Diagnose am Telefon?

Arztbesuch in der Corona-Zeit: Gibt's Krankmeldungen, Rezepte und Co. nicht auch per Telefon?

Coronavirus/Baden-Württemberg: Rezepte und Krankmeldungen per Telefon - statt Arztbesuch?
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Gut zu wissen: Krankmeldungen, Rezepte und Überweisung können vom Patienten grundsätzlich auch per Telefon angefordert werden.

Können Patienten Krankmeldungen, Rezepte und Überweisungen in der Coronavirus-Zeit auch in Baden-Württemberg per Telefon anfordern?

Baden-Württemberg - Mit typischen Corona-Symptomen im Bett? Kein Problem. Denn ein Anruf beim Hausarzt genügt. Grund: Im Zuge der anhaltenden Coronavirus-Pandemie* sind Krankmeldungen weiterhin per Telefon möglich und werden den Patienten anschließend mit der Post zugeschickt. Dieser Entscheidung war eine heftige Debatte vorausgegangen, da die Frist für diese Sonderregelung eigentlich nicht verlängert werden sollte.

Insbesondere die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und die ärztlichen Berufsverbände haben sich für die Krankmeldung per Telefon stark gemacht - mit Erfolg. Die Sonderregelung wird jetzt bis zum 4. Mai 2020 verlängert. Und auch Rezepte sowie Überweisungen können Patienten in der Coronavirus-Zeit weiterhin per Telefon anfordern und sich per Post zuschicken lassen. Das bestätigt ein KVBW-Sprecher auf echo24.de-Nachfrage*.

Allerdings gibt es diverse Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, damit Patienten Krankmeldungen, Rezepte oder auch Überweisungen per Telefon anfordern können. Welche Voraussetzungen das genau sind, verrät ein Artikel über die Arztbesuche in der Corona-Zeit*, der zudem wichtige Informationen über die telefonische Anamnese kurz zusammenfasst. Denn grundsätzlich gilt: Mit Coronavirus-Symptomen keine Arztpraxis vor Ort aufsuchen. 

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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