"Costa Concordia"- Kapitän: Neue Vorwürfe

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Ein Vorwurf gegen Kapitän Schettino: Er soll während der Evakuierung sein Schiff verlassen haben

Rom/Grosseto - Die Staatsanwaltschaft hat im Beweissicherungsverfahren im Fall der gekenterten "Costa Concordia" die Liste der Vorwürfe gegen den Kapitän überraschend erweitert.

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Ermittler werfen Francesco Schettino (52) mehrfache fahrlässige Tötung, Havarie, Verlassen seines Schiffes während der Evakuierung sowie mangelnde Kommunikation mit dem zuständigen Hafenamt in Livorno vor. Dazu trat am Samstag noch der Vorwurf der Umweltzerstörung oder -beeinträchtigung in einem Naturschutzgebiet.

Hier fliehen die Menschen von der Costa Concordia

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Der erste Offizier des Schiffes, Ciro Ambrosio, belastete den Kapitän schwer. Er sagte aus, Schettino habe an dem besagten 13. Januar nicht wie üblich seine Brille getragen. Schlimmer noch: Er habe seine Mannschaft angewiesen, der Küstenwache nicht die Wahrheit zu sagen, was das Ausmaß der Katastrophe angeht. Das berichten italienische Medien, die sich dabei auf die Verhörprotokolle berufen.

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dpa/tz

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