Auch bei Routineeingriffen

Corona-Infizierte haben ein höheres Sterberisiko nach Operationen

Ärzte am Uniklinikum Tübingen operieren einen Patienten an der Hüfte - eine Studie hat gezeigt, dass Corona-Infizierte ein erhöhtes Sterberisiko nach Operationen haben.
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Das Uniklinikum Tübingen war an einer Studie zur Untersuchung der Sterblichkeit von Corona-Infizierten nach Operationen beteiligt.

Das Coronavirus schränkt den Alltag der Menschen stark ein und gefährdet zahlreiche Menschenleben. Eine neue Studie ergab, dass die Sterberate von Corona-Infizierten nach Operationen höher ist.

Einer neuen internationalen Studie zufolge, an der sich auch das Universitätsklinikum Tübingen in Baden-Württemberg beteiligt hat, erhöht eine Coronavirus-Infektion das Sterberisiko von Patienten nach einer Operation.

Wie BW24* berichtet, betrug die Sterblichkeit von Corona-Infizierten innerhalb des Monats nach einer Operation 23,8 Prozent, weshalb den Forschern zufolge eine Infektion vor einer OP dringend ausgeschlossen werden sollte.

Aus Sorge vor Überlastung durch das Coronavirus in Baden-Württemberg, hat das Land die Kapazitäten in Kliniken und Krankenhäusern bereits aufgestockt (BW24* berichtete).

*BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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