COVID-19

Coronavirus-Krise: Hannover Messe abgesagt - 4.742 Fälle in Norddeutschland

Die Zahl der Corona-Fälle in Norddeutschland steht täglich. Im Kamp gegen die Pandemie haben die Bundesregierung und die Länder den kompletten Shutdown und ein Kontaktverbot angeordnet.

  • In Deutschland sind zahlreiche Menschen am Coronavirus erkrankt
  • 4.742 Coronavirus-Fälle im Norden bestätigt
  • Bevölkerung soll sich an Hinweise des Robert-Koch-Instituts halten
  • Großveranstaltungen mit über 1000 Menschen abgesagt
  • Schulen und Kitas werden ab Montag geschlossen 

Coronavirus: Hannover Messe vollständig abgesagt

Update vom 26. März um 15.52: Zu Beginn der Corona-Krise wurde die Hannover Messe auf Juli verschoben, nun wurde sie jedoch für dieses Jahr vollständig abgesagt. Derweil suchen Ärzte der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wieder genesene Corona-Patienten, um an einer neuen Therapie-Möglichkeit zu arbeiten. Auch Airbus zieht mit diversen Großfirmen mit und schraubt nun die Produktion in Bremen runter. Im Rahmen der Corona-Krise wurde beschlossen, dass Saison- und Erntearbeiter aus Osteuropa nicht mehr nach Deutschland einreisen dürfen. Derweil gibt es jedoch ein Vermittlungsportal für Helfer im Inland, welches bereits am ersten Tag überrannt wurde. 

Update vom 26. März um 9.23 Uhr: Aktuell gibt es in Norddeutschland 4.742 bestätigte Corona-Fälle: 2.347 in Niedersachsen (8 Todesfälle), 1.265 in Hamburg, 675 in Schleswig-Holstein (3 Todesfälle), 244 in Mecklenburg-Vorpommern und 211 in Bremen (1 Todesfall).

Update vom 25. März um 14.31 Uhr: Nun gab es in Bremen das erste Corona-Todesopfer. Ein 76-jähriger Mann verstarb am Mittwoch an einer Sars-CoV -2-Infektion - diverse Vorerkrankungen sind bekannt. Derweil wurde Hannovers Oberbürgermeister Onay positiv auf das Coronavirus getestet, nachdem er am Montagabend erste Symptome aufwies. Seinen Amtsgeschäften geht er nur in der häuslichen Quarantäne nach. 

Coronavirus: Kultusminister der Länder beraten über Schul-Abschlussprüfungen

Update um 25. März um 8.32 Uhr: Soeben hat das Robert Koch-Institut die neusten Zahlen der Corona-Fälle veröffentlicht. In Norddeutschland gibt es derzeit 4.397 Infizierte: 2.140 in Niedersachsen (7 Todesfälle), 200 in Bremen, 1.262 in Hamburg, 218 in Mecklenburg-Vorpommern und 577 in Schleswig-Holstein (3 Todesfälle). Für den Nachmittag ist eine Konferenz mit den Kultusministern der Länder angesetzt, um über die Schul-Abschlussprüfungen zu beraten. Schleswig-Holstein hat bereits die Abiturprüfungen in diesem Jahr abgesagt hat. Niedersachsen dagegen will am Prüfungsplan festhalten.

Coronavirus: Olympische Spiele verschoben

Update vom 24. März um 13.37 Uhr: Tagelang wurde eine Entscheidung aufgeschoben, doch nun ist es offiziell: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat beschlossen, dass die Olympischen Spiele nicht wie geplant vom 24. Juli bis zum 9. August stattfinden werden, sondern im Rahmen der Corona-Krise auf den Sommer 2021 verschoben wurde.

Update vom 24. März um 9.00 Uhr:Am Dienstagmorgen hat das Robert  Koch-Institut 3.667 Coronvirus-Fälle in Norddeutschland gemeldet: 183 in Bremen, 1.043 in Hamburg, 199 in Mecklenburg-Vorpommern, 1.764 in Niedersachsen (6 Todesfälle) und 478 in Schleswig-Holstein (2 Todesfälle).

Derweil wurde der Hannover-Marathon in diesem Jahr abgesagt. Das Großereignis soll am 18. April 2021 nachgeholt werden. Und auch das Champions-League-Finale wurde von der UEFA verschoben, wann es nachgeholt wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Charité Berlin hat unterdessen "CovApp" entwickelt. Eine App, die durch Angaben über Alter, Wohnsituation, Symptomen und möglichen Reisen über einen möglichen Corona-Test entscheiden. 

Update vom 23. März um 11.25 Uhr: Trotz steigender Coronavirus-Fälle zeigt sich das Robert Koch-Institut (RKI) positiv überrascht. Die Kurve zeigt, dass sich die Pandemie in Deutschland ganz langsam abschwächt. Eine genauere Aussage könne allerdings erst am Mittwoch getroffen werden. 

Update vom 23. März um 7.32 Uhr: Über das Wochenende hat sich die Zahl der Coronavirus-Fälle in Norddeutschland auf 3.151 erhöht, wie das Robert-Koch-Institut bekannt gab: 1.483 in Niedersachsen, 383 in Schleswig-Holstein, 172 in Mecklenburg-Vorpommern, 943 in Hamburg und 170 in Bremen.

Coronavirus: Bundeskanzlerin Angela Merkel erlässt Kontaktverbot

Am Sonntagnachmittag hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder über eine mögliche Ausgangssperre beraten und abends ihre Entscheidung verkündet. Ab Montag herrscht für mindestens zwei Wochen ein Kontaktverbot für mehr als zwei Personen im Rahmen der Coronavirus-Eindämmung. Überall in Norddeutschland wird die Polizei die Einhaltung der erlassenen Maßnahmen kontrollieren.

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Um einen unkontrollierten Anstieg der Coronavirus-Infektionen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, haben sich Bund und Länder auf weitere Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte geeinigt. Hier das Wichtigste im Überblick. --- In order to prevent an uncontrolled increase in coronavirus infections and to keep our health care system efficient, the federal and state governments have agreed on further measures to restrict social contacts. Here is an overview of the most important measures. . . . #Bundeskanzlerin #Kanzlerin #Merkel #Coronavirus #COVID19 #Corona #Deutschland #Germany #ZusammenGegenCorona #WirBleibenZuhause #flattenthecurve

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Update vom 22. März um 12.45 Uhr: Die Zahl der Covid-19-Erkrankten nimmt weiterhin zu. Das Robert-Koch-Institut meldet aktuell 2862 Corona-Infizierte: 1452 in Niedersachsen, 768 in Hamburg, 347 in Schleswig-Holstein, 172 in Mecklenburg-Vorpommern und 165 in Bremen.

Update vom 21. März um 13.45 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Norddeutschland immer weiter aus. Bis die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens greifen, würde zehn bis 14 Tage vergehen, machten die Ministerpräsidenten klar. Seit heute sind in Bremen, Niedersachsen und Hamburg sämtliche Restaurants für Gäste geschlossen. Lediglich der Außerhaus-Verkauf sei noch möglich.

Die Zahl der Corona-Infektionen in Norddeutschland ist unterdessen auf 2712 gestiegen: 1262 in Niedersachsen, 664 in Hamburg, 436 in Schleswig-Holstein, 182 in Mecklenburg-Vorpommern und 168 in Bremen.

Coronavirus: Gastronomiebetriebe werden ab Samstag geschlossen

Update vom 20. März um 13.55 Uhr: Nachdem in Norddeutschland das öffentliche Leben durch diverse Maßnahmen im Rahmen der Corona-Krise bereits drastisch eingeschränkt wurde, wurde nun bekannt gegeben, dass in allen norddeutschen Bundesländern ab Samstag die Gastronomiebetrieben schließen müssen. Drive-in und Lieferungen, also Außerhaus-Verkäufe, sind weiterhin möglich. 

Derweil ist die Zahl der Corona-Fälle in Norddeutschland auf 2.541 gestiegen: 1.262 in Niedersachsen, 664 in Hamburg, 321 in Schleswig-Holstein, 167 in Mecklenburg-Vorpommern und 127 in Bremen. 

Update vom 20. März um 10.23 Uhr: Derweil hat sich die Zahl der Corona-Fälle in Norddeutschland auf 2.060 erhöht: 981 in Niedersachsen, 506 in Hamburg, 321 in Schleswig-Holstein, 133 in Mecklenburg-Vorpommern und 119 in Bremen. 

Coronavirus: Bundeskanzlerin Angela Merkel entscheidet über Ausgangssperre

Am Sonntagabend berät Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen. Besonders die Entwicklung am Wochenende zur Einhaltung der Maßnahmen entscheidet über eine Ausgangssperre. In Hamburg und Niedersachsen geht währenddessen die Polizei bereits gegen Regelverstöße vor.

Obwohl sich die norddeutschen Küstenländer darauf geeinigt hatten, alle Insel für Touristen zu sperren, halt sich Fehmarn nicht an dieses Verbot. Private Vermieter sollen Gäste mit ihrem Auto auf die Insel holen, trotz Urlaubsverbots.

Die Zahl der Corona-Fälle schnellt in Norddeutschland in die Höhe. In den Städten wurde daher nun der Shutdown verordnet.

Update vom 20. März um 8.05 Uhr: Gute Nachricht aus Wuhan - dort wo das Coronavirus vermutlich seinen Ursprung hat, gab es jetzt den zweiten Tag infolge keine neuen Infektionen. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit geht derweil davon aus, dass in diesem Jahr kein Profi-Fußball gespielt wird: "Ich gehe fest davon aus, dass es erst wieder im nächsten Jahr stattfinden kann in dem Umfang. Ich glaube, es ist nicht realistisch, dass die Saison zu Ende geführt werden kann. Wir sehen ja, wie die Situation ist in Europa und was uns noch bevorsteht."

Update vom 19. März um 23.07 Uhr:Aktuell gibt es in Norddeutschland  2.001 bestätigte Corona-Fälle: 981 in Niedersachsen, 506 in Hamburg, 253 in Schleswig-Holstein, 142 in Mecklenburg-Vorpommern und 119 in Bremen. 

Netflix gab infolge der Corona-Krise bekannt, dass sie die Übertragungsrate in Europa um ein Viertel drosseln um das Internet während der Pandemie nicht zu überlasten. 

Update vom 19. März um 19.40 Uhr: Zum Abend hin hat sich die Zahl der Corona-Fälle in Norddeutschland auf 1.953 erhöht: 981 in Niedersachsen, 506 in Hamburg, 80 in Bremen, 133 in Mecklenburg-Vorpommern und 253 in Schleswig-Holstein.

Update vom 19. März um 15.45 Uhr: Die Zahlen der Infizierten in Norddeutschland steigt weiter rasant an. Derzeit gibt es 1.846 bestätigte Corona-Fälle: 981 in Niedersachsen, 253 in Schleswig-Holstein, 100 in Mecklenburg-Vorpommern, 432 in Hamburg und 80 in Bremen. Derweil wurde die Kieler Woche in den September verschoben. Und in Mecklenburg-Vorpommern wurde das Sonn- und Feiertagsfahrverbot bis zum 30. Juni aufgehoben. "Mit dieser Ausweitung der Möglichkeit, auch an Sonn- und Feiertagen jegliche Waren und Güter zu transportieren, tragen wir dazu bei, dass diese für die Bevölkerung und die Wirtschaft verfügbar bleiben", so Verkehrsminister Christian Pegel (SPD).

Coronavirus: Innenminister Boris Pistorius warnt vor Ausgangssperre

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat vor einer drohenden Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie gewarnt, wenn die Disziplinlosigkeit angesichts verhängter Einschränkungen anhält. „Die Ausgangssperre wird kommen wenn klar ist, dass das alles nicht funktioniert“, sagte Pistorius in Hannover. Hundertschaften der Bereitschaftspolizei würden nun mobilisiert, um die Beschränkungen für Versammlungen unter offenem Himmel und für die Gastronomie durchzusetzen. „Das ist keine Übung und das ist erst recht kein Spiel, das ist keine Gängelung von Politikern, die sich wichtig tun wollen.“

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen stieg in Niedersachsen binnen 24 Stunden um 240 Fälle auf 981, wie Expertin Claudia Schröder vom Gesundheitsministerium sagte. Man richte sich darauf ein, dass zunehmend Betroffene in Kliniken behandelt werden müssen. „Das wird jetzt schnell gehen.“

Coronavirus: Angela Merkel mit dringendem Appell an Bevölkerung

Update vom 19. März um 12.30 Uhr: Die Zahlen der Infizierten in Norddeutschland steigt weiter an. Derzeit gibt es 1.582 bestätigte Corona-Fälle: 740 in Niedersachsen, 253 in Schleswig-Holstein, 100 in Mecklenburg-Vorpommern, 414 in Hamburg und 75 in Bremen. Kitas in Hamburg haben derweil beschlossen bis zum 19. April zuschließen. Das Reisekonzern TUI aus Hannover führt im Hinblick auf die Corona-Krise vom 1. April bis 30. September Kurzeitarbeit an.

Update vom 19. März um 7.26 Uhr: Aktuell hat sich die Zahl der Coronavirus-Fälle in Norddeutschland auf 1.525 erhöht: 740 in Niedersachsen, 196 in Schleswig-Holstein, 100 in Mecklenburg-Vorpommern, 414 in Hamburg und 75 in Bremen. Auch Mecklenburg-Vorpommern hat entschieden, ab Donnerstag sämtlichen Tourismus zu stoppen. 

In einer Fernsehansprache appellierte Bundeskanzlerin Angela Merkel am gestrigen Bürger, die Lage ernst zu nehmen und sich an alle Regeln der Bundesregierung zu halten. Denn nur so sei einer Verlangsamung der Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie möglich. "Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt", so Merkel.

Coronavirus: Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam abgesagt.

Update vom 18. März um 17.45 Uhr: Allein in Hamburg stieg die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle innerhalb weniger Stunden um 102 auf nun insgesamt 414. Experten rechnen mit einem deutlichen Anstieg in den nächsten Tagen.

Update vom 18. März um 14.48 Uhr: Nachdem weltweit bereits zahlreiche Veranstaltungen abgesagt und Geschäfte geschlossen wurden, traf die Coronavirus-Pandemie nun auch den "Eurovision Song Contest". Der 65. ESC Mitte Mai in Rotterdam wurde nun ebenfalls abgesagt. Ryanair streicht währenddessen alle Flüge ab dem 24. März.

Update vom 18. März um 13.10 Uhr:Aktuell gibt es 1.255  Coronavirus-Fälle in Norddeutschland: 563 in Niedersachsen, 358 in Hamburg, 196 in Schleswig-Holstein und jeweils 69 in Mecklenburg-Vorpommern und Bremen.

Hamburg hat sich Italien und Spanien als Vorbild genommen. Zahlreiche Bürger haben am Dienstagabend aus dem Fenster und vom Balkon aus applaudiert. Damit wollten sie all "unseren Ärzten, Sanitätern, Krankenpflegern und all den Helden, die gerade jetzt für unsere Gesundheit und für unsere Sicherheit sorgen, am Dienstag um 21 Uhr mit einem Applaus nach spanischen Vorbild danken." Derweil wurde die Messe  Internorga für 2020 komplett abgesagt. 

Update vom 18. März um 10.11 Uhr: Immer mehr Automobilkonzerne ziehen nach und stoppen ihre Produktion infolge der Coronavirus-Pandemie. Auch Mercedes, BMW und Tesla gaben dies nun bekannt. 

Coronavirus: Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt Europa-Einreiseverbot bekannt

Update vom 18. März um 8.20 Uhr: Aktuell gibt es 1.155 Infizierte in Norddeutschland: 563 in Niedersachsen, 312 in Hamburg, 145 in Schleswig-Holstein, 69 in Mecklenburg-Vorpommern und 66 in Bremen. Auch in Schleswig-Holstein gab es jetzt das erste Todesopfer, dass an dem Coronavirus starb. Der 78-Jährige litt unter einer schwerwiegenden Vorerkrankung. Derweil hat Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Europa-Einreiseverbot für alle Nicht-EU-Bürger für mindestens 30 Tage bekannt gegeben. Ausnahmen gelten für Norwegen, die Schweiz, Großbritannien und Andorra. 

Update vom 17. März um 18.28 Uhr: Nachdem bereits Audi und auch VW ihre Produktionen heruntergefahren haben, zieht Daimler nun nach. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat derweil beschlossen, das Land ab Mittwoch für Touristen zu sperren. Infolge der Coronavirus-Pandemie stellten die Fernbusanbieter Flixbus und Blablabus stellen ihren Betrieb ein.

Währenddessen hat sich die Anzahl der Coronavirus-Fälle in Norddeutschland auf 1.146 erhöht: 563 in Niedersachsen, 145 in Schleswig-Holstein, 69 in Mecklenburg-Vorpommern, 312 in Hamburg und 57 in Bremen.

Update vom 17. März um 14.29 Uhr: Das Coronavirus sorgt derzeit für massive Eingriffe in das öffentliche Leben. Und auch der internationale Fußball ist von der Pandemie betroffen. Nun wurde entschieden, dass die Fußball-EM 2020 auf das kommende Jahr verschoben wird. Dem Entschluss der UEFA haben bereits die nationalen Ligen sowie die Europäische Clubvereinigung ECA zugestimmt, die Entscheidungen der 55 Nationalverbände steht noch aus.

Update vom 17. März um 13.35 Uhr: Derweil hat sich die Zahl der Coronavirus-Fälle in Norddeutschland auf 957 erhöht: 392 Fälle in Niedersachsen, 312 Infizierte in Hamburg, 145 bestätigte Erkrankte in Schleswig-Holstein, 57 in Bremen und 51 Fälle in Mecklenburg-Vorpommern. Währenddessen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) die Gefährdung durch das Coronavirus als "hoch" eingestuft. RKI-Chef Lothar Wieler sagte in einem Interview, dass die Pandemie zwei Jahre dauern könnte.

Coronavirus: Audi und VW stoppen Produktionen

Update vom 17. März um 10.32 Uhr: Die Automobilhersteller Audi und VW gaben heute bekannt, dass sie infolge des Coronavirus ihre Produktion in zahlreichen Werken herunterfahren bzw. stoppen wollen. Derweil sprach die Bundesregierung eine Warnung für alle touristischen Reisen aus. Über 50 Millionen Euro werden zur Verfügung gestellt, um Deutsche aus dem Ausland zurückzuholen. 

Update vom 16. März um 19.34 Uhr: Derweil gibt es 880 bestätigte Infizierte in Norddeutschland: 391 Coronavirus-Fälle in Niedersachsen, 123 in Schleswig-Holstein, 51 Erkrankte in Mecklenburg-Vorpommern, 260 in Hamburg und 56 Infizierte in Bremen. Niedersachsen hat jedoch auch positiven Nachrichten zu vermelden: Die ersten Coronavirus-Patienten sind wieder gesund. Infolge der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens wurden nun auch der 831. Hamburger Hafengeburtstag und die Bremer Osterwiese abgesagt. 

Coronavirus: Massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Update vom 16. März vom 17 Uhr: Die Bundesregierung und die Länder haben im Kampf gegen das Coronavirus eine weitgehende Schließung von Geschäften in Deutschland vereinbart. Ausgenommen seien unter anderem Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen, hieß es in einer Erklärung. Einrichtungen mit erhöhtem Publikumsaufkommen werden geschlossen. Dazu zählen unter anderem Bars, Clubs und Diskotheken. Auch die Nutzung von Spielplätzen soll reduziert werden. Weiterhin sind Zusammenkünfte verboten in Vereinen, Volkshochschulen und Glaubensstätten.

Update vom 16. März vom 16 Uhr:   Bremen erlässt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus strenge Auflagen für den Besuch gastronomischer Einrichtungen. Bars, Clubs und Diskotheken müssen geschlossen bleiben, Restaurants zur Einnahme von Speisen dürfen nur unter Auflagen und Einhaltung hygienischer Vorschriften öffnen, wie Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Montag bei einer Pressekonferenz sagte. Die Regelungen im Land Bremen werden am Mittwoch, 0.01 Uhr, in Kraft treten, erklärt Innensenator Ulrich Mäurer (SPD).

Außerdem werden zahlreiche Geschäfte wegen der Coronavirus-Krise in Bremen und Bremerhaven geschlossen. Lebensmittelläden, Apotheken, Drogerien,  und ähnliche Läden bleiben jedoch geöffnet. Versammlungen werden verboten.

Coronavirus: Erster Todesfall in Hamburg

Update vom 16. März vom 14.58 Uhr: Derweil hat sich die Zahl in Coronavirus-Fälle in Norddeutschland auf 714 Menschen erhöht: 287 in Niedersachsen, 124 in Schleswig-Holstein, 50 in Mecklenburg-Vorpommern, 197 in Hamburg und 56 in Bremen. TUI wird währenddessen in den nächsten Tage Zehntausende Urlauber zurück nach Deutschland holen. 

Update vom 16. März um 13.40 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab am Montag gekannt, dass die Hansestadt Hamburg die meisten Coronavirus-Fälle pro 100.000 Einwohner hat. Mit 8,8 bestätigten Fällen pro 100.000 Einwohner liegt Hamburg damit an der bundesweiten Spitze. Derweil gab es in Hamburg das erste Todesopfer. Dabei handelt es sich um einen Bewohner eines Altersheims. 

Coronavirus: TUI stellt den Geschäftsbetrieb ein

Update vom 16. März um 8.07 Uhr: Die norddeutschen Küstenländer werden ab heute alle Inseln in der Nord- und Ostsee bis auf Weiteres für Touristen sperren. Derweil gab der Reisekonzern TUI bekannt, dass aufgrund des Coronavirus der Geschäftsbetrieb eingestellt werde. Reiseaktivitäten wie Pauschalreisen, Kreuzfahrten sowie der Hotelbetrieb werden demnach ausgesetzt. Auf ihrer Website informiert TUI über Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten einzelner Reisen. 

Update vom 15. März um 17.51 Uhr: Derweil hat sich die Zahl der Infizierten in Norddeutschland auf 692 erhöht: 287 in Niedersachsen, 103 in Schleswig-Holstein, 50 in Mecklenburg-Vorpommern, 196 in Hamburg und 56 in Bremen. Hamburg hat daher nun drastische Maßnahmen ergriffen, um die Bürger vor weiteren Ansteckungen zu schützen. Alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen werden nun verboten. Messen und Ausstellungen, Theater, Museen, Kinos, Jugend- und Stadtteilkulturzentren, Seniorentreffs, Bibliotheken, Musikschulen und Einrichtungen der Hamburger Volkshochschule, Bars und Musikclubs, Bordelle, Tanz- und Nachtlokale, Spielhallen und Casinos, Schwimmbäder, Saunas, Fitness- und Sportstudios sowie alle öffentlichen und privaten Sportanlagen werden geschlossen. Derweil hat Schleswig-Holstein die Inseln Sylt, Amrum, Föhr, Fehmarn und die Halbinsel Nordstrand für Touristen abgeriegelt. Auch Deutschland schließt am Montag nun seine Grenzen zu Frankreich, Österreich, Dänemark und der Schweiz.

Coronavirus: Deutsche Bahn fährt Regionalverkehr herunter

Update vom 15. März um 14 Uhr: Die Deutsche  Bahn hat nun bekannt gegeben, den Regionalverkehr ab Dienstag herunter zufahren. Der Grund dafür ist die Schließung von Kitas und Schulen infolge der Coronavirus-Pandemie. Zahlreiche Mitarbeiter müssen ab Montag zu Hause bleiben, um die Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten. Darüber hinaus bleiben immer mehr Fahrgäste als Vorsichtsmaßnahme zu Hause. Außerdem wird ab Dienstag in vielen Regionalzügen nicht mehr kontrolliert, um Mitarbeiter und Fahrgäste vor einer Ansteckung zu schützen. 

Update vom 15. März um 11.15 Uhr: Trotz Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus und regelrechten Hamster-Einkäufen ist der Zusammenhalt in Deutschland größer denn je. In den Sozialen Medien bilden sich zahlreiche Gruppen, in denen Menschen Anderen ihre Hilfe anbieten, wie beispielsweise das Einkaufen über Ältere übernehmen, damit diese Risikogruppe besser geschützt werden kann. 

Update vom 14. März um 21.20 Uhr: Gegen Abend hat sich die Anzahl der Coroanvirus-Fälle in Norddeutschland auf 581 erhöht: 253 in Niedersachsen, 74 in Schleswig-Holstein, 45 in Mecklenburg-Vorpommern, 156 in Hamburg und 53 in Bremen. Derweil wurde die Koalitionsverhandlung zwischen Grünen und der SPD in Hamburg um zwei Wochen verschoben. Ebenfalls in Hamburg wurde eine Obdachlosenunterkunft zu einer häuslichen Isolationsstätte umfunktioniert

Update von 17 Uhr: In Niedersachsen waren bis Samstagnachmittag dem Gesundheitsministerium 253 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus bekannt geworden. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vortag um 23 gestiegen, teilte ein Pressesprecher des Ministeriums mit. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handele, könne es Abweichungen zu Angaben anderer Stellen wie der Kommunen geben. In rund 40 Landkreisen und in der Region Hannover sind inzwischen Menschen positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann. In Bremen beläuft sich die Zahl bekannter Covid-19-Fälle bis Samstagnachmittag auf 53 - fünf mehr als noch am Freitag.

Im Norden Deutschlands waren somit am Samstagnachmittag insgesamt 553 Corona-Erkrankte bekannt neben Niedersachsen und Bremen kommen Infizierte aus Schleswig-Holstein (58), Mecklenburg-Vorpommern (33) und Hamburg (156) hinzu.

Coronavirus: Kinderärzte appellieren an besorgte Eltern

Update vom 14. März, 12 Uhr: Deutschlands Kinderärzte und Kinderpsychotherapeuten haben an Eltern appelliert, ihre Kinder vor Coronavirus -Angst zu schützen. „Die Masken-Menschen in Bussen, Bahnen oder im Fernsehen sind komisch, können Kinder irritieren“, sagte Beate Leinberger, Vorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Derzeit würden Kinder - auch diejenigen, die in Coronavirus-Quarantäne geschickt werden - zwar „eher entspannt“ reagieren, sagte sie. „Eine Belastung wird es für Kinder, wenn die Eltern Angst zeigen. Wenn Eltern unruhig werden, überträgt sich das natürlich auf die Kinder.“

Eltern müssten darauf achten, Informationen rund um die Coronavirus-Epidemie ruhig für ihre Kinder einzuordnen, sagte Leinberger. Die Chefin des Kinderpsychotherapeuten-Verbandes plädiert auch für ein „Großelternverbot“ für Enkelkinder: „Großeltern, insbesondere chronisch erkrankte, gehören zur Risikogruppe. Auch darüber sollte man mit seinen Kindern sprechen und erklären, warum sie für eine Zeit nicht zu Oma oder Opa gehen dürfen.“ Wegen der hohen Sterblichkeitsrate der über 60-Jährigen müssten Eltern dafür sorgen, dass diese geschützt vor dem Coronavirus würden.

Update vom 13. März um 20.16 Uhr: Mittlerweile hat sich die Anzahl der Corona-Fälle in Norddeutschland auf 478 erhöht: 230 in Niedersachsen, 46 in Schleswig-Holstein, 33 in Mecklenburg-Vorpommern, 121 in Hamburg und 48 in Bremen. Sowohl Polen als auch Dänemark und auch Tschechien schließen infolge des Coronavirus ihre Grenzen. Derweil hat die DFL entschieden, die 1. und die 2. Bundesliga bis mindestens zum 2. April auszusetzen.

Update vom 13. März um 14.54 Uhr: Auch Hamburg hat nun beschlossen, dass die Schulen bis zum 29. März geschlossen bleiben. 

Update vom 13. März um 13.08 Uhr: Nachdem unzählige Sportclubs in leeren Stadien gespielt hatten, wurde nun das erste Bundesliga-Spiel abgesagt. Die Partie Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen am Montagabend um 20.30 Uhr wurde im Rahmen der Coronavirus-Krise abgesagt, wie die Stadt Bremen verkündete.

Coronavirus: Schulen und Kitas werden ab Montag geschlossen

Update vom 13. März um 12.15 Uhr: Schulen und Kitas bleiben in Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ab Montag geschlossen. In Mecklenburg-Vorpommern werden Schulen und Kindergärten nicht flächendeckend geschlossen, sondern vorerst nur in Rostock und im Landkreis Ludwigslust-Parchim. In Hamburg steht die Entscheidung derzeit noch aus. Gegen Nachmittag will sich die Hamburger Schulbehörde dazu äußern. 

Update vom 13. März um 11 Uhr: Mittlerweile ist die Anzahl der Infizierten in Norddeutschland auf 363 Menschen anstiegen. In Niedersachsen haben sich 173 Menschen angesteckt, in Schleswig-Holstein gibt es 37 Coronavirus-Fälle, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 23 betätigte Erkrankungen, in Hamburg gibt es 88 Fälle und in Bremen 42. In den nächsten Stunden entscheidet die DFL darüber, ob die 1. und 2. Bundesliga bis zum 2. April ausgesetzt wird. Der aktuelle Spieltag soll weitestgehend ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden. 

Coronavirus: Amateur-Fußball in Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern eingestellt

Update vom 13. März um 8.12 Uhr: Am Donnerstagabend wurde nach Beurteilung der aktuellen Lage nicht nur in Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch in Niedersachsen entschieden, den Amateur-Fußball vollständig einzustellen. Auch der Schulbetrieb wird infolge des Coronavirus eingeschränkt. Flächendeckend werden in Norddeutschland zahlreiche Schulen ab Montag vorerst geschlossen. 

Update vom 12. März um 19.15 Uhr: Zum Abend hin hat sie dich Zahl der Infizierten auf 304 erhöht: 129 in Niedersachsen, 32 in Schleswig-Holstein, 23 in Mecklenburg-Vorpommern, 78 in Hamburg und 42 in Bremen. Nun wurde auch die Handball-Bundesliga (HBL) in eine Zwangspause geschickt, nachdem bereits die Basketball-Bundesliga ausgesetzt wurde - voraussichtlich bis Ende April. Derweil wurde die ganze Mannschaft von Hannover 96 unter Quarantäne gestellt, nachdem es einen zweiten Corona-Fall gab.

Update vom 12. März um 15.26 Uhr: Mittlerweile ist die Zahl der Corona-Patienten in Norddeutschland auf 275 angestiegen: 119 in Niedersachsen, 26 in Schleswig-Holstein, 20 in Mecklenburg-Vorpommern, 78 in Hamburg und 32 in Bremen. Derweil wird überlegt die niedersächsische Landesregierung, die Osterferien zu verlängern und eine Woche früher beginnen zu lassen. Auch in Hamburg wurden mittlerweile Veranstaltungen in der Barclaycard-Arena abgesagt.

Update vom 12. März um 10.59 Uhr: Nun wurde bekannt gegeben, dass der vierwöchige Hamburger Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld nicht stattfinden wird. 

Update vom 12. März um 9.30 Uhr: Aktuell ist die Zahl der Infizierten in Norddeutschland auf 247 Menschen angestiegen: 119 Fälle in Niedersachsen, 25 in Schleswig-Holstein, 19 in Mecklenburg-Vorpommern, 52 in Hamburg und 32 in Bremen - mit einer weiteren Zunahme ist jedoch zu rechnen. Derweil wurde in Rostock eine ganze Klasse unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Kind aus der 5. Klasse positiv auf das Coronavirus getestet wurde. 

Darüber hinaus wird in diversen Kliniken in ganz Deutschland das Spenderblut knapp. Das Deutsche Rote Kreuz appelliert daher an alle Bürger, trotz Angst weiterhin zur Blutspende zu gehen. In Folge der Pandemie wurden in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern abgesagt bzw. verschoben. In Falle einer Absage bekommen Sie das Geld für die Tickets zurückerstattet. Eine Ausnahme bilden Dauerkarten: bei diesen Tickets wird der Kaufpreis nur anteilig zurückgezahlt. Sollte Ihre Veranstaltung stattfinden, sie möchten jedoch aus Angst vor einer Ansteckung fern bleiben, können Sie an den Veranstalter herantreten und an seine Kulanz appellieren.

Coronavirus: Zahl der Infizierten in Norddeutschland steigt weiter an

Update 17.45 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nun als Pandemie ein. Derweil ist die Anzahl der Infizierten in Norddeutschland auf 204 angestiegen: 78 in Niedersachsen, 25 in Schleswig-Holstein, 17 in Mecklenburg-Vorpommern, 52 in Hamburg und 32 in Bremen.

Update vom 11. März um 11.20 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Norddeutschland steigt weiter an. Aktuell sind 162 Infizierte bestätigt: 75 in Niedersachsen, 18 in Schleswig-Holstein, 14 in Mecklenburg-Vorpommern, 33 in Hamburg und 22 in Bremen. Nachdem bereits Bundesliga-Spiele ohne Zuschauer stattfinden werden, werden nun zahlreiche Großveranstaltungen in Bremen, Hamburg und Niedersachsen abgesagt. Während die ÖVB-Arena zahlreiche Konzerte verschob, finden die Events im Metropol Theater in Bremen weiterhin statt, da nicht mehr als 1000 Zuschauer erwartet werden. Hannover arbeitet bereits mit Nachdruck an Nachholterminen für abgesagte Veranstaltungen. 

Update vom 10. März um 19 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle steigt auch im Norden rasant an. Insgesamt 130 Fälle wurden gemeldet.

Update vom 10. März um 12.45 Uhr: Nun hat das Coronavirus auch erste ernsthafte Auswirkungen auf den SV Werder Bremen: Der Fußball-Bundesligist muss sein nächstes Heimspiel am Montag gegen Bayer Leverkusen (20.30 Uhr) ohne Zuschauer – also als Geisterspiel – austragen. Der Bremer Senat hat empfohlen, dass in Bremen keine Veranstaltungen mehr mit über 1000 Besuchern stattfinden sollen und abgesagt werden müssen. So, wie es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gefordert hatte. Nach Bremen sagt auch Schleswig-Holstein Großveranstaltungen ab. In Hamburg sollen Urlauber aus Risikogebieten zu Hause bleiben.

Update vom 10. März um 12 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle steigt auch im Norden rasant an. Insgesamt 94 Fälle wurden gemeldet. Nun hebt Niedersachsen das Sonntagsfahrverbot für Lastwagen wegen der Corona-Epidemie für den Transport von Lebensmitteln und Hygieneartikeln auf. In Bremen geht es am Dienstag um die Frage, ob und unter welchen Bedingungen das Bundesliga-Heimspiel von Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen am kommenden Montag (16.03.) stattfinden kann. Auch über die Osterwiese auf der Bürgerweide in Bremen wird diskutiert.

Coronavirus: Bremen sagt Großveranstaltungen ab

Update vom 10. März um 7.55 Uhr: Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Norddeutschland auf 84 angestiegen - 39 Infizierte in Niedersachsen, elf in Schleswig-Holstein, zehn Fälle in Mecklenburg-Vorpommern, 20 Corona-Patienten in Hamburg und weiterhin vier in Bremen. Mecklenburg-Vorpommern und auch Niedersachsen führen daher sogenannte Abstrichzentren ein, um die Ansteckungsgefahr in Praxen und Krankenhäusern zu minimieren. 

Update vom 9. März um 7.52 Uhr: In der Nacht von Sonntag auf Montag hat sich die Zahl der Infizierten auf 69 Fälle erhöht. Mittlerweile gibt es 33 Corona-Patienten in Niedersachsen, neun in Schleswig-Holstein, acht Fälle in Mecklenburg-Vorpommern, 15 Infizierte in Hamburg und weiterhin nur 4 Erkrankte in Bremen. Nachdem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Sonntag empfohlen hatte, Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern vorerst abzusagen, gab Claas Schüddekopf, Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, bekannt, dass es vorerst keine pauschalen Absagen in Hamburg geben werde, man jedoch täglich die ernste Lage rund um das Coronavirus erneut prüft.

Coronavirus: Schüler aus Osnabrück nicht mit SARS-CoV-2 angesteckt

Update vom 8. März um 12.53 Uhr: Einmal aufatmen! Die Testergebnisse der Osnabrücker Schulgruppe, die wegen des Coronavirus von ihrer Ski-Freizeit in Südtirol zurückgeholt wurden, liegen nun vor. Keiner der Schüler hat sich mit dem neuartigen SARS-CoV-2 angesteckt. Derweil gab es zwei weitere Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern und vier weitere Infizierte in Hamburg, sodass es mittlerweile 57 bestätigte Erkrankungen gibt. Einer der Hamburger habe sich den neusten Angaben zu folge in einem Berliner Club infiziert.

Nur mäßig Betrieb ist in einer Abfertigungshalle im Flughafen Hamburg - viele Menschen meiden zurzeit Reisen.

Update vom 8. März  um 8.47 Uhr: Mittlerweile wurden neue Infektionsfälle in Norddeutschland gemeldet. Damit stieg die Zahl der positiven Coronavirus-Fälle auf 51. Besonders in Niedersachsen breitet sich das Virus zunehmend aus, sodass es beinahe in nahezu allen Regionen bestätigte Fälle gibt. 

Update vom 7. März um 11 Uhr: Vorzeitiges Ende einer Skifreizeit in Südtirol: Mehr als 50 Schüler aus Osnabrück wurden mit Bussen und Feuerwehrfahrzeugen mit Ärzten und Rettungsassistenten zurück nach Deutschland gebracht. Vier der insgesamt 55 Kinder und Jugendlichen hatten während der Skifreizeit Fieber bekommen. Es ist möglich, dass sie sich mit dem Coronavirus-Erreger Sars-CoV-2 infiziert haben, der die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.

Coronavirus: Die aktuelle Zahl der gemeldeten Infektionen steigt auf 45 Menschen.

Update vom 6. März um 7.55 Uhr: Seit gestern Morgen ist die Zahl der Coronavirus-Fälle von 25 auf 39 gemeldete Infektionen angestiegen. In Niedersachsen sind acht dazu gekommen, in Schleswig-Holstein haben sich zwei weitere Menschen angesteckt, in Mecklenburg-Vorpommern wurde nur ein neuer Fall gemeldet, in Hamburg sind drei Fälle hinzugekommen. Einzig und allein in Bremen gibt es keinen neuen Corona-Patienten. 

Update vom 5. März um 8.55 Uhr: 25! Das ist die aktuelle Zahl der Coronavirus-Fälle in Norddeutschland. Diese teilen sich auf in: 10 Infizierte in Niedersachsen, fünf bestätigte Fälle in Schleswig-Holstein, vier Corona-Patienten in Mecklenburg-Vorpommern und jeweils drei in Hamburg und Bremen. Derweil wurden im Norden zahlreiche Veranstaltungen verschoben oder abgesagt. Nachdem die Hannover Messer von April auf Juli verschoben wurde, wurde nun das bekannt, dass das Beatles-Festival in Hamburg in diesem Jahr ausfällt. 

Coronavirus in Norddeutschland: Kontrolle bei VW in Emden

Update vom 4. März um 7.44 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Fälle in Norddeutschland steigt stetig. Mitterweile gab es in Mecklenburg-Vorpommern den dritten Corona-Fall, den vierten Fall in Niedersachen und den dritten Fall in Bremen. Nachdem Hamburg bereits das "Mobile Summit" abgesagt hatte, wurde nun auch die Hannover Messe verschoben. 

Update vom 3. März um 11.35 Uhr: Mittlerweile gibt es einen Coronavirus-Verdacht auf der "AIDAaura". Das Kreuzfahrtschiff hatte am Sonnabend in Hamburg abgelegt. Kurz darauf haben sich zwei deutsche Passagiere gemeldet, die kurz vor ihrer Abreise Kontakt mit einem Coronavirus-Infizierten gehabt hatten. Die Laborergebnisse stehen bislang noch aus. Ebenso wurde am VW-Werk in Emden eine Eingangskontrolle eingeführt. Lieferanten werden dort auf ihren Gesundheitszustand getestet, um das Risiko für die 9.000 VW-Mitarbeiter gering zu halten. 

Der Coronavirus-Verdacht bei zwei Deutschen hat sich nicht bestätigt - die Fahrt der Aida Aura geht weiter.

Update vom 2. März, 15 Uhr: Ist der Hafengeburtstag in Hamburg in Gefahr? Bei dem dreitägigen Fest im Hafen werden auch in diesem Jahr insgesamt mehr als eine Million Gäste in der Hansestadt erwartet. Zwei Monate vor dem 831. Hamburger Hafengeburtstag gehen die Organisatoren davon aus, dass das Volksfest vom 8. bis zum 10. Mai trotz der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stattfinden kann. 

Coronavirus: Gefährdet das Virus den Hamburger Hafengeburtstag?

„Kein Mensch weiß, was in zwei Monaten ist“, sagte Hafenkapitän Jörg Pollmann. Eine Prognose sei deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. „Man muss jetzt nicht die Pferde Scheu machen, aber man muss schon genau hingucken“, sagte er. Auf den Kreuzfahrtschiffen, die den Hamburger Hafen anlaufen, seien entsprechenden Kontrollen intensiviert worden. Die Erstellung des Sicherheitskonzeptes erfolge in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Update 2. März, 8 Uhr:  Im Norden gibt es seit dem Wochenende vier bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion. Nach dem Kinderarzt des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein sind zwei Frauen in Hamburg und Bremen seit Samstag betroffen. Sie wurden mit leichten Krankheitssymptomen in eine Klinik gebracht und werde dort isoliert medizinisch betreut. Auch bei einer weiteren Person aus Lübeck wurde das Virus nachgewiesen. 

Inzwischen geht es dem UKE-Kinderarzt, dem ersten Coronavirus-Fall in Hamburg, besser. Wie der Kreis Segeberg am Samstag mitteilte, wurde bei seiner Ehefrau das Virus bisher nicht nachgewiesen. Alle Patienten und Mitarbeiter am UKE, mit denen der Arzt Kontakt hatte, seien mittlerweile zweimal negativ getestet worden.

Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) erklärte laut Mitteilung: „Die Menschen in Hamburg sollten weiter besonnen bleiben und sich in ihrem persönlichen Verhalten an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des Robert-Koch-Instituts halten.“

Update: 29. Februar: Wegen des Coronavirus hat Frankreich alle Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Menschen untersagt. Diese Entscheidung sei vom Verteidigungs- und Ministerrat getroffen worden, teilte Gesundheitsminister Olivier Véran am Samstag mit.

Update 28. Februar: Seit dem 27. Februar ist auch ein Coronavirus-Fall in Hamburg bestätigt. COVID-19 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Mitarbeiter des Kinder-UKE. Der Mitarbeiter mit Wohnort in Schleswig Holstein war in Italien im Urlaub.

Coronavirus: Es wird immer schlimmer - fünf Tote in Italien

Update vom 24. Februar 2020: Nach und nach maschiert der Coronavirus nun auch in Europa ein. Vor allem Italien leidet unter dem Coronavirus. Mittlerweile wurden dort fünf Tote bestätigt, nachdem nicht nur der Karneval in Venedig abgesagt wurde, sondern auch ganze Orte im Norden von Italien abgeriegelt wurden. Derweil stieg die Zahl der Infizierten dort auf 219. Auch in Sachsen wurden nun fünf Personen unter Quarantäne in ihrer eigenen Wohnung gestellt, nachdem sie mit einem Coronavirus-Fall auf dem Kreuzfahrtschiff "Westerdam" waren. 

Update vom 7. Februar: In Bayern wurde nun der nächste und damit elfte Infizierte gemeldet. Die Frau eines Corona-Patinenten wurde nun ebenfalls posititv auf das Virus getestet.Derweil plant die Bundesreagierung einen weiteren Evakuierungsflug. Am Sonntag soll ein Flieger 35 Personen aus Wuhan zurück nach Deutschland holen. 

Update vom 6. Februar 2020: Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die Weltgesundheitsorganisation gab nun bekannt, dass bislang noch kein wirksames Mittel oder eine geeignete Theraphie gegen das Coronvirus gefunden wurde. Derweil wurden zehn weitere Infizierte auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" bestätigt. Die acht deutschen Staatsangehörigen an Board sind nach bisherigen Erkentnissen aber weiterhin symtomfrei. Ein Aufatmen gab es währenddessen in Bayern. Dort werde derzeit geprüft, ob die ersten der zehn Corona-Patienten nun bald wieder die Kliniken verlassen dürfen. Letztendlich obliegt die Entscheidung den Gesundheitsbehörden.

Update vom 5. Februar 2020:Nachdem ein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Yokohama unter Quarantäne gestellt wurde, folgte nun die Bestätigung. Unter den mehr als 3700 Menschen haben sich 10 mit dem Coronavirus infiziert und wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die acht Deutschen, die sich auf dem Schiff befinden, sind jedoch gesund. Und auch in Achim bei Bremen gab es Entwarnung : Die Laborergebnisse einer Frau ergaben nun, dass sie sich nicht mit dem Coronavirus infiziert hat. 

Coronavirus: Flüge werden eingestellt

Derweil stellten auch die US-Fluggesellschaften United und American Airlines ihre Flüge nach Hongkong ein. Der Flug-Stopp soll derzeit bis zum 20. Februar andauern. Derweil wurde festgestellt, dass auch Infizierte mit schwachen Symptomen das Coronavirus übertragen können. 

Update vom 4. Februar 2020: Mittlerweile wurden weitere Coronavirus-Fälle in Deutschland bestätigt, insgesamt 12 Menschen sind infiziert. Zehn der Infizierten zählen zu dem Webasto-Kreis in Bayern, während zwei bestätigte Fälle zu den Wuhan-Rückkehrern gehören und nun in der Uniklinik Frankfurt/Main behandelt werden. Zudem soll es einen Verdacht in Achim, Landkreis Verden geben, wie *kreiszeitung.de berichtet. Eine junge Frau wurde nun in einer Klinik isoliert und untersucht. Bislang stehen die Laborergebnisse noch aus. Wie die Klinik Schwabing in München nun bekannt gab, sind sieben Corona-Patienten stabil und weitgehend symptomfrei. Derweil verlängerten Lufthansa, Swiss und Australien Airlines ihren Flug-Stopp von und nach Peking und Shanghai bis zum 29. Februar 2020. In der japanischen Stadt Yokohama wurde ein Kreuzfahrtschiff nun unter Quarantäne gestellt - auf dem Schiff "Diamond Princess"befinden sich auch acht Deutsche. Schuld an dem Coronavirus - Verdacht ist ein 80-jähriger Passagier, der vor wenigen Tagen das Kreuzfahrtschiff in Hongkong verlassen hatte und positiv auf den Virus getestet wurde. Außerdem wurden erste Stimmen zum Höhepunkt der Epidemie laut. So geht der Chef des nationalen Expertenteams im Kampf gegen das Coronavirus davon aus, dass der Höhepunkt erst in zehn bis zwei Wochen erreicht wird.

Update vom 2. Februar 2020 um 12.39 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Deutschland ist auf zehn Menschen angestiegen. Der Landkreis Germersheim bestätigte nun zwei Neu-Infektionen unter den rund 100 China-Heimkehrer. Die weiteren acht Coronavirus-Fälle stehen nach wie vor im Zusammenhang mit der Firma Webasto in Bayern.

Update vom 2. Februar 2020 um 10.19 Uhr: Entwarnung in NRW - bei dem isolierten Mann aus Kamen, der sich mehrere Wochen in der Gegend von Wuhan aufgehalten hat, kam nun die Bestätigung, dass er sich nicht mit dem Coronavirus infiziert hat, dennoch gibt es in Deutschland bereits acht bestätigte Coronavirus-Fälle, alle in Bayern . 

Chinesische Forscher sollen nun herausgefunden haben, dass sich die Lungenkrankheit nicht für über die Tröpfcheninfektion ausbreiten kann, sondern auch über das Verdauungssystem. Zudem wurde nun das erste Todesopfer außerhalb Chinas gemeldet. Am Samstag erlag ein Mann auf den Philippinen dem Coronavirus. Demzufolge ist die Zahl der Toten mittlerweile auf 304 angestiegen und die Zahl der Infizierten auf 14.380  Menschen. Im Kampf gegen den neuartigen Virus schickte die Europäische Union daher nun zwölf Tonnen Schutzkleidung an China, um den Coronavirus eindämmen zu können.

Update vom 31. Januar 2020 um 11.23 Uhr: Die Luftwaffe schickt nun am Freitag einen Flieger von Köln-Wahn nach China, um mehr als 100 Menschen aus der vom Coronavirus am stärksten betroffenen Provinz Wuhan zurück nach Deutschland zu holen. Das Evakuierungsflugzeug mit den Rückkehrern soll später in Frankfurt landen. Dort werden sie zur Untersuchung ins Medical Assessment Center gebracht und anschließend zwei Wochen auf dem Luftwaffenstützpunkt Germersheim in Rheinland-Pfalz in Quarantäne verbleiben. Derweil wurden zwei Coronavirus-Fälle in England bestätigt

Ein Evakuierungsflugzeug der Luftwaffe ist auf dem Weg nach China, um über 100 Menschen zurück nach Deutschland zu bringen.

Update vom 31. Januar 2020 um 9.08 Uhr: Die Lage spitzt sich langsam aber sicher zu. Obwohl sich die Verdachtsfälle in Niedersachsen bislang nicht bestätigt haben, ist die Nachfrage nach Atemschutzmasken als Vorsichtsmaßnahme in vielen Städten enorm. Ausverkauft und kein Nachschub in Sicht - so sieht die Lage derzeit aus, wenn man Pharma-Großhändler und Versandapotheken fragt. Ebendso bei vielen Apotheken vor Ort.

Coronavirus: Dramatische Zunahme von Infizierten und Toten

Die Zahl der Todesopfer dahingegen ist in der vergangenen Nacht dramatisch angestiegen. Insgesamt 213 Menschen sollen bislang an dem Coronavirus gestorben. Auch die Zahl der Infizierten stieg rasant von 1981 auf 9692 Menschen, davon stammen fünf Menschen aus Deutschland, Bayern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach der raschen Zunahme von Infizierten und Toten nun eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen. Auch das Auswärtige Amt reagierte auf den Ausnahmezustand und rät von Reisen nach China ab. So heißt es in den Reisehinweisen: "Verschieben Sie nach Möglichkeit nicht notwendige Reisen nach China."

Update, 21.44 Uhr: Jetzt wurde bekannt, dass es in Niedersachsen neue Verdachtsfälle auf das Coronavirus gibt. So könnten sich möglicherweise weitere vier Menschen angesteckt haben. Diese werden aktuell in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) behandelt. Das berichtet hna.de*. So wird UMG-Sprecher Stefan Weller zitiert: "Wir haben vier Verdachtsfälle (hna.de*), die Patienten werden versorgt." Die möglicherweise am Coronavirus erkrankten vier Menschen könnten sie den Angaben nach in Wuhan in China infiziert haben. Dort sollen die Personen aus Niedersachsen Kontakt mit Menschen gehabt haben. Entwarnung gab es hingegen zuletzt bei einem anderen Verdachtsfall um das Coronavirus in Göttingen.

Meldung vom 30. Januar 2019, 9.42 Uhr: Hamburg/Bremen - Das neuartige Coronavirus hat Deutschland erreicht. In Bayern gibt es zwar mehrere Erkrankte, in Hamburg und Bremen jedoch keine Verdachtsfälle. Allerdings befinden sich in Schleswig-Holstein vorsichtshalber einige Menschen in "häuslicher Isolation", wie die Welt berichtet. Wenngleich laut Bundesgesundheitsministerium das Risiko für eine Ausbreitung des Virus in Deutschland gering ist, haben die Behörden in Hamburg die Situation im Blick, wie *nordbuzz.de berichtet.

Coronavirus: Hamburg trifft Vorsichtsmaßnahmen - Isolation in Schleswig-Holstein

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg teilte mit, dass die Stadt in klinischen Einrichtungen ausreichend Plätze bereithält, sollte es zu Infektionen mit dem Coronavirus in Hamburg kommen. Bislang (Stand 29. Januar) gebe es jedoch keinen Verdachtsfall in der Hansestadt. 

Die Behörde steht in ständigem Kontakt mit dem Hafen, dem Hamburger Flughafen, dem Deutschen Roten Kreuz, der Flughafenfeuerwehr sowie dem Robert-Koch-Institut in Berlin. Außerdem liefen deutschlandweit enge Abstimmungen mit Behörden und Ministerien, um eine Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland zu verhindern.

Coronavirus: Keine Flugverbindungen zwischen Hamburg und China

Laut Auskunft der Stadt ist Hamburg "auf den Fall einer ungewöhnlichen Seuchenlage vorbereitet". Mit dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und dem Institut für Hygiene und Umwelt (HU) befinden sich in der Stadt gleich zwei auf Infektionskrankheiten spezialisierte Forschungseinrichtungen befinden sich in der Stadt. Außerdem stünde eine Vielzahl von medizinischen Einrichtungen der Maximalversorgung bereit, sollte das Coronavirus tatsächlich in Hamburg auftreten.

Derzeit bestehen keine Flugverbindungen zwischen Hamburg und China, wo das Lungen-Virus zuerst aufgetreten war und die Universität Hamburg hat wegen des Coronavirus alle Dienstreisen nach China gestoppt. Außerdem versucht die Einrichtung, sich einen Überblick über die Universitäts-Angehörigen in China zu machen und sie im Falle einer Ausreise zu unterstützen. Auch werden Tagungen mit Teilnehmern aus China verschoben, berichtet *nordbuzz.de.

Coronavirus: Verdachtsfälle in Bremen und Bremerhaven

In Bremen gab es zunächst einen Verdachtsfall auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus, der jedoch nicht bestätigt wurde. Eine Touristin aus Chinahatte verdächtige Symptome gezeigt. Untersuchungen eines Labors in Berlin konnten das Coronavirus nicht nachweisen. 

Ein Verdachtsfall in Bremerhaven wird derzeit geprüft. Dabei handelt es sich um einen 47 Jahre alten Hafenmitarbeiter, wie buten un binnen berichtet. Er liege mit Fieber im Klinikum Mitte in Bremen, eine Infektion sei jedoch sehr unwahrscheinlich. Der Mann soll Kontakt mit Werftarbeitern in China gehabt haben.

In Schleswig-Holstein befinden sich allerdings derzeit mehrere Personen in häuslicher Isolation, weil sie nach China-Aufenthalten Anzeichen einer Grippe zeigten. Die Symptome ähneln denen des Coronavirus.

Coronavirus fordert weltweit bislang 170 Tote

Die ersten Fälle des Coronavirus wurden am 31. Dezember 2019 in China bekannt. Dort litten etliche Menschen, die teilweise zuvor auf einem Markt in der Stadt Wuhan waren, an Lüngenentzündungen. Weltweit sind bislang mehr als 7000 Fälle aufgetreten, davon bislang vier in Deutschland. 170 Erkrankte sind gestorben. Experten schätzen, dass das Coronavirus nicht so ansteckend ist, wie die Grippe oder Masern.

Die Zahl der Corona-Fälle schnellt in Norddeutschland rasant in die Höhe. Die Bundesregierung und die Länder haben im Kampf gegen das Coronavirus den kompletten Shutdown angeordnet.

Personen, die in die Risiko-Provinz Hubei in China gereist sind oder Kontakt mit am Coronavirus erkrankten hatten, sollten zum Arzt gehen, wenn sie innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme zeigen. Der Besuch beim Arzt oder im Krankenhaus sollte auf jeden Fall vorher angekündigt werden.

*nordbuzz.de, kreiszeitung.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Quelle: Nordbuzz.de

Rubriklistenbild: © Fotomontage picture alliance / dpa

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