Alle Infos im News-Ticker

Corona in Deutschland: Plötzlich fast 2000 - Enormer Anstieg bei Zahl der Neuinfizierten

Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnungen angepasst. Am Mittwochabend kamen neue Corona-Risikogebiete hinzu. Währenddessen steigt die Zahl der Neuinfektionen. 

Update vom 10. September, 7.25 Uhr: Nachdem sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Wochen zwar deutlich erhöht hatte, dann jedoch auf einem konstanten Niveau geblieben war, verzeichnet das Robert Koch-Institut nun einen erneuten deutlichen Anstieg der offiziell erfassten Neuinfektionen. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden rund 1892 neue positive Fälle verzeichnet.

Noch am Mittwoch meldete das RKI eine deutliche geringere Zahl mit rund 1176 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesopfer erhöht sich laut Angaben des RKI um weitere drei Personen auf nun 9341.

Corona in Deutschland: RKI veröffentlicht Zahlen vom Mittwoch

Update vom 9. September, 22.17 Uhr: Neue Zahlen vom Robert-Koch-Institut. Die Reproduktionszahl liegt laut aktuellem Lagebericht des RKI bei 0,88 (Datenstand: 9. September, 0 Uhr). Der R-Wert sinkt damit im Vergleich zum Vortag deutlich, als er noch 1,10 betragen hatte. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,95 (Vortag: 0,98). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

Corona in Deutschland: Auswärtiges Amt weitet Reisewarnungen für Europa aus 

Update vom 9. September, 20.09 Uhr: Das Auswärtige Amt weitet seine Reisewarnungen für Europa aus. Betroffen sind nun etwa die Städte Genf und den angrenzende Schweizer Kanton Waadt, der kroatische Urlaubsort Dubrovnik und Prag in Tschechien, wo die Corona-Zahlen am Mittwoch einen neuen Rekordwert erreicht hatten.

Darüber hinaus wurden die bereits bestehende Reisewarnungen für Teile Frankreichs ausgeweitet. Demnach wird nun wegen der hohen Infektionszahlen auch vor Reisen nach Korsika sowie in die Regionen Île-de-FranceProvence-Alpes-Côte-d’AzurAuvergne-Rhônes-AlpesOccitanie und Nouvelle-Aquitaine gewarnt. Zuvor galten wegen der gestiegenen Zahl der Corona-Neuinfektionen bereits Reisewarnungen für die Île-de-France mit der Hauptstadt Paris sowie die Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur.

Corona in Deutschland: Nach Covid-19-Ausbruch in Lokal - Polizei ermittelt

Update vom 9. September, 16.40 Uhr: Ein Corona-Ausbruch in einem Lokal hatte im Mai für Schlagzeilen gesorgt. Nach einer Party in einer Gaststätte in Ostfriesland (Niedersachsen) hatten sich mehr als 30 Gäste von den 50 infiziert. Zwei der Infizierten starben später. Jetzt ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung. Alle damals Anwesenden sollten vernommen werden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich am Mittwoch. Sie nannte den Namen des niedersächsischen Lokals nicht. Nach einem Bericht der Ostfriesen-Zeitung (hinter Bezahlschranke) handelt es sich um die „Alte Scheune“ in Moormerland (Kreis Leer). 

Der Verdacht richte sich gegen unbekannt, sagte die Sprecherin. „Im Moment haben wir nur Zeugen, die vernommen werden. Wir haben keinen Beschuldigten.“ Eine Möglichkeit schuldhaften Verhaltens sei, wenn jemand zu der Feier gegangen sei, obwohl er schon verdächtige Symptome aufwies. Die Polizei solle den Ablauf des Abends möglichst genau rekonstruieren, sagte sie.

Nach Kenntnisstand vom Mai hatten drei Gäste vor dem Abend Symptome gezeigt, die auf eine Covid-19-Erkrankung hindeuteten. Wegen des Corona-Ausbruchs in der geschlossenen Gesellschaft waren etwa 200 Menschen in Quarantäne gekommen, darunter auch Mitarbeiter der Meyer-Werft in Papenburg. Der Restaurantbetreiber betont, er habe stets alle Hygienerichtlinien im Bezug auf das Coronavirus befolgt.

In Brandenburg könnte derweil nun die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen sein.

Corona-Krise in Deutschland: Pauschale Reisewarnung für rund 160 Länder endet

Update vom 9. September, 13.11 Uhr: Die pauschale Reisewarnung für fast alle rund 160 Länder außerhalb der EU und des grenzkontrollfreien Schengen-Raums wird am 30. September enden. Vom 1. Oktober an soll es nach einem Beschluss des Bundeskabinetts dann auf die Lage in den einzelnen Staaten zugeschnittene Bewertungen geben, wie die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch aus Regierungskreisen erfuhr. Auf der Webseite des Auswärtigen Amts (AA) ist der Hinweis für die Aufhebung der pauschalen Reisewarnung ab 1. Oktober und den dann geltenden differenzierten Reise- und Sicherheitshinweisen für einzelne Länder zu finden.

 Corona in Deutschland: Charité-Studie - Kein erhöhtes Risiko für Bahnfahrer

Update vom 9. September, 12.53 Uhr: Mitarbeiter der Bahn sind einer Charité-Studie zufolge keinem erhöhten Corona-Risiko ausgesetzt. Zugbegleiter, Lokführer und Instandhaltungsmechaniker wurden im Rahmen einer Studie der Berliner Uni-Klinik auf eine Coronainfektion und Antikörper untersucht. 600 Zugbegleiter für IC und ICE wie alle insgesamt 1000 Probanden waren laut Bahn zufällig ausgewählt worden und ließen sich vom 29. Juni bis zum 3. Juli freiwillig testen. Mitarbeiter mit Kundenkontakt, wie Zugbegleiter - waren demnach sogar weniger betroffen als andere Mitarbeiter.

Karneval-Start am 11.11. - 17 Vereine sagen „schweren Herzens“ wegen Corona-Pandemie ab

Update vom 9. September, 12.42 Uhr: Der Karneval in Trier ( Rheinland-Pfalz) fällt wegen Corona aus. Jedenfalls wurden die närrische Veranstaltung zum Start der Karnevalssession am 11.11. und die Eröffnungs-Gala im Januar 2021 abgesagt, sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK), Andreas Peters, am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Das hätten Vertreter der angeschlossenen 17 Vereine am Dienstagabend „schweren Herzens“ beschlossen. Es sei nicht möglich, diese Veranstaltungen unter den aktuellen Corona-Vorgaben zu Abstand und Hygiene anzubieten.

Corona in Deutschland: „Müssen Entwicklung genau beobachten“

Update vom 9. September, 9.22 Uhr: Seit Mitte Juli ist ein Zuwachs bei den übermittelten Fallzahlen zu beobachten, das sich in der letzten Woche auf höherem Niveau stabilisiert, ist im Covid-19-Lagebericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu lesen. Bundesweit gebe es unterschiedliche Ausbrüche in verschiedenen Landkreisen, die mit Familienfeiern, Partys und auch Reiserückkehrern in Zusammenhang stehen würden. Die aktuelle Entwicklung müsse sehr genau beobachtet werden.

Jüngere Menschen machen einen relativ hohen Anteil der Neuinfektionen aus. Welche Altersgruppe vom Infektionsgeschehen seit Beginn der Corona-Pandemie betroffen, zeigt eine RKI-Grafik (Abbildung 8, RKI Situationsbericht vom 8. September). Zu Beginn der Corona-Pandemie infizierten sich die Altersgruppen der 15- bis 34-Jährigen und 35- bis 59-Jährigen als Erstes, erklärt das RKI. Dann sei die Gruppe der über 80-Jährigen gefolgt. Nach einem Absinken in allen Altersgruppen ist auf der Grafik, laut RKI, derzeit ein Anstieg in der Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen, gefolgt von der Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen und nun auch der 35-59-Jährigen zu erkennen. Nur in der Altersgruppe ab 60 Jahren bleibe das Infektionsgeschehen weiter auf dem niedrigen Niveau der Vorwoche.

RKI-Grafik: Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle/ 100.000 Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen und Meldewoche (8. September 2020, Datenstand 0.00 Uhr)

In den vergangenen 24 Stunden sind in Bayern und Baden-Württemberg besonders viele Neuinfektionen registriert worden, wie ein Blick auf die RKI-Statistik zeigt. Von den insgesamt 1176 Corona-Fällen in Deutschland verteilen sich die Zahlen überwiegend auf diese beiden Bundesländer. In der Tabelle (s.u.) sind alle Bundesländer mit Neuinfektionen über 15 Corona-Fälle aufgelistet. In NRW wurden offiziell 183 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden verzeichnet. Zum Vergleich: Am Dienstag lag die Zahl in NRW noch bei 844 (s.u. Update vom 9. September, 6.24 Uhr). Warum die Zahlen in Deutschlands bevölkerungsreichsten Bundesland so schwanken und ob diese aussagekräftig sind, erklärt das RKI nicht. Allerdings weist das RKI daraufhin, dass es bei einzelnen Gesundheitsämter zur Verzögerung bei den Daten kommen kann. So wurden aus Hamburg am Dienstag keine Daten übermittelt.

BundeslandNeuinfektionen (Stand: 9.9.2020, 00.00 Uhr)
Bayern+317
Baden-Württemberg+257
NRW+183
Hessen+97
Berlin+87
Niedersachsen+82
Rheinland-Pfalz+49
Sachsen+36
Schleswig-Holstein+18
Brandenburg+16

Coronavirus in Deutschland: RKI meldet mehr als 1000 Neuinfektionen

Update vom 9. September, 06.24 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben innerhalb eines Tages 1176 neue Corona-Infektionen gemeldet. Dies gab das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 253.474 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2* infiziert. Bis Mittwochmorgen (9. September) hatten etwa 228.000 Menschen die Infektion überstanden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt bei 9338. Das sind neun weitere Todesfälle im Vergleich zum Vortag.

Die Reproduktionszahl (R-Wert*) lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Dienstag (8. September) bei 1,10 (Vortag: 1,12). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Corona in Deutschland: Fallzahlen in NRW steigen offenbar enorm

Aus den Daten des RKI-Lageberichts geht hervor, dass sich von den vom 31. August bis 6. September erfassten Infizierten, bei denen eine Angabe zum Infektionsland vorliegt, 32 Prozent wahrscheinlich im Ausland ansteckten. Auf vier Wochen betrachtet wurden Kroatien, der Kosovo, die Türkei, Bosnien und Herzegowina sowie Spanien als wahrscheinliche Infektionsländer am häufigsten genannt.

Wie zudem Focus Online berichtete, seien die Fallzahlen vor allem in Nordrhein-Westfalen zuletzt enorm angestiegen. Berichten vom Dienstagabend (8. September) zufolge wurden dort 844 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Dahinter folgten Bayern mit 413 neuen Fällen und Baden-Württemberg mit 257 Fällen.

Corona in Deutschland: Kellner geht trotz Infektion arbeiten - Konsequenzen für alle Gäste

Update vom 8. September, 20.55 Uhr: Der nächste Corona-Eklat - diesmal in Frankfurt am Main. Wie ntv.de berichtet, hat sich ein offenbar mit dem Coronavirus infizierter Kellner nicht an die Quarantäne-Regeln gehalten - und ist stattdessen wie gewohnt zur Arbeit gegangen.

Der positive Corona-Test sei ihm angeblich bekannt gewesen, heißt es weiter. Und: Das zuständige Gesundheitsamt müsse nun rund 400 Kontakte des Mannes überprüfen. Eine Kollegin, die den Kellner ohne Mundschutzmaske begrüßt habe, sei ebenfalls positiv auf den Erreger SARS-CoV-2 getestet worden. Bei den anderen Kontakten wird das Infektionsrisiko als niedrig eingestuft, da der Kellner ansonsten eine Maske getragen und sich an die Abstandsregeln gehalten habe. Wohl auch deshalb gilt für die Gäste keine Quarantäne - wohl aber für die Kollegen des Mannes.

Wie ntv.de weiter schreibt, müsse der Quarantäne-Brecher nun mit einer Strafe rechnen.

Update vom 8. September, 20.40 Uhr: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat im Rahmen einer Pressekonferenz weitreichende Neuerungen der Corona-Maßnahmen in Bayern verkündet.

„Winter is coming“, sagte der Landeschef aus München nach einer Sitzung seines Kabinetts an diesem Dienstag: „Wir stehen vor einer Bewährungsprobe.“

Corona in Deutschland: Die Fallzahlen steigen (Symbolbild).

Corona-Pandemie in Deutschland: Viele Gastronomen bangen um ihre Existenz

Update vom 8. September, 20.30 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie in Deutschland stellt die Wirtschaft der Bundesrepublik vor große Probleme. Das ist seit längerem bekannt, wird aber immer greifbarer.

Eine Umfrage des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, DEHOGA, unter seinen Mitgliedern hat nun ergeben, dass fast zwei Drittel der Gastwirte nicht wissen, ob sie ihr Geschäft noch halten können. Demnach bangen 61,6 Prozent der Unternehmen um ihre Existenz. 

Der Umfrage zufolge erwarten die Gastronomen, dass ihre Umsätze in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und deren Folgen um die Hälfte einbrechen. Der Verband spreche von der größten Krise der Nachkriegszeit, berichtet die ARD-Tagesschau

Update vom 8. September, 18.50 Uhr: Ein Epidemiologe warnt vor der Gefahr, vieler mit dem Coronavirus infizierter Kinder* durch den Start der Schulen. Auch für die Kontrolle der Corona-Pandemie in Deutschland sei das sehr schlecht.

Corona-Pandemie in Deutschland: Angela Merkel bedankt sich bei Gesundheitsämtern

Erstmeldung vom 8. September: Die Corona-Pandemie ist in Deutschland weiterhin das bestimmende Thema. Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Krankheit spielen hierzulande die Gesundheitsämter.

Auf einer Online-Konferenz über den öffentlichen Gesundheitsdienst am Dienstag (8. September) lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Arbeit der Behörden. In einer aktuellen Umfrage sehen das eine Mehrheit der Deutschen ebenfalls so.

Coronavirus in Deutschland: Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht noch Verbesserungspotenzial

Auf einer virtuellen Konferenz zur Arbeit der Gesundheitsämter in Deutschland hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Mitarbeitern für ihre Arbeit bedankt.

Die Pandemie sorge dort für Aufgaben, „die in einem unfassbaren Mehraufwand resultieren“, sagte sie. Was die Beschäftigten Tag für Tag leisteten, sei „ungewöhnlich“, so Merkel. Den Gesundheitsämtern komme in der Krise eine „zentrale Rolle“ bei der Bekämpfung von Infektionsketten zu. Sie hätten einen „wesentlichen Anteil" daran, das Deutschland bei den Infektionszahlen relativ stabil sei, so die Kanzlerin. Die zweite Welle* laufe so nur langsam an. In anderen Ländern sehe das häufig nicht so aus. Besonders in Österreich steigen die Infektionszahlen wieder besorgniserregend an.

Die Bundeskanzlerin sieht aber noch Verbesserungsbedarf - besonders im technischen Bereich. Die „digitalen Möglichkeiten" der Gesundheitsämter lassen noch zu wünschen übrig, so Merkel. Auch beim Personal könnte man noch besser aufgestellt sein. Deshalb hatten sich Bund und Länder im "Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst" geeinigt, 5000 neue Stellen zu schaffen. Insgesamt sind vier Milliarden Euro für alle Maßnahmen vorgesehen.

Corona in Deutschland: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit klarer Botschaft

Auf der Veranstaltung sprachen auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).  Der öffentliche Gesundheitsdienst sei noch nie „so wertvoll“ gewesen wie heute, sagte Söder in seiner Begrüßung. In den vergangenen Monaten sei dort „Übermenschliches“ geleistet worden.

Er ließ dem Lob aber auch eine Forderung folgen. „Nur zu loben oder zu klatschen“, wäre zu wenig, mahnte der CSU-Chef. Die Arbeitsbedingungen müssten nachhaltig verbessert werden. Für den Sozialdemokraten Tschentscher gehe es besonders darum, die Gesundheitsämter personell zu stärken und technisch besser auszustatten. Die Vernetzung zu anderen Teilen des Gesundheitswesens müsse verbessert werden.

Coronavirus in Deutschland: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert bessere Arbeitsbedingungen.

Corona in Deutschland: Großteil der Deutschen zufrieden mit den Corona-Maßnahmen

In einer aktuellen Umfrage zeigten sich auch eine große Mehrheit der Bürger mit der Arbeit auf kommunaler Ebene - also in den Landrats- und Gesundheitsämtern - zufrieden.

60 Prozent der Befragten finden, dass sich die Maßnahmen bei der Eindämmung des Virus* bewährt haben, wurde auf dem Deutschen Landkreistag bekannt gegeben. Mit 67 Prozent war die Zustimmung bei den 30- bis 39-Jährigen am höchsten. „Die Menschen sind mit der Arbeit der Landkreise und Gemeinden im Umgang mit der Pandemie weit überwiegend zufrieden“, erklärte Landkreistagspräsident Reinhard Sager (CDU).

Coronavirus in Deutschland: „Die Pandemie kann dezentral gut beherrscht werden“

Sager, der aus dem schleswig-holsteinischen Kreis Ostholstein kommt, führte weiter aus, dass die Bekämpfung der Pandemie in den Händen der Landkreise und Kommunen gut aufgehoben sei. „Wenn wir im vergangenen halben Jahr eines lernen konnten, dann dies: Die Pandemie kann dezentral gut beherrscht werden.“

Der Landkreistagspräsident sprach sich noch einmal dafür aus, dass Maßnahmen nicht überall gleich sein dürften, sondern an die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden müssten.

Coronavirus: Das sind die aktuellen Zahlen in Deutschland

Nach den neusten Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben die Gesundheitsämter 1499 neue Fälle am Montag (Stand: 8. September 0 Uhr) gemeldet. Somit haben sich seit Beginn der Pandemie 252.298 Menschen in Deutschland mit dem Virus infiziert. 226.500 Personen haben die Krankheit bereits überstanden. Nach vier weiteren Todesfällen liegt die Zahl der Opfer der Corona-Pandemie bei 9329.

Die Reproduktionszahl* - auch R-Wert genannt - liegt mittlerweile bei 1,12. Er ist damit in den vergangen vier Tagen konstant von 1.0 gestiegen. Am Vortag betrug der Wert noch 1,10. Somit steckt eine infizierte Person mehr als einen weiteren Menschen mit dem Virus an. Das RKI gibt außerdem einen Sieben-Tage-R-Wert an. Dieser liegt bei 0,95. Während die erste Zahl das Infektionsgeschehen der letzten sieben Tage widerspiegelt, beschreibt die zweite Zahl einen Zeitraum von vor acht bis 16 Tagen und ist somit aussagekräftiger. (tel) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Der Pharmakonzern AstraZeneca hat bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs die entscheidende Testphase gestoppt, weil ein Proband erkrankt ist. Chef-Virologe der Charité in Berlin, Christian Drosten, bekommt Verstärkung bei seinem NDR-Podcast. In Argentinien stirbt eine Professorin während einer Online-Vorlesung an den Folgen ihrer Corona-Infektion.

Rubriklistenbild: © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa

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