Ein Bauchgefühl der anderen Art

Corona-Maske im Mutterleib? Irrer Ultraschall-Schnappschuss lässt Mutter staunen - wenig später ist sie positiv

Ein Arzt führt bei einer Schwangeren eine Ultraschall-Untersuchung durch.
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Schnappschuss beim Ultraschall führt zu wilden Spekualtionen.

Auf einem Ultraschallbild scheint ein ungeborenes Kind einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Zwei Tage danach wird die Mutter positiv auf Corona getestet. 

München - Wunderkinder gibt es immer wieder. Die einen sind besonders gut in Mathe, andere erobern Bühnen oder begeistern mit ihrem sportlichen Talent. Bei einer Ultraschalluntersuchung in England hat sich nun eine ganz neue Begabung gezeigt. Ein ungeborenes Kind scheint bereits im Bauch der Mutter den Ernst der Corona-Lage zu erkennen.

Auf dem Ultraschallbild sieht es so aus, als würde das Kind eine Maske tragen. Ob es bereits etwas ahnt und sich wohlweislich vor dem Coronavirus schützen will? Sie habe nicht schlecht gestaunt, sagte Mutter Samantha im Nachgang. Das berichtet die Daily Mail. „Es fühlte sich an wie Zeichen des Babys. Als wollte sie mir sagen, dass sie sicher sei. Wir lachten darüber, dass sie eine Gesichtsmaske tragen würde, um sich vor mir zu schützen. Es half mir, ruhig zu bleiben“, so die 34-Jährige, die wenige Tage nach dem Ultraschallbild tatsächlich positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Corona verunsichert gerade werdende Mütter - Informationslage ist dürftig

Eine beunruhigende Situation für werdende Mutter - denn noch ist die Informationslage rund um das Virus und dessen Auswirkungen in der Schwangerschaft dürftig. Auch das Robert-Koch-Institut ist vorsichtig mit genauen Aussagen und spricht lediglich Empfehlungen aus. Gerade für werdende, oder frisch gebackene Mütter sind das Coronavirus und die damit verbundenen Risiken schwer einzuordnen. Den Wunsch nach Kindern aufschieben? Nach Aussagen des Bundesverbands für Frauenärzte ist der Zeitpunkt nicht besser oder schlechter als andere. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, welche der Bundesverband auf der unternehmenseigenen Seite veröffentlicht hat.

Ein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko für schwangere Frauen sei derzeit auszuschließen. Auf die empfohlenen Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz, wie regelmäßiges Händewaschen und den Sicherheitsabstand, ist dennoch zu achten. Mit dem richtigen Maß an Verantwortungsbewusstsein und vorausschauendem Handeln steht einer Schwangerschaft zu Corona-Zeiten nichts im Weg. Samanthas Baby scheint das wohl schon früh begriffen zu haben. Zumindest lädt der ungewöhnliche Ultraschall-Schnappschuss ihre Familie zum Schmunzeln ein.

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