Nur nicht verpassen

Mit Vollgas zur Corona-Impfung: 88-Jähriger rast zu Impf-Termin - und wird von Polizei geblitzt

Der rote Blitz einer mobilen Geschwindigkeitsmessung
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Im Elsass blitzte es für einen 88-Jährigen, der spät dran war.

Ein 88-jähriger Franzose hatte es wohl besonders eilig, geimpft zu werden: Er fährt über 80 km/h zu schnell, um pünktlich zum Termin zu kommen.

Bischoffsheim - Die Impfungen gegen das Corona-Virus laufen fast überall in Europa, die ersten, die Termine* erhalten, sind Menschen aus Risikogruppen. Dazu zählen beispielsweise Senior:innen. Höchste Priorität für die ersten Impf-Termine zur Bekämpfung der Pandemie hatten in Deutschland diejenigen, die über 80 Jahre alt sind. Und auch in Frankreich werden seit dem 27. Dezember 2020 neben einigen anderen Gruppen die Menschen über 75 geimpft.

Zuspätkommen zur Corona-Impfung war keine Option - Rentner wurde zum Raser

Wie Bild.de berichtet, wollte dieses Angebot auch ein 88-jähriger Franzose im Elsass sehr dringend wahrnehmen. Auf dem Weg zum vereinbarten Termin war er allerdings scheinbar relativ spät dran - und drückte kurzerhand aufs Gas, um vielleicht doch noch pünktlich zu kommen. Dass er dabei jedoch etwas zu viel Ehrgeiz an den Tag gelegt hatte, zeigte sich, als der Autofahrer in der Nähe des Ortes Bischoffsheim von der französischen Polizei zunächst geblitzt und anschließend in seiner rasanten Fahrt gestoppt wurde.

Eiliger Rentner: Jetzt erwartet ihn nicht nur die Corona-Impfung, sondern auch Konsequenzen für sein Fahrverhalten

Auf der Strecke, die der 88-Jährige fuhr, waren maximal 110 Kilometer pro Stunde erlaubt - die Geschwindigkeit des Rentners lag deutlich darüber. Mit knapp 191 Kilometern pro Stunde, also mehr als 80 Kilometern pro Stunde über dem Tempolimit, preschte er an den Beamt:innen vorbei, diese zogen ihn daraufhin für sein gefährliches Verhalten konsequent aus dem Verkehr.

Als Begründung für seine Raserei gab er bei der Kontrolle an, den Termin für seine Impfung* nicht verpassen zu wollen. Ob ihm das nach seinem unfreiwilligen Zwischenstopp noch gelungen ist, ist allerdings nicht bekannt - sicher ist, dass seine Raserei ihm jedoch die ein oder andere unerwünschte Nebenwirkung in Form von rechtlichen Konsequenzen bescheren wird. (eu)

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