Coronavirus bedroht Kleinunternehmen

Coronavirus: Baden-Württemberg startet Soforthilfe-Programm für Kleinunternehmen

Coronavirus: Baden-Württemberg startet Soforthilfe-Programm für Kleinunternehmen
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Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin, Nicole-Hoffmeister-Kraut, hat ein Soforthilfe-Programm für Kleinunternehmen auf den Weg gebracht.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg bedroht Kleinunternehmen. Nun gibt es ein Soforthilfe-Programm. Auch Azubis können als Arbeitskräfte angegeben werden.

Baden-Württemberg - Die Coronavirus-Pandemie in Baden-Württemberg* stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Insbesondere die Kleinunternehmen und Solo-Selbstständigen laufen Gefahr, insolvent zu gehen. Um das zu verhindern, hat die Landesregierung ein Soforthilfe-Paket auf den Weg gebracht. Inhalt: Unternehmen sollen - abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter – eine einmalige Zuschuss-Zahlung erhalten, die nicht zurückbezahlt werden muss. Beträge von 9.000 bis 30.000 Euro sind möglich. Vor allem die vom Coronavirus betroffenen Dienstleister und Selbstständigen*, die jetzt keine Einnahmen mehr haben, sollen von dieser raschen Finanzspritze profitieren.

Jetzt wird bekannt: Auch Azubis können als Arbeitskräfte angerechnet. Voraussetzung ist aber, dass das antragstellende Unternehmen nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt. Vorausgegangen war eine Bitte der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann, dass Betriebe mit einer "hohen Ausbildungsbereitschaft" nicht benachteiligt werden. Das berichtet echo24.de* in einem Artikel über die Soforthilfe-Maßnahmen für Kleinunternehmen in Baden-Württemberg. Bereits in dieser Woche soll es möglich sein, einen Antrag elektronisch beim Wirtschaftsministerium zu stellen. So könnten bereits in diesem Monat erste Soforthilfen in Baden-Württemberg ausbezahlt werden.

*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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