Einreisende aus Risikogebieten

Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis: Viele Neuinfektionen über Reiserückkehrer

Mit Mundschutz am Flughafen: So sieht die neue Normalität aus.
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Mit Mundschutz am Flughafen: So sieht die neue Normalität aus.

Im Main-Kinzig-Kreis steigen die Zahlen der Corona-Infizierten. Dies sei auch auf die Reiserückkehrer aus Risikogebieten zurückzuführen, erklärte Landrat Thorsten Stolz.

Main-Kinzig-Kreis - Die Sommerferien sind schon zur Hälfte vorbei – und die ersten Urlauber kommen zurück. „Wir bemerken eine deutliche Zunahme an Meldungen beim Gesundheitsamt von Einzelnen oder ganzen Familien, die sich in einem Risikogebiet für Covid-19 aufgehalten haben. Das ist positiv zu bewerten, da immer mehr ins Bewusstsein rückt, dass sich Rückkehrer aus Risikogebieten beim Gesundheitsamt zu melden haben“, so Landrat Thorsten Stolz (SPD). Auf der anderen Seite stellte er fest: „Parallel dazu sehen wir leider auch bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus, dass diese in den meisten Fällen auf Reiserückkehrer zurückzuführen sind*.“

Gingen beim Main-Kinzig-Kreis bis vor Kurzem wöchentlich durchschnittlich 80 Meldungen ein, so lag die Corona-Zahl in der dritten Sommerferienwoche schon doppelt so hoch. Einen Anstieg verzeichnet der Kreis auch bei den Neuinfektionen. In den vergangenen zwei Wochen kamen mehr als 40 Covid-Fälle hinzu. „Wir hatten in dieser Zeit in Gelnhausen ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen in Flüchtlingsunterkünften*. Rechnet man das heraus, verbleiben noch rund 30 neue Covid-19-Fälle, von denen die meisten auf Einreisende zurückzuführen sind, und die wiederum kamen zum größten Teil aus Risikogebieten“, erläutert Thorsten Stolz. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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