt Remy.

Corona-Virus: „Das hier wirst du am Ende deines Lebens sehen“

In einem Video demonstriert er eindringlich, wie eine Behandlung bei Covid-19 aussehen könnte - aus Sicht des Patienten/der Patientin. „Das hier wirst du am Ende deines Lebens sehen, wenn wir nicht anfangen, in der Öffentlichkeit Masken zu tragen.“ Ken Remy richtet sich an die amerikanische Bevölkerung und ruft dazu auf, Abstand zu anderen Menschen zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen. Mit Tränen in den Augen erklärt er: „Ich verspreche dir, es ist das, was du sehen wirst. Das, was deine Mutter, dein Vater, oder deine Kinder an ihrem Lebensende sehen werden, wenn sie an Covid erkranken“.

Corona: Ken Remy zeigt, wie es aussieht, zu inturbieren

Dann zeigt er sich, wie es für einen liegenden Patienten oder Patientin aussehen muss, wenn er aufgrund fallender Sauerstoffsättigung in der Lunge beatmet wird und schließlich intubiert werden muss für eine künstliche Beatmung. Dabei wird über den Mund auch eine Sonde mit eingeführt, die für die Versorgung des Körpers zuständig ist. Der Mediziner endet mit den Worten: „Ich fehle euch an (...) bitte befolgt die Vorsichtsmaßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, sodass wir die Krankheit für euch und eure geliebten Menschen verhindern können“. Wie der Stand der Maßnahmen in Deutschland ist, können Sie hier nachlesen*. (jh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital-Redaktionsnetzwerkes

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