„Das neue Klopapier“

Corona: Foto aus dem Supermarkt zeigt Regal - Ganz anderes Produkt wird nun offenbar gehamstert

Hamsterkäufe vor dem Corona-Lockdown. Droht wieder der große Run? Ein Edeka-Foto zeigt offenbar: Menschen haben jetzt ein ganz anderes Produkt im Auge.

  • Lassen sich vor dem zweiten Corona-Lockdown wieder viele Menschen zu Hamsterkäufen hinreißen?
  • Ein Foto aus einer Edeka-Filiale ist aufgetaucht. Für den Urheber zeigt es: „Toastbrot ist das neue Klopapier“.
  • Supermärkte müssen während des Lockdowns allerdings nicht schließen und befürchten auch keine Waren-Engpässe.

München - Der zweite, harte Corona-Lockdown ist beschlossene Sache. Kanzlerin Merkel verkündete den Beschluss am Sonntag nach der Bund-Länder-Konferenz. Ab Mittwoch gelten die neuen Regeln. Führt die Ankündigung zum Chaos in den Tagen vor den Einschränkungen?

Coronavirus: Zweiter Lockdown in Deutschland - Werden Supermärkte jetzt wieder überrannt?

Im Frühjahr war das Durcheinander groß. Supermärkte wurden schier überrannt. Obwohl Geschäfte für den täglichen Bedarf natürlich auch im Lockdown geöffnet bleiben. Einige Menschen decken sich trotzdem ein. In den sozialen Netzwerken sorgten diese Hamsterkäufe teils für viel Wut. Ob manche Großkäufer heute noch Toilettenpapier von ihrem März-Einkauf benutzen?

Teilen? Das kommt Hamsterkäufern wohl weniger in den Sinn. Ein Edeka-Kunde hat eine erschreckende Entdeckung gemacht und ein Foto davon geteilt. (Symbolbild).

Der große Run auf das Klopapier wurde zum Running-Gag der Corona-Zeit. Die Wintermode scheint aber jetzt eine andere zu sein. Obwohl im Herbst schon beim Klopapier auch wieder kräftig zugeschlagen wurde. Stürzen sich die Kunden in der Plätzchenzeit jetzt noch mehr aufs Mehl? Was naheliegend wäre, schließlich wurde auch das schon im Frühjahr fleißig eingepackt. Aber auch das offenbar trifft nicht ein.

Corona-Lockdown: Twitter-User schickt Foto aus Edeka - „Toastbrot ist das neue Klopapier“

Toastbrot ist das neue Klopapier beim Edeka“, kommentiert ein Twitter-User sein Foto von leeren Regalen. Das Scheibenbrot ist komplett ausverkauft. „Nicht nur bei Edeka, auch bei Kaufland“, wirft ein anderer ein.

Ein Supermarktleiter aus München hatte bereits nach der Verschärfung des Lockdown-„lights“ große Sorgen. „Wie sollen wir das schaffen?“, graut es ihm vor dem Weihnachtsgeschäft. Er sorgt sich allerdings - und das sollte jeden Hamsterkäufer beruhigen - nicht um die Produktversorgung. Er fürchtet schlicht einen extremen Kunden-Ansturm, der die Hygienekonzepte an die Grenzen bringen könnte.

Hamsterkäufe sind nicht notwendig. Die Supermärkte in Deutschland werden weiterhin ausreichend versorgt und müssen auch nicht schließen. Ein paar wenige Dinge sind jedoch als Grundvorrat durchaus nützlich. Die Checkliste zeigt aber: Enorme Mengen braucht es nicht. (moe)

Rubriklistenbild: © Hauke-Christian Dittrich/dpa

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