Tierisch kreativ

Mann nimmt lebendiges Reptil als Corona-Maske - doch die Fahrgäste reagieren anders als erwartet

Ein Mann benutzt im Bus seine Schlange als Maske.
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Ein Mann benutzt im Bus seine Schlange als Maske.

Beim Ersetzen des klassischen Mund-Nasen-Schutzes ist ein Mann in England kreativ geworden: Er legt sich einfach eine lebende Schlange um den Kopf – genügend Abstand war ihm so gewiss.

  • In Corona-Zeiten ist das Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht.
  • Ein Mann sorgte im Bus für Aufsehen: Er wickelte sich eine lebende Schlange um den Kopf.
  • Wie reagierten das Busunternehmen und die anderen Fahrgäste?

Manchester - Seit der Corona-Pandemie* herrscht in England wie auch in Deutschland in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die meisten nehmen dafür eine klassische Atemschutzmaske zur Hand oder behelfen sich mit Schals und Tüchern.

Ein Fahrgast im Großraum Manchester wickelte sich stattdessen beim Mitfahren im Bus tatsächlich eine große, lebendige Schlange um den Kopf. Die Identität des Fahrgastes ist bisher unklar. Über Social Media verbreiteten sich Fotos des Vorfalls.

Schlange als Corona-Maske: Die anderen Fahrgäste reagierten nicht verängstigt

Wie die Nachrichtenagentur PA berichtet, habe niemand im Bus auch nur mit der Wimper gezuckt. Einige fanden den Vorfall wohl eher lustig anstatt besorgniserregend. Und das, obwohl sich das Tier später auch noch um eine Stange im Bus schlängelte.

Der Mann trug auch unter der Schlange keinen Mund-Nasen-Schutz. Bisher ist unbekannt, ob er vom Busfahrer auf seine fehlende Maske angesprochen wurde.

Mann benutzt statt Mundschutz eine Schlange: Busunternehmen „not amused“

Ein Sprecher des betroffenen Busunternehmens fand den Vorfall überhaupt nicht komisch. „Die Sicherheit unserer Kunden und Angestellten hat absolute Priorität. Wir sind schockiert über die Berichte und nehmen sie sehr ernst.“, so sagte er laut dpa. Ein Sprecher der Verkehrsbehörde in Manchester reagierte unterdessen mit Humor auf den Bus-Vorfall. Als Ersatz für richtige Masken würden Tücher und Schals akzeptiert, nicht aber Schlangenhaut – „vor allem nicht, wenn sie noch an der Schlange befestigt ist“.

Die Spezies der Schlange ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigt, und damit ist auch nicht die Frage geklärt, ob es sich um ein giftiges Exemplar handelt oder nicht. Der Biss einer giftigen Schlangenart kann Blutzellen zerstören, Blutgerinnsel oder starke Blutungen verursachen und Gewebe zerstören. Wenn ein Schlangenbiss nicht sofort behandelt wird, kann er innerhalb von 30 Minuten zum Tod führen. (mad/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Video: Faktencheck – Wie lange schützt eine Alltagsmaske?

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