Covid-19-Ticker

Coronavirus: 20.804 Fälle in Norddeutschland  - Ansteckungsrate sinkt laut RKI

Die Zahl der Corona-Infizierten in Norddeutschland steigt weiter an. Seit dem 22. März herrscht ein bundesweites Kontaktverbot.

  • Die Zahl an Coronavirus-Fällen in Norddeutschland steigt weiter an
  • Die Bevölkerung soll sich an Hinweise des Robert Koch-Instituts halten
  • Kanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs gaben am 6. Mai neue Corona-Lockerungen bekannt

Update vom 14. Mai um 8.20 Uhr: Das RKI meldet am Donnerstagmorgen 20.804 Corona-Fälle in Norddeutschland: 11.003 in Niedersachsen (524 Todesfälle), 4.976 in Hamburg (228 Todesfälle), 2.982 in Schleswig-Holstein (125 Todesfälle), 1.104 in Bremen (37 Todesfälle) und 739 in Mecklenburg-Vorpommern (20 Todesfälle). 
Am Mittwochabend lag die Ansteckungsrate laut RKI 0,81 und sank dabei deutlich im Vergleich zu Dienstag (0,94).

Update vom 13. Mai um 7.55 Uhr:Auch am Mittwochmorgen meldet das RKI einen Anstieg der Corona-Fälle. In

Norddeutschland gibt es jetzt 20.660 Infizierte: 10.903 in Niedersachsen (508 Todesfälle), 4.972 in Hamburg (223 Todesfälle), 2.972 in Schleswig-Holstein (125 Todesfälle), 1.077 in Bremen (36 Todesfälle) und 736 in Mecklenburg-Vorpommern (20 Todesfälle). Demnach ist laut RKI die Ansteckungsrate auf 0,94 gesunken. 

In Hamburg dürfen Restaurants und Cafés heute wieder öffnen.

Update vom 12. Mai um 7.51 Uhr:Am Dienstagmorgen zählt das RKI 20.598 Corona-Fälle in  Norddeutschland:
10.895 in Niedersachsen (507 Todesfälle), 4.960 in Hamburg (216 Todesfälle), 2.956 in Schleswig-Holstein (125 Todesfälle), 1.058 in Bremen (35  Todesfälle) und 729 in Mecklenburg-Vorpommern (20 Todesfälle). Laut RKI liegt damit die Ansteckungsrate bei 1,07.

Die DFL entschied nun, dass auch die 3. Bundesliga und die Frauenfußball-Bundesliga Ende Mai fortgesetzt werden soll. Die beiden Halbfinals des DFB Pokals sind für den 9. und 10. Juni geplant und das Finale in Berlin für den 4. Juli. 

Update vom 11. Mai um 7.45 Uhr:Das RKI meldet am Montagmorgen 20.374 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.854 in Niedersachsen (498 Todesfälle), 4.780 in Hamburg (204 Todesfälle), 2.957 in Schleswig-Holstein (124 Todesfälle), 1.055 in Bremen (34 Todesfälle) und 728 in Mecklenburg-Vorpommern (19 Todesfälle). 

Heute werden die Corona-Maßnahmen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gelockert: Angehörige von zwei Haushalten dürfen sich treffen. In Niedersachsen öffnen Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten ihre Türen - allerdings mit 50 Prozent ihrer Platz-Kapazitäten.

Am Sonntagabend teilte das RKI mit, dass sich die Ansteckungsrate erneut auf 1,13 erhöht hat. 

Coronavirus: Tiger-Star Roy Horn verstirbt an den Folgen einer Infektion

Update vom 10. Mai um 13.40 Uhr:Jahrzehntelang konnte man sich die beiden Magier "Siegfried und Roy" nur zusammen vorstellen, nun trauert Siegfried Fischbacher und mit ihm viele auf der ganzen Welt um seinen Freund und Partner: Der deutschstämmige Dompteur Roy Horn starb im Alter von 75 Jahren in Las Vegas an den Folgen einer Corona-Infektion. Siegfried und Roy waren durch ihre Tiger- und Löwendressuren  weltberühmt geworden, ihre Karriere endete allerdings, als Roy bei einem Tiger-Angriff schwer verletzt wurde. „Heute hat die Welt einen der großen Magier verloren, aber ich habe meinen besten Freund verloren“, erklärte Fischbacher. „Einen Siegfried ohne Roy hätte es nie gegeben, und keinen Roy ohne Siegfried.“ Horn war vor einer Woche positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Er starb in einem Krankenhaus in Las Vegas.

Update vom 9. Mai um 11.30 Uhr: Niedersachsens bekanntester Treckerfahrer Trecker-Willi verzichtet in diesem Jahr auf seine Auslandstour. Die Gefahr durch das Coronavirus sei für ihren 84 Jahre alten Vater einfach zu groß, sagte Tochter und Krankenschwester Sabine Langner-Uslu. Winfried Langner, so der bürgerliche Name des Fahrers, bleibe deswegen im Frühjahr zu Hause an der Oberweser. Trecker-Willi wollte eigentlich im Mai Richtung Süddeutschland aufbrechen, Anfang Juni in Bayern ein Deutz-Treffen besuchen und dann weiter nach Südtirol tuckern. Dieses müsse aber nun abgesagt werden.

Trecker-Willi bleibt wegen Corona in diesem Jahr zu Hause.

Update vom 8. Mai um 7.50 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Freitagmorgen insgesamt 20.014 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.686 in Niedersachsen (493 Todesfälle), 4.753 in Hamburg (201 Todesfälle), 2.860 in Schleswig-Holstein (122 Todesfälle), 997 in Bremen (32 Todesfälle) und 718 in Mecklenburg-Vorpommern (19 Todesfälle). 

Am 15. Mai startet die Bundesliga mit Geisterspielen. Nun gab Sky bekannt, dass die Konferenz-Schalten der 1. Liga am Samstag und der 2. Liga am Sonntag am 26. und 27. Spieltag auf dem frei zugänglichem Sender Kanal Sky Sport News HD zu sehen sind. 

Mecklenburg-Vorpommern lockerte derweil die Obergrenze für Veranstaltungen. Nun sind Events mit bis zu 75 im Innenraum und mit bis zu 110 im Außenbereich erlaubt.

Update vom 7. Mai um 7.40 Uhr: Am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 19.781 Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.564 in Niedersachsen (478 Todesfälle), 4.704 in Hamburg (194 Todesfälle), 2.834 in Schleswig-Holstein (120 Todesfälle), 963 in Bremen (32 Todesfälle) und 715 in Mecklenburg-Vorpommern (19 Todesfälle). 

Coronavirus: Bundesliga startet am 15. Mai mit Geisterspielen

Die DFL hat sich derweil auf einen Termin geeinigt, an dem die Bundesliga mit Geisterspielen wieder aufgenommen wird. Demnach startet die 1. und 2. Liga am 15. Mai wieder.

Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden bereits heute verkünden, wie sie die neuen Bund-Länder-Beschlüsse umsetzen werden. Hamburg wird erst am kommenden Dienstag nachziehen. 

Update vom 6. Mai um 15.00 Uhr: Fußball-Fans können nun wieder aufatmen. Der Bund gab soeben bekannt, dass die Bundesliga nach der Corona-Pause nun endlich wieder zurückkehren darf. Ab der zweiten Maihälfte dürfen die Matches in Form von Geisterspielen wieder starten, wann genau darf die Bundesliga selbst entscheiden. Wer selbst wieder aktiv werden will, kann sich ebenfalls freuen, denn Freizeitsport-Training im Freien ist erlaubt – unter Corona-Bedingungen natürlich.

Update vom 6. Mai um 14.50 Uhr: Zwar hat die Bundesregierung sich dazu entschieden, die Kontaktbeschränkung bis zum 5. Juni zu verlängern, dennoch gibt es diesbezüglich einige Lockerungen. Nun dürfen sich zwei Haushalte treffen. Auch dürfen nun alle Geschäfte wieder öffnen, die bisherige Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wurde damit aufgehoben. 

Update vom 6. Mai um 7.50 Uhr: In Norddeutschland ist die Zahl der Corona-Fälle auf 19.559 Infizierte angestiegen: 10.453 in Niedersachsen (470 Todesfälle), 4.664 in Hamburg (190 Todesfälle), 2.815 in Schleswig-Holstein (119 Todesfälle), 916 in Bremen (31 Todesfälle) und 711 in Mecklenburg-Vorpommern (19 Todesfälle).

Coronavirus: Bund und Länder beraten über weitere Lockerungen

Heute beraten Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über weitere Corona-Lockerungen. Insbesondere die Wiederaufnahme der Bundesliga und die Öffnung aller Geschäfte ohne Quadratmeter-Begrenzung stehen zur Diskussion. Außerdem will der Bund die Verantwortung für weitere Lockerungen den jeweiligen Ländern überlassen. Am gestrigen Abend wurde bereits beschlossen, dass Gastgewerbe zwischen dem 9. und 22. Mai wieder hochzufahren. 

Update vom 5. Mai:Auch am Dienstagmorgen gibt es einen leichten Anstieg der Corona-Fälle. In Norddeutschland zählt das RKI  nun 19.421 bestätigte Infizierte: 10.380 in Niedersachsen (463 Todesfälle), 4.644 in Hamburg (172 Todesfälle), 2.799 in Schleswig-Holstein (118 Todesfälle), 895 in Bremen (31 Todesfälle) und 703 in Mecklenburg-Vorpommern (19 Todesfälle). 

Am Mittwoch berät Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Bund-Länder-Gipfel über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen, besonders im Hinblick auf die Öffnung von Schulen, Gastronomie und Einzelhandel und die Wiederaufnahme der Bundesliga. Diese soll voraussichtlich am 15. Mai starten. Und auch der Amateurfußball unter freiem Himmel soll dann wieder anlaufen.  

Coronavirus: Länder lockern Corona-Maßnahmen

Mecklenburg-Vorpommern darf bereits ab Samstag (9. Mai) seine Restaurants öffnen, allerdings unter strengen Regeln: Tische müssen reserviert sein, die Gäste müssen ihre Kontaktinformationen hinterlassen, Öffnung nur von 6 bis 21 Uhr möglich, zwischen den Tischen müssen mindestens 1,5 Meter Abstand sein und die Servicekräfte müssen eine Maske tragen. Zusätzlich will MV zu Pfingsten auch Auswärtigen wieder Urlaub an der Ostsee erlauben. Auch Niedersachsen will den Gastronomiebetrieb und den Tourismus ab Montag (11. Mai) unter Einschränkungen langsam wieder hochfahren. Ab dem 11. Mai dürften dort auch Geschäfte über 800 Quadratmetern öffnen. Hamburg will heute über weitere Lockerungen nachdenken im Bereich Gastronomie, Gottesdienste, die Öffnung von Museen, Zoos und die Freigabe der Spielplätze.

Derweil hat eine Studie ergeben, dass es in Deutschland mindestens 1,8 Millionen Infizierte gibt, also um ein Zehnfaches höher als offiziell angegeben. Auch das RKI teilt die Einschätzung der enormen Dunkelziffer.

Update vom 4. Mai um 7.40 Uhr:Am Montagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 19.341 Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.325 in Niedersachsen (456 Todesfälle), 4.636 in Hamburg (166 Todesfälle), 2.788 in Schleswig-Holstein (113 Todesfälle), 893 in Bremen (30 Todesfälle) und 699 in Mecklenburg-Vorpommern (18 Todesfälle). 

Derweil öffnen die norddeutschen Friseure ab heute wieder ihre Türen für Kunden, allerdings unter strengen Hygiene-Regeln: Friseure und Kunden müssen einen Mundschutz tragen, Kunden müssen beim Betreten des Salons die Hände waschen oder desinfizieren, einzelne Arbeitsstationen müssen abgesperrt werden, bei jedem Besuch werden die Haare des Kunden gewaschen, rund um den Arbeitsplatz muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden, nicht erlaubt sind gesichtsnahe Dienstleistungen.

Update vom 3. Mai: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntagmorgen 19.225 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.283 in Niedersachsen (453 Todesfälle), 4.631 in Hamburg (164 Todesfälle), 2.738 in Schleswig-Holstein (113 Todesfälle), 875 in Bremen (30 Todesfälle) und 698 in Mecklenburg-Vorpommern (18 Todesfälle). Derweil warnte Bundesaußenminister Heiko Maas vor einer vorzeitigen Aufhebung der Reisewarnung. Nachdem die Ansteckungsrate  in Deutschland am Donnerstag laut RKI noch bei 0,76 lag, erhöhte sie sich am Samstag erneut auf 0,79.

Update, 1. Mai: Am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 19.011 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.141 in Niedersachsen (429 Todesfälle), 4.604 in Hamburg (163 Todesfälle), 2.714 in Schleswig-Holstein (110 Todesfälle), 859 in Bremen (30 Todesfälle) und 693 in Mecklenburg-Vorpommern (18 Todesfälle).

Update vom 30. April um 18 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel hat in der Coronakrise mit Blick auf den Sommerurlaub Erwartungen an Reisen in Europa vorerst gedämpft. Dies sei derzeit nicht auf der Agenda, sagte Merkel am Donnerstag nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Update vom 30. April um 16 Uhr: Bund und Länder wollen die seit Wochen gesperrten Spielplätze unter Auflagen für die Kommunen wieder öffnen. Das vereinbarten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag in einer Schaltkonferenz, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

Museen, Zoos und Ausstellungen sollen in allen Bundesländern unter Auflagen wieder öffnen dürfen.

Der deutsche Profifußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten.

Update vom 30. April um 15 Uhr: Seit 14 Uhr berät Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus. In einer Beschlussvorlage des Bundes, die der Deutschen Presseagentur in Berlin vorliegt, soll unter anderem über die Öffnung von Spielplätzen verhandelt werden. Auch Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten sollen nach Ansicht des Bundes unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Auch der Flugbetrieb am Bremer Flughafen könnte bald wieder aufgenommen werden. Mehrere Airlines, darunter Lufthansa, KLM, Ryanair und Wizzair bieten bereits Flüge ab 18. Mai an. Nach aktuellem Stand sollen die Kontaktbeschränkungen jedoch bis zum 10. Mai aufrechterhalten werden. Über Lockerungen der Corona-Maßnahmen sowie über die Wiedereröffnung von Gastronomie, Zoos und Freizeitparks soll am 6. Mai entschieden werden.

Am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 18.836 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.067 in Niedersachsen (416 Todesfälle), 4.562 in Hamburg (155 Todesfälle), 2.690 in Schleswig-Holstein (106 Todesfälle), 827 in Bremen (29 Todesfälle) und 690 in Mecklenburg-Vorpommern (17 Todesfälle). Darüber hinaus sank die Ansteckungsrate in Deutschland laut RKI auf 0,75.

Coronavirus: 18.836 Fälle in Norddeutschland - Bund berät über weiteres Vorgehen

Update vom 30. April um 7.42 Uhr:Am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 18.836 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 10.067 in Niedersachsen (416 Todesfälle), 4.562 in Hamburg (155 Todesfälle), 2.690 in Schleswig-Holstein (106 Todesfälle), 827 in Bremen (29 Todesfälle) und 690 in Mecklenburg-Vorpommern (17 Todesfälle). 

Um 14 Uhr berät Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus. Darüber hinaus sank die Ansteckungsrate in Deutschland laut RKI auf 0,75. 

Update vom 29. April: In den meisten Bundesländern existiert sie bereits: die Maskenpflicht. Nun zieht Schleswig-Holstein als letztes Bundesland nach. Ab heute müssen alle Bürger einen Mund-Nase-Schutz im öffentlichen Verkehr-, sowie beim Einkaufen tragen, um das Coronavirus weiterhin einzudämmen. Von der Pflicht befreit sind Kinder bis sechs Jahre, sowie Verkäufer und das Fahrpersonal von Bussen, Bahnen, Taxis und Schiffen. Es können neben Alltagsmasken aus Stoff auch Tücher und Schale genutzt werden um den Mund-Nase-Bereich zu schützen. Wer die Pflicht missachtet, darf die vorgesehenen Einrichtungen nicht betreten.

Schleswig-Holstein meldet momentan 2.679 Fälle, M ecklenburg-Vorpommern hingegen nur 687. In Bremen sind aktuell 797 Menschen mit dem Coronavirus infiziert und in Hamburg rund 4.525. Mit 9.972 Corona-Kranken weist Niedersachsen die größte Infektionszahl auf. Aktuell sind in Norddeutschland somit 18.660 Coronavirus-Fälle gemeldet. 

Coronavirus: Reisewarnung bis Mitte Juni verlängert 

Das Bundeskabinett hat sich dazu entschieden, die Reisewarnung bis mindestens 14. Juni zu verlängern. Die Lage der Corona-Pandemie soll danach noch einmal analysiert werden, bis auf weiteres sollen nun für Deutsche keine weiteren Reisen ins Ausland möglich sein. Das Bundeskabinett folgt mit dieser Entscheidung einer Empfehlung des Auswärtigen Amtes.

Am 29.04.2020 beginnt auch in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Tragen von Gesichtsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. 


Coronavirus: 18.518 Fälle in Norddeutschland - Ansteckungsrate steigt erneut

Update vom 28. April um 7.53 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet einen weiteren Anstieg der Infizierten. In
Norddeutschland gibt es mittlerweile 18.518 bestätigte Corona-Fälle: 9.926 in Niedersachsen (394 Todesfälle), 4.505 in Hamburg (142 Todesfälle), 2.653 in Schleswig-Holstein (101 Todesfälle), 759 in Bremen (27 Todesfälle) und 675 in Mecklenburg-Vorpommern (17 Todesfälle). 

In den letzten Tagen lag die Anstiegsrate bei 0,9, nun hat sich diese auf 1,0 erhöht. Angela Merkel betonte in der Vergangenheit, dass die Ansteckungsrate dauerhaft unter 1 liegen muss, damit das Coronavirus eingedämmt werden kann.

Derweil hat sich die Basketball-Bundesliga (BBL) dazu entschieden, die Saison mit Geisterspielen fortzusetzen, allerdings mit nur zehn der 17 Teams.

Update vom 27. April um 7.55 Uhr: Am Montagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 18.388 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 9.847 in Niedersachsen (391 Todesfälle), 4.475 in Hamburg (142 Todesfälle), 2.638 in Schleswig-Holstein (98 Todesfälle), 754 in Bremen (27 Todesfälle) und 674 in Mecklenburg-Vorpommern (16 Todesfälle).

Coronavirus: Maskenpflicht in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen tritt in Kraft

Ab heute tritt in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg  und Bremen die Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr in Kraft. In Schleswig-Holstein gilt die Regelung allerdings erst ab Mittwoch (29. April). 

Derweil berät die Basketball-Bundesliga (BBL) heute um 17 Uhr darüber, ob die Saison wie bei der Handball-Bundesliga abgebrochen wird oder wie bei der Fußball-Bundesliga fortgesetzt werden soll.

Update, 26. April: Auch am Sonntagmorgen meldet das Robert-Koch-Institut wieder steigende Corona-Infektionen in Norddeutschland: 739 in Bremen (27 Todesfälle), 4429 in Hamburg (140 Todesfälle), 673 in Mecklenburg-Vorpommern (16 Todesfälle), 9785 in Niedersachsen (384 Todesfälle) und 2630 in Schleswig-Holstein (96 Todesfälle). Damit sind insgesamt 18.256 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das entspricht einem Plus von 167 Neuinfektionen zum Vortag.

Update, 25. April: Das Robert-Koch-Institut meldet am Samstag einen erneuten Anstieg der Corona-Infektionszahlen. In Norddeutschland steigt die Zahl demnach auf 18.089 Infizierte: 719 in Bremen (27 Todesfälle), 4.400 in Hamburg (139 Todesfälle), 667 in Mecklenburg-Vorpommern (16 Todesfälle), 9.691 in Niedersachsen (377 Todesfälle) und 2.612 in Schleswig-Holstein (95 Todesfälle).

Update vom 24. April um 7.58 Uhr: Auch am Freitagmorgen meldet das Robert Koch-Institut einen Anstieg der Corona-Fälle. Allein in Norddeutschland  gibt es nun 17.827 Infizierte: 9.544 in Niedersachsen (364 Todesfälle), 4.358 in Hamburg (122 Todesfälle), 2.557 in Schleswig-Holstein (88 Todesfälle), 707 in Bremen (27 Todesfälle) und 661 in Mecklenburg-Vorpommern (16 Todesfälle). 

Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer dürfen vom 1. Mai an wieder nach Mecklenburg-Vorpommern, während in Schleswig-Holstein Zweitwohnungsbesitze r ab dem 4. Mai ihre Wohnung wieder nutzen dürfen. 

Angela Merkel gab derweil bekannt, dass am 6. Mai darüber entschieden wird, ob zurzeit bestehende Corona-Auflagen gelockert werden können. Am Termin für die nächsten Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder am 30. Mai hält die Bundeskanzlerin dennoch fest.

Update, 15.50 Uhr: Während der Pressekonferenz mit DFL-Geschäftsführer Christian Seifert wurden noch einige Informationen bekannt gegeben. Seifert betont, dass Geisterspiele die einzige Rettung für die Fußball-Profiklubs seien. Einen Neustart der Bundesliga am ersten Maiwochenende halte er jedoch für "unrealistisch". 

Nach Angaben der DFL sollen alle Fußballspieler der ersten und zweiten Bundesliga regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden. Insgesamt 20.000 Untersuchungen auf Corona seien "sicherlich realistisch", sagt Tim Meyer. Er ist zuständig für die medizinische Versorgung bei der deutschen Nationalmannschaft. 

Seifert sagt abschließend, dass das Konzept der DFL der Politik und dem Robert-Koch-Institut vorliegen sollte. Eine Entscheidung, ob nun Geisterspiele tatsächlich stattfinden können, soll nächsten Donnerstag getroffen werden.

Sind Bundesliga-Geisterspiele trotz Corona möglich?

Update, 12 Uhr: Um den Spielbetrieb der ersten und zweiten Bundesliga am 9. Mai wieder aufnehmen zu können hat die DFL im Rahmen seiner Mitgliederversammlung einen Handzettel veröffentlicht. In diesem Papier sind elf Regeln für die Fußballprofis formuliert. So sollen ab dem 9. Mai Geisterspiele ausgetragen werden können.

Vom Grundsatz her unterscheiden sich die Regeln nicht zu der bereits jetzt schon geltenden Corona-Etiquette in der Öffentlichkeit. Die Sportler sollen Menschenansammlungen vermeiden, sich vitaminreich ernähren sowie ihre Atemwege und Schleimhäute warmhalten. Einen Unterschied allerdings gibt es: Den Bundesliga-Fußballern ist es untersagt, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das letzte Wort allerdings haben noch die Gesundheitsämter und das Robert-Koch-Institut.

Update vom 23. April um 7.55 Uhr: Am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut insgesamt 17.538 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 9.391 in Niedersachsen (340 Todesfälle), 4.286 in Hamburg (113 Todesfälle), 2.530 in Schleswig-Holstein (84 Todesfälle), 672 in Bremen (27 Todesfälle) und 659 in Mecklenburg-Vorpommern (15 Todesfälle).

Coronavirus: DFL berät über Wiederaufnahme der Bundesliga

Heute um 11 Uhr wird die Deutsche Fußliga (DFL) das Konzept für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga vorstellen. In Schleswig-Holstein soll es derweil am 26. April und 3. Mai verkaufsoffene Sonntage geben. Auch Bremen führte mittlerweile eine Maskenpflicht ein, die ebenfalls am 27. April in Kraft tritt.

Um 9 Uhr am heutigen Donnerstag will Angela Merkel in einer Regierungserklärung ihre Politik zur Bewältigung der Corona-Krise erklären. Anschließend gibt es eine anderthalbstündige Debatte mit den Abgeordneten. 

Update vom 22. April um 7.57 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet einen weiteren Anstieg der Infizierten. In Norddeutschland gibt es mittlerweile 17.216 bestätigte Corona-Fälle: 9.236 in Niedersachsen (328 Todesfälle), 4.204 in Hamburg (91 Todesfälle), 2.496 in Schleswig-Holstein (79 Todesfälle), 656 in Mecklenburg-Vorpommern (15 Todesfälle) und 624 in Bremen (26 Todesfälle).

Nach Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern führt nun auch Niedersachsen eine landesweite Maskenpflicht ein. In Bremen wird eine Entscheidung erst am Freitag (24. April) getroffen.

Coronavirus: Länder führen Maskenpflicht ein

Update vom 21. April um 14.09 Uhr: Nach und nach führen immer mehr Länder die Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus ein. In Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern müssen ab dem 27. April Mund und Nase beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln bedeckt werden, in Schleswig-Holstein dahingegen erst ab dem 29. April. In Niedersachsen wurde bislang nur in Wolfsburg eine Maskenpflicht durchgesetzt.

Update vom 21. April um 8.19 Uhr: Am Dienstagmorgen meldet das Robert Koch-Insitut (RKI) 16.980 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 9.098 in Niedersachsen (306 Todesfälle), 4.204 in Hamburg (91 Todesfälle), 2.414 in Schleswig-Holstein (70 Todesfälle), 655 in Mecklenburg-Vorpommern (15 Todesfälle) und 609 in Bremen (25 Todesfälle). Damit vermeldet das RKI im Vergleich zum Wochenende (Freitag 0,7 Prozent) eine leicht gestiegene Ansteckungsrate  auf 0,9 Prozent.

Hamburg und Schleswig-Holstein starten heute mit den Abitur- und weiteren Abschlussprüfungen. Die anderen norddeutschen Bundesländer folgen dann Anfang Mai.

Update vom 20. April um 18.20 Uhr: Es besteht Hoffnung in Sachen Fußball. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet haben sich für einen Bundesliga-Neustart ab dem 9. Mai ausgesprochen. Spiele mit Zuschauerbeteiligung sei noch undenkbar, aber Geisterspiele lägen dann im Bereich des Möglichen. Am Donnerstag berät die Deutsche Fußballliga (DFL) über eine mögliche Saisonfortsetzung.

Coronavirus: Angela Merkel warnt vor Rückfall

Derweil warnte Angela Merkel davor, mit vorschnellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen einen Rückfall und damit einen erneuten Shutdown zu riskieren. Außerdem appellierte sie an die Länder, die Lockerungen nicht zu weit auszulegen.

Auch sind Telefon-Krankschreibung weiterhin bis zum 4. Mai möglich.

Update vom 20. April um 7.49 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Norddeutschland ist auf 16.768 angestiegen: 8.900 in Niedersachsen (291 Todesfälle), 4.185 in Hamburg (91 Todesfälle), 2.426 in Schleswig-Holstein (67 Todesfälle), 653 in Mecklenburg-Vorpommern (15 Todesfälle) und 604 in Bremen (25 Todesfälle). 

Coronavirus: Lockerungen der Maßnahmen treten in Kraft

Heute treten eine Vielzahl von Corona-Lockerungen in Kraft: zahlreiche Geschäfte dürfen heute unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen wieder eröffnen, Zoos und Tierparks in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern empfangen wieder Besucher und Universitäten starten digital ins Sommersemester.

Update vom 19. April: Auch am Sonntagmorgen meldet das Robert Koch-Institut einen Anstieg der Corona-Fälle. In Norddeutschland wurde nun 16.617 bestätigte  Covid-19-Erkrankungen gezählt: 8.797 in Niedersachsen (288 Todesfälle), 4.167 in Hamburg (91 Todesfälle), 2.417 in Schleswig-Holstein (62 Todesfälle), 651 in Mecklenburg-Vorpommern (15 Todesfälle) und 585 in Bremen (25 Todesfälle). 

Am Montag sollen Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern wieder öffnen, jedoch unter strengen Hygienemaßnahmen.

Auch Niedersachsen führt nun ab Montag in Wolfsburgs die Maskenpflicht ein. Diese müssen dann in Geschäften, Arztpraxen, Bussen und öffentlichen Gebäuden getragen werden. 

Update vom 18. April um 13.25 Uhr: Die Corona-Pandemie weitet sich weiter aus, auch wenn sich die Geschwindigkeit deutlich abgeschwächt hat. In Norddeutschland sind zuletzt 16.366 bestätigte Covid-19-Erkrankungen gezählt worden. Niedersachsen: 8649, Hamburg: 4118, Mecklenburg-Vorpommern: 645, Bremen: 567, Schleswig-Holstein: 2387 Corona-Infektionen.

Nach Sachsen führt jetzt auch Mecklenburg-Vorpommern die Maskenpflicht für den öffentlichen Nahverkehr und für Geschäfte ein. Dies wurde am Freitag bekannt.

Corona in Norddeutschland: Notbetreuung wird in Bremen ausgeweitet

Update vom 17. April um 17.30 Uhr: Der Bremer Senat teilt mit, dass es in Bremen keine Maskenpflicht geben werde, aber die dringende Empfehlung, beim Einkaufen und im ÖPNV eine zu tragen. Die Notbetreuung für Kinder in Bremen wird ausgeweitet. Alle berufstätigen Eltern sollen damit entlastet werden. 

Geschäfte von bis zu 800 Quadratmetern in der Innenstadt von Bremen können wieder öffnen, der Zoo am Meer in Bremerhaven bleibt hingegen  bis zum 3. Mai geschlossen. Die neuen Regelungen gelten laut Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ab Montag um 0 Uhr.

Auch in Hamburg dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern ab kommenden Montag wieder geöffnet werden. Auf die Schutzmaskenpflicht will Hamburg ebenso wie Bremen verzichten. Es bleibe bei einer Empfehlung, teilt der Hamburger Senat am Freitag mit. Wann Hamburg den Tierpark wieder öffnen kann, ist aktuell offen.

Sportplätze sollen in Mecklenburg-Vorpommern öffnen

Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung präsentierte am Freitag den MV-Plan. Demnach dürfen Zoos und Tierparks ab Montag öffnen, ebenso wie Geschäfte von bis zu 800 Quadratmetern Größe. Auch Sportplätze sind ab Montag dann nicht mehr gesperrt. Sport allein oder zu zweit soll in Mecklenburg-Vorpommern möglich werden, beispielsweise auf Tennisplätzen. Eine Schutzmaskenpflicht besteht nicht, außer in Friseursalons, die ab 4. Mai wieder öffnen.

Ab 27. April beginnt der Unterricht der Klassenstufen 10 und 12, ab 4. Mai für 11. Klassen an Gymnasien, 9. Klassen an Regional- und Gesamtschulen sowie 4. Klassen an Grundschulen.

Schleswig-Holstein: Tourismus muss warten

Die Regelungen in Schleswig-Holstein sind ähnlich: Auch hier dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern ab Montag wieder öffnen. Das Bundesland verzichtet ebenfalls auf eine Maskenpflicht. Wie geplant startet Schleswig-Holstein außerdem in der nächsten Woche mit den Abiturprüfungen an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe. Lockerungen im Bereich Tourismus gebe es aktuell noch nicht, geht aus der Regierungserklärung hervor.

Update vom 17. April um 16 Uhr: Das Land Niedersachsen hat am Freitag neue Verordnungen bekanntgegeben, mit der die Corona-Pandemie eingedämmt werden soll. Demnach sind alle Veranstaltungen ab 1.000 Besuchern bis einschließlich 31. August 2020 verboten.

Versammlungen und Demonstrationen in Niedersachsen sind erlaubt, wenn die Vorgaben des Infektionsschutzes eingehalten werden können.

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis 800 Quadratmetern dürfen ab 20. April öffnen. Das gilt auch für größere Geschäfte, die diese Fläche abtrennen können. Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche darf sich ein Kunde im Laden aufhalten. Diese Regelung gilt auch für Geschäfte innerhalb von Einkaufszentren und Outlets in NiedersachsenFriseure können wahrscheinlich ab 4. Mai wieder öffnen.

Update vom 17. April um 7.48 Uhr:Am Freitagmorgen gibt es in Norddeutschland 15.986 bestätigte Corona-Fälle: 8.442 in Niedersachsen (274 Todesfälle), 4.005 in Hamburg (84 Todesfälle), 2.349 in Schleswig-Holstein (59 Todesfälle), 634 in Mecklenburg-Vorpommern (13 Todesfälle) und 556 in Bremen (22 Todesfälle).

In Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern wird heute über die Umsetzung der Corona-Maßnahmen von Mittwoch diskutiert. Auch in Schleswig-Holstein wurde bereits über die Anti-Corona-Regeln diskutiert und heute soll ein Statement folgen.

Derweil finden die Abiturprüfungen in Schleswig-Holstein wie geplant am 21. April statt. In Niedersachsen kehren die Abschlussklassen zum 27. April in den Schulbetrieb zurück. Die anderen Klassen kehren ab dem 4. Mai schrittweise zurück in die Schulen. Die Abiturprüfungen finden in Niedersachsen am 11. Mai statt, drei Wochen später als geplant. Mecklenburg-Vorpommern tut es Niedersachsen gleich.

Update vom 16. April: Am Donnerstagmorgen, nachdem Angela Merkel am Mittwoch das weitere Vorgehen des Bunds und der Länder im Kampf gegen das Coronavirus verkündet hatte, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 15.576 bestätigte Corona -Fälle in Norddeutschland: 8.188 in Niedersachsen (248 Todesfälle), 3.953 in Hamburg (80 Todesfälle), 2.294 in Schleswig-Holstein (55 Todesfälle), 634 in Mecklenburg-Vorpommern (13 Todesfälle) und 507 in Bremen (21 Todesfälle). 

Derweil wollen Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern den Schulbetrieb bereits ab dem 27. April schrittweise wieder aufnehmen. 

Nachdem Großveranstaltungen bis zum 31. August durch den Bund untersagt wurden, wurden nun auch die Karl-May-Spiele und die Eutiner Festspiele abgesagt. 

Update von 15. April um 18 Uhr: Das Kontaktverbot bleibt weiterhin bestehen, wie Angela Merkel am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt gab. Das Verbot gilt bis mindestens zum 3. Mai. 

Corona: Keine Großveranstaltungen im Sommer

Alle Großveranstaltungen werden bis einschließlich 31. August 2020 ausnahmslos abgesagt. Das trifft auch viele Festivals und Konzert-Tourneen und gilt auch für Fußballspiele. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden. Auch auf private Reisen und Besuche von Verwandten sowie überregionale tagestouristische Ausflüge soll weiter verzichten werden.

Coronavirus: Schule soll am 4. Mai starten

Der Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai stufenweise aufgenommen werden, jedoch erst einmal nur für Abschlussklassen. Kitas und Grundschulen bleiben weiterhin geschlossen. 

Friseursalons dürfen ab dem 4. Mai unter bestimmten Sicherheitsmaßnahmen wieder öffnen. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern dürfen unter Auflagen ab 20. April wieder öffnen. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen. Restaurants, Bar und Diskotheken bleiben bis auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Kampf gegen Corona: Keine Maskenpflicht, aber Empfehlung

Das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel wird empfohlen, eine Maskenpflicht wird es nicht geben.

Bund und Länder wollen alle 14 Tage weitere Maßnahmen besprechen und beschließen, um schrittweise zur Normalität zurückzukehren. Der nächste Termin ist der 30. April.

Update vom 15. April um 7.57 Uhr: Am Mittwochmorgen meldet das  Robert Koch-Institut (RKI) 15.257 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 8.019 in Niedersachsen (224 Todesfälle), 3.869 in Hamburg (67 Todesfälle), 2.245 in Schleswig-Holstein (54 Todesfälle), 624 in Mecklenburg-Vorpommern (11 Todesfälle) und 500 in Bremen (21 Todesfälle).

Im Verlauf des heutigen Tages berät Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über die Lockerung der Corona-Maßnahmen sowie Exit-Strategien. 

Update vom 14. April: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag folgende Zahlen zu Corona-InfektionenBremen 492 (20 Todesfälle), Hamburg 3.808 (59 Todesfälle), Mecklenburg-Vorpommern 619 (11 Todesfälle),  Niedersachsen 7.885 (211 Todesfälle), Schleswig-Holstein 2.164 (49 Todesfälle).

Coronavirus:Fußball-Geisterspiele noch mehrere Monate?

Der Präsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina, Gerald Haug, glaubt, dass Geisterspiele im Fußball noch über einen langen Zeitraum andauern werden. Der 52-Jährige erklärte in den ARD-Tagesthemen, dass die Corona-Pandemie erst zu Ende sei, wenn ein Impfstoff gegen das Virus gefunden sei. Bis dahin sei es "sicherlich klug", nicht ins Fußballstadion zu gehen.

Update vom 13. April: Am Ostermontag meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) folgende Zahlen für Corona-Infektionen: 486 in Bremen (17 Todesfälle), 3.770 in Hamburg (56 Todesfälle), 618 in Mecklenburg-Vorpommern (11 Todesfälle), 7.723 in Niedersachsen (201 Todesfälle), 2.134 in Schleswig-Holstein (44 Todesfälle). Insgesamt sind das 14.731 Fälle von Corona-Infektionen in den norddeutschen Bundesländern.

Coronavirus: Beratung über Schulstart in Norddeutschland

Mitte der Woche soll darüber entschieden werden, wann der Schulunterricht in der Corona-Krise weitergeht. Nach bisherigem Stand sollen die Schulen am 20. April wieder öffnen. Eine endgültige Entscheidung wird allerdings frühestens am Mittwoch erwartet, wenn Bund und Länder über Lockerungen beraten. 

Coronavirus: Kontaktverbot wird eingehalten - ruhiger Ostersonntag

Die Polizei teilt mit, dass der sonnige Ostersonntag größtenteils ruhig verlaufen sei. Das Kontaktverbot und andere Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus seien von den meisten Menschen eingehalten worden. 

Update vom 12. April:  Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Norden steigt unterdessen in maßvollem Tempo weiter. In Niedersachsen ist die Zahl auf 7788 gestiegen, in Schleswig-Holstein auf 2113 in Bremen auf 442, in Mecklenburg-Vorpommern auf 604 und in Hamburg auf 3817. Insgesamt seien im Norden 3212 Menschen mit Covid-19 gestorben.

Die Polizei war mit zusätzlichen Kräften im Einsatz, um den Zugang auf die Nordseeinseln oder nach Fehmarn zu überwachen.  In Lübeck und Ostholstein kontrollierte die Polizei am Sonntag 220 Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen und musste davon 30 aus dem Land weisen, weil die Fahrer sich nicht in Schleswig-Holstein aufhalten durften.

Die Hamburger Polizei überwachte mit Beamten und auch mit ihren Videokameras die Hotspots für Ausflügler an Alster und Elbe und war mit dem Ergebnis zufrieden. "Noch dreht keiner durch", sagte ein Sprecher.

Update vom 11. April, 14 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Norddeutschland weiter aus. Das Robert-Koch-Institut meldet am Ostersamstag einen deutlichen Anstieg in allen fünf Bundesländern im Norden. In Bremen (469 Infektionen/+15, 15 Tote), Hamburg (3663/+112, 56 Tote), Mecklenburg-Vorpommern (601/+15, 11 Tote), Niedersachsen (7343/+229, 171 Tote) und Schleswig-Holstein (2065/+36, 34 Tote) sind die Covid-19-Erkrankungen angestiegen. 

Corona-Krise in Norddeutschland: Zahl der Covid-19-Infektionen steigt erneut

Update von 15.20 Uhr: In Norddeutschland waren laut Informationen des Robert-Koch-Instituts bis Freitagmittag insgesamt 13.148‬ Menschen mit dem Coronavirus infiziert oder infiziert gewesen. In Bremen (454/+9, 13 Tote), Hamburg (3551/+231, 53 Tote), Mecklenburg-Vorpommern (586 +14, 11 Tote), Niedersachsen (7114/+310, 161 Tote) und Schleswig-Holstein (2029/+97, 38 Tote) stiegen die Zahlen jeweils an. 

Update vom 10. April um 10.55 Uhr: Rekord in der Osterpost-Filiale der Deutschen Post: So viele Kinder wie noch nie haben in diesem Jahr an den Osterhasen Hanni Hase im niedersächsischen Ostereistedt bei Bremen geschrieben. 59.000 Briefe aus aller Welt seien angekommen, fast 20.000 mehr als im vergangenen Jahr, teilte die Post am Donnerstagabend mit. Das zeige: In Zeiten von geschlossenen Restaurants und Kontaktverboten gewinne das klassische Briefeschreiben an Bedeutung.

Der langjährige Leiter des Osterpostamtes, Hans-Hermann Dunker (81), und sein bis zu 15-köpfiges Team mussten sogar Extra-Schichten einlegen, um die Briefe zu beantworten. Dass die Zahlen so „durch die Decke gegangen sind“, führt der Chef des größten und ältesten Osterpostamtes Deutschlands auf die Corona-Krise zurück. Viele Kinder hätten Zeit gehabt, dem Osterhasen zu schreiben. „Und der Wunsch nach Gesundheit stand oft im Vordergrund“, sagte Dunker.

Aufgrund der Abstandsregeln in der Corona-Krise zog das gesamte Team mitten in der Aktion vom größeren Zeven nach Ostereistedt um, wo die Osterbriefaktion der Post vor knapp vier Jahrzehnten geboren wurde. Dort, im Dorfgemeinschaftshaus des 900-Seelen-Dorfes, liegen nun noch 5.000 Briefe, die Dunkers Team vor Ostern nicht mehr bearbeiten konnte. Sie sollen in der kommenden Woche beantwortet werden, wie die Post mitteilte. (epd)

Update vom 9. April um 8.25 Uhr:Am Donnerstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 13.073 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 6.804 in Niedersachsen (141 Todesfälle), 3.320 in Hamburg (44 Todesfälle), 1.932 in Schleswig-Holstein (34 Todesfälle), 572 in Mecklenburg-Vorpommern (11 Todesfälle) und 445 in Bremen (11 Todesfälle).

Die EU-Kommission will das geltende Einreiseverbot bis zum 15. Mai verlängern, so der Vorschlag. Die endgültige Entscheidung kann jedoch jedes Land für sich treffen. 

Coronavirus: Osternregeln im Norden präzisiert

Derweil wurden die Corona-Regel über Ostern für den Norden präzisiert. In Mecklenburg-Vorpommern sind Tagesausflüge strengstens untersagt. In Niedersachsen werden derweil einige Strandzugänge und Parkplätze gesperrt, dennoch seien private Besuche von Familienangehörigen und engen Freunden erlaubt, jedoch auf ein Minimum zu reduzieren. In Hamburg gelten die allgemeinen Bestimmungen des Kontaktverbots. Schleswig-Holstein dahingegen erlaubt Tagesreisen innerhalb des Landes. Reisen in Nachbarländer sind weiterhin strengstens verboten. Und auch Gottesdienstbesuche und Osterfeuer fallen in diesem Jahr flach. Ausschließlich auf Privatgrundstücken sind kleine Feuer erlaubt, jedoch ohne weitere Gäste. 

Update vom 8. April um 9.08 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwochmorgen 12.356 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 6.385 in Niedersachsen (121 Todesfälle), 3.165 in Hamburg (23 Todesfälle), 1.872 in Schleswig-Holstein (28 Todesfälle), 555 in Mecklenburg-Vorpommern (11 Todesfälle) und 424 in Bremen (10 Todesfälle).

Coronavirus: Anspruch auf Wohngeld prüfen

Der Verband der Wohnungsunternehmer in Mecklenburg-Vorpommern und der Mieterbund empfehlen, Ansprüche auf Wohngeld zu prüfen, da viele Menschen nicht zur Arbeit können und daher weniger oder nichts verdienen. Das kann zu Problemen bei der Mietzahlung führen. 

Corona: Taxis rüsten gegen das Virus auf

Immer mehr Taxis in Hamburg werden mit Trennwänden zwischen Fahrerbereich und Rückbank ausgestattet, um Fahrer und Gäste zu schützen. Fahrgäste können bei ihrer Bestellung um ein Taxi mit Trennwand bitten. 

Update vom 7. April um 7.57 Uhr:Am Dienstagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 11.919 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 6.200 in Niedersachsen (111 Todesfälle), 3.059 in Hamburg (20 Todesfälle), 1.730 in Schleswig-Holstein (24 Todesfälle), 531 in Mecklenburg-Vorpommern (8 Todesfälle) und 399 in Bremen (9 Todesfälle).

Derweil sprach Angela Merkel darüber, dass noch kein Zeitpunkt genannt werden kann, wann die bundesweiten Anti-Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Eine Lockerung der Einschränkungen würde dann schrittweise erfolgen. 

Coronavirus: Im Norden rollt der Fußball wieder

Seit Anfang der Woche dürfen die Nordclubs wieder Fußball spielen. Trainiert wird jedoch nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit, nur Ball- und Passübungen, keine Zweikämpfe und das in Gruppen von rund vier Spielern. Seit Montag trainieren der Hamburger SV und Hannover 96 wieder, Werder Bremen und Holstein Kiel folgen am Dienstag. 

Wie zu erwarten, wurde nun auch der Ironman in Hamburg verschoben, ein neuer Termin steht bislang noch nicht fest.

Update vom 6. April: Aktuell sind die Zahlen der bestätigten Corona-Fälle in Norddeutschland auf 11.549 gestiegen: 5.960 in Niedersachsen (92 Todesfälle), 2.993 in Hamburg (19 Todesfälle), 1.671 in Schleswig-Holstein (20 Todesfälle), 528 in Mecklenburg-Vorpommern (6 Todesfälle) und 397 in Bremen (8 Todesfälle).

Coronavirus: Krisenkabinett berät über Ausdehnung der Grenzkontrollen

Derweil berät das Corona-Krisenkabinett heute darüber, ob die verschärften Grenzkontrollen auf weitere Länder ausgedehnt werden, so wie es Innenminister Horst Seehofer vorgeschlagen hatte. Dann dürfen auch Menschen aus Polen, Tschechien, Belgien und den Niederlanden nur noch aus bestimmten Gründen einreisen

Update vom 5. März um 17.03 Uhr:Derweil wurden die Einkaufsregeln in Mecklenburg-Vorpommern verschärft. Demnach müssen Geschäftsinhaber nun dafür sorgen, dass pro zehn Quadratmeter Ladenfläche maximal ein Kunde im Geschäft mit einem Einkaufswagen aufhält. Anfang der Woche soll dann in Niedersachsen ein Corona-Bußgeldkatalog  veröffentlicht werden.

Kanzleramtsminister Helge Braun warnte währenddessen vor einer Lockerung der Corona-Maßnahmen und appellierte weiterhin, die Regeln konsequent einzuhalten, denn "die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns."

Update vom 5. März um 8.43 Uhr: Am Sonntagmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 11.205 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 5.712 in Niedersachsen (89 Todesfälle), 2.945 in Hamburg (19 Todesfälle), 1.631 in Schleswig-Holstein (18 Todesfälle), 523 in Mecklenburg-Vorpommern (5 Todesfälle) und in 394 in Bremen (6 Todesfälle). 

Update vom 4. April um 11.45 Uhr: Bis Samstagmittag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 10.733 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 5571 in Niedersachsen (85 Todesfälle), 2723 in Hamburg (16 Todesfälle), 1568 in Schleswig-Holstein (17 Todesfälle), 501 in Mecklenburg-Vorpommern (5 Todesfälle) und 354 in Bremen (6 Todesfälle).

Ein Bußgeldkatalog für Verstöße gegen das Corona-Kontaktverbot in Niedersachsen solle Anfang kommender Woche veröffentlicht werden, sagte Claudia Schröder, Abteilungsleiterin Gesundheit im niedersächsischen Gesundheitsministerium.

Coronavirus: Neue Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte in Niedersachsen

Seit Samstag gilt in Niedersachsen eine neue Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Epidemie. Darin wird unter anderem geregelt, dass Waschstraßen nicht mehr geöffnet werden dürfen, andererseits wurde der Zugang zu Baumärkten für Privatpersonen wieder erlaubt. Das Dokument gibt es auf der Seite des Landes zum Download. Die Verordnung ist in ihrer aktuellen Version bis zum 19. April gültig.

Update vom 3. April um 8.14 Uhr: Derzeit meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 9.929 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 5.081 in Niedersachsen (65 Todesfälle), 2.596 in Hamburg (16 Todesfälle), 1.443 in Schleswig-Holstein (15 Todesfälle), 468 in Mecklenburg-Vorpommern (4 Todesfälle) und 341 in Bremen (6 Todesfälle). 

Am Donnerstagnachmittag haben sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) auf eine begrenzte Einreise von Erntehelfern geeinigt, jedoch unter Auflagen. Die Erntehelfer würden nur in Flugzeugen und in Gruppen anreisen und müssen sich einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Darüber hinaus sollen tausende Helfer auf dem Inland mobilisiert werden, wie Arbeitslose, Studierende, Asylbewerber oder Kurzarbeiter.

Im Rahmen der Anti-Corona-Maßnahmen in Norddeutschland wurden selbstredend alle Osterfeuer abgesagt und verboten. 

Nachdem bereits Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern einen Corona-Bußgeldkatalog erlassen haben, arbeiten Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein ebenfalls an einer solchen Maßnahme. 

Update vom 2. April um 8.55 Uhr: Aktuell gibt es in Norddeutschland 9.201 bestätigte Corona-Fälle: 4.695 in Niedersachsen (45 Todesfälle), 2.406 in Hamburg (14 Todesfälle), 1.335 in Schleswig-Holstein (11 Todesfälle), 438 in Mecklenburg-Vorpommern (3 Todesfälle) und 327 in Bremen (6 Todesfälle). 

Hamburg arbeitet derweil an einem neuen Corona-Bußgeldkatalog, der unter anderem das Nichteinhalten des Mindestabstands von 1,50 Metren mit 150 Euro sanktioniert. Trotz Corona-Krise halten die Veranstalter des Festivals "Rock am Ring" noch an ihren Plänen für Anfang Juni fest. 

Coronavirus: Kontaktverbot bleibt bis 19. April bestehen

Update vom 1. April um 16.43 Uhr: Angela Merkel gab am Mittwoch bekannt, dass die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus wie das Kontaktverbot bis zum 19. April bestehen bleiben. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", erklärte die Bundeskanzlerin und rief dazu auf, besonders über die Ostertage die geltenden Regeln zu beachten. Am Tag nach Ostern, am Dienstag, den 14. April, soll erneut über die Lage beraten werden.

Update vom 1. April um 8.08 Uhr: Am Mittwochmorgen meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 8.656 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 4.382 in Niedersachsen (43 Todesfälle), 2.311 in Hamburg (14 Todesfälle), 1.246 in Schleswig-Holstein (10 Todesfälle), 406 in Mecklenburg-Vorpommern (3 Todesfälle) und 311 in Bremen (5 Todesfälle). 

Auch Hamburg machte es Niedersachsen nach und verhängte bis zum 30. April ein Besuchsverbot in der stationären Altenpflege. Aber es gibt auch positive Nachrichten - so soll der Hamburg-Marathon am 13. September dieses Jahres stattfinden. Derweil hat sich der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter-André Alt, für eine Verschiebung des Sommersemesters stark gemacht und an die Wissenschaftsminister der Länder appelliert, eine einheitliche Lösung zu finden. 

Coronavirus: Bundesliga wird bis zum 30. April ausgesetzt

Update vom 31. März um 14.41 Uhr: Am Dienstag hat die DFL darüber beraten, wie es in der Corona-Krise mit dem deutschen Fußball weiter gehen soll. Nun ist eine Entscheidung gefallen: der Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga wird bis zum 30. April weiter ausgesetzt. Derzeit plant die DFL, ab dem 1. Mai wieder Geister-Spiele stattfinden zulassen. 

Update vom 31. März um 7.58 Uhr: Aktuell ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Norddeutschland auf 8.034 angestiegen: 4.063 in Niedersachsen (34 Todesfälle), 2.191 in Hamburg (9 Todesfälle), 1.120 in Schleswig-Holstein (9 Todesfälle), 366 in Mecklenburg-Vorpommern (1 Todesfall) und 294 in Bremen (4 Todesfälle). Derweil verhängte Niedersachsen in Pflegeheimen ein Aufnahmestopp, nachdem es in einem Seniorenheim in Wolfsburg 17 Corona-Tote gab. Gesundheitsministerin Carola Reimann appellierte zudem an alle Angehörigen: "Bitte besuchen Sie Ihre Lieben nicht. Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Mutter oder Ihren eigenen Vater, sondern alle."

Update vom 30. März: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Montagmorgen insgesamt 7.476 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 3.732 in Niedersachsen (26 Todesfälle), 2.053 in Hamburg (5 Todesfälle), 1.049 in Schleswig-Holstein (7 Todesfälle), 356 in Mecklenburg-Vorpommern (1 Todesfall) und 286 in Bremen (2 Todesfälle). 

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden derweil zwei Corona-Patientinnen aus Frankreich intensivmedizinisch behandelt. Hamburg will in seinen Krankenhäusern ebenso noch Patienten aus Italien aufnehmen. 

Coronavirus: Nachholtermin für Olympische Spiele gefunden

Update vom  29. März um 10.41 Uhr: Im Rahmen der Corona-Krise wurde in dieser Woche bekannt gegeben, dass auch die Olympische Spiele in diesem Jahr nicht stattfinden werden. Laut Medienberichten soll nun ein Nachholtermin gefunden worden sein. Demnach soll die Eröffnungsfeier am 23. Juli 2021 und die Schlussfeier am 8. August stattfinden.

Update vom 29. März um 9.03 Uhr: Am Sonntagmorgen gibt es in Norddeutschland 6.925 bestätigte Corona-Fälle: 3.450 in Niedersachsen (21 Todesfälle), 1.846 in Hamburg (4 Todesfälle), 1.006 in Schleswig-Holstein (6 Todesfälle), 348 in Mecklenburg-Vorpommern (1 Todesfall) und 275 in Bremen (2 Todesfälle). 

Coronavirus: Maßnahmen bleiben bis zum 20. April bestehen

Kanzleramtschef Helge Braun gab derweil bekannt, dass die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus noch bis mindestens zum 20. April bestehen bleiben werden. 

Update vom 28. März um 13 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet aktuell 6.398 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland. Die Zahl teilt sich wie folgt auf: 3.150 in Niedersachsen (12 Todesfälle), 1.765 in Hamburg (2 Todesfälle), 915 in Schleswig-Holstein (4 Todesfälle), 308 in Mecklenburg-Vorpommern (keine Todesfälle) und 260 in Bremen (2 Todesfälle).

Update vom 27. März um 9.45 Uhr: Aktuell verzeichnet das Robert Koch-Institut (RKI) 5.815 bestätigte Corona-Fälle in Norddeutschland: 2.810 in Niedersachsen (10 Todesfälle), 1.693 in Hamburg (2. Todesfälle), 812 in Schleswig-Holstein (4 Todesfälle), 259 in Mecklenburg-Vorpommern und 241 in Bremen (1 Todesfall).

Am Freitagnachmittag wollen Bremen* und Niedersachsen über die diesjährigen Schul-Abschlussprüfungen entscheiden. In Hamburg*, Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein finden alle Prüfungen wie geplant statt

Ursprungsmeldung: Norddeutschland - Seit Wochen hält das Coronavirus die ganz Welt in Atmen und verbreitet Angst und Schrecken. Infolge des dramatischen Anstiegs der Zahl der Infizierten und der Todesopfer wurden auch in Norddeutschland Maßnahmen getroffen, um das Virus einzudämmen und den Verlauf zu verlangsamen.

Coronavirus in Norddeutschland: Bundesweites Kontaktverbot für mindestens zwei Wochen gültig

Nachdem zunächst Schulen und Kitas bundesweit geschlossen wurden, verkündete Angela Merkel im Rahmen der Corona-Eindämmung am 22. März ein Kontaktverbot für mindestens zwei Wochen für mehr als zwei Personen. Überall in Norddeutschland kontrolliert die Polizei die Einhaltung der erlassenen Maßnahmen. Bürger und Bürgerinnen sollen den Kontakt anderen Menschen auf ein Minimum reduzieren. Es soll ein Mindestabstand von 1,50 Metern in der Öffentlichkeit sowie alle Hygienemaßnahmen eingehalten werden, wie nordbuzz.de* berichtet.

Alle Gastronomiebetriebe wurden geschlossen, ausschließlich ein Außerhausverkauf ist noch möglich. Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege wurden ebenfalls geschlossen, sowie alle Geschäfte bis aus Supermärkte, Apotheken, Banken, Tankstellen und Arztpraxen. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden, sodass Kinos, Bars, Clubs, Spielplätze und Sportstätten ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen bleiben.´

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Um einen unkontrollierten Anstieg der Coronavirus-Infektionen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, haben sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte geeinigt. Hier das Wichtigste im Überblick. --- In order to prevent an uncontrolled increase in coronavirus infections and to keep our health care system efficient, the federal and state governments have agreed on further measures to restrict social contacts. Here is an overview of the most important measures. . . . #Bundeskanzlerin #Kanzlerin #Merkel #Coronavirus #COVID19 #Corona #Deutschland #Germany #ZusammenGegenCorona #WirBleibenZuhause #flattenthecurve

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In vielen Städten wurde im Rahmen der Corona-Bewältigung das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gelockert, damit weiterhin ausreichend Güter in den Supermärkten und Apotheken zur Verfügung gestellt werden. Hamstereinkäufe sind daher keinesfalls notwendig, da es in Deutschland aktuell keinen Lebensmittelversorgungsengpass gibt. 

Viele Unternehmen, die kein Home Office anbieten können, beantragten für ihre Mitarbeiter Kurzarbeit und stehen wegen Corona vor dem wirtschaftlichen Ruin. Auch große Unternehmen wie Mercedes und Tesla drosselten oder stoppten ihre Produktion. Reiseunternehmen wie TUI und Ryanair strichen aufgrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Einreiseverbote zahlreiche Flüge. Zahlreiche gestrandete, deutsche Urlauber wurden im Rahmen einer Rückholaktion aus dem Ausland eingeflogen.

Coronavirus in Norddeutschland: Zahlreiche Großveranstaltungen wurden abgesagt oder verschoben

Diverse Veranstalter haben ihre Events in Norddeutschland entweder verschoben oder abgesagt. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, Nachholtermine zu finden bzw. den Kunden die Karten zu erstatten. Darüber hinaus wurden die Hannover Messe und die Messe Internorga abgesagt, die Olympischen Spiele auf den Sommer 2021 verschoben, der Hamburg Marathon auf den 18. April 2021 verschoben, die Kieler Woche soll nun im September stattfinden, die Bremer Osterwiese, der Hamburger Hafengeburtstag sowie der Eurovision Song Contest in Rotterdam wurden ebenfalls abgesagt. Auch die diesjährige Fußball-EM wird erst im kommenden Jahr stattfinden.Der gesamte Sportbetrieb, egal ob Fußball, Basketball, Handball oder Eishockey wurde bis auf Weiteres ausgesetzt. Wann eine Wiederaufnahme möglich ist, ist derzeit noch nicht bekannt. 

Die Zahl der Corona-Infizierten in Norddeutschland steigt täglich. Seit dem 22. März herrscht ein bundesweites Kontaktverbot. Ein Ende des Shutdowns ist nicht in Sicht.

Quelle: nordbuzz.de

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/dpa

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