„Riesenchance“ für die Zukunft

„Dänisches Bettenlager“ gibt es bald nicht mehr

Bei der Möbelkette „Dänisches Bettenlager“ stehen im September große Veränderungen an. Neben dem Namen wird auch das Konzept der Läden geändert.

Handewitt - Möbel-Shopper müssen sich ab diesem Herbst umstellen. Die Möbelkette „Dänisches Bettenlager“ wird es so bereits in wenigen Wochen in Deutschland nicht mehr geben. Denn: die Kette ändert ihren Namen und ihr Konzept. Vom 27. September an soll die Kette wie die dänische Mutter „Jysk“ heißen.

„Dänisches Bettenlager“ wird zu „Jysk“: „Riesenchance“ für die Zukunft

„Wir wissen, dass das Rebranding einer Marke mit rund 970 Stores, die über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung kennen, eine sehr große Herausforderung ist“, sagte Christian Schirmer, der Country Manager für Deutschland, bereits in einer Pressemitteilung im Januar diesen Jahres. Gleichzeitig bezeichnete er die Umbenennung als „eine Riesenchance, das Unternehmen optimal für die Zukunft zu positionieren.“

Bislang seien mit „Dänisches Bettenlager“ in Deutschland und „Jysk“ im Rest Europas zwei verschiedene Unternehmen am Start gewesen, sagte der dänische Jysk-Chef Jan Bøgh am Dienstag (7. September) am Unternehmenssitz in Handewitt bei Flensburg. Nun würden Sortimente, Systeme und Prozesse mit einheitlichem Markennamen unter einem Dach vereinheitlicht. Man sei überzeugt, dass das Rebranding „eine Weiterentwicklung in eine noch erfolgreichere Zukunft darstellt“, teilte Bøgh bereits in der Mitteilung im Januar mit.

Bei der Möbelkette „Dänisches Bettenlager“ stehen im September große Veränderungen an. (Symbolbild)

„Dänisches Bettenlager“ wird zu „Jysk“: Erfahrungen aus Österreich sollen Deutschland helfen

In Österreich wurde die Namensänderung von „Dänisches Bettenlager“ zu „Jysk“ bereits 2020 durchgeführt. Man habe dort bereits nach wenigen Monaten durch „intensive Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen“ einen hohen Stellenwert erreicht, so der Jysk-Chef. Die Kundenzahlen und der Umsatz hätten sich ebenfalls „hervorragend entwickelt“. Aus den gesammelten Erfahrungen könne man nun in Deutschland profitieren.

Die Jysk-Gruppe sieht sich nach dem schwedischen Möbelriesen Ikea und dem österreichischen Möbelkonzern XXXLutz mit einigem Abstand als Nummer Drei im europäischen Möbelgeschäft. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Kette trotz der Corona-Pandemie in Deutschland einen Rekordumsatz in Höhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Früheren Angaben zufolge soll die Zahl der Geschäfte in Deutschland von derzeit rund 970 auf 1150 steigen. Für die gesamte Umstellung der Kette auf das neue Konzept nimmt man dem Deutschlandchef Schirmer zufolge bei Jysk rund 250 Millionen Euro in die Hand. Insgesamt betreibt Jysk in Europa derzeit mehr als 3000 Läden mit 26.500 Beschäftigten. (ph/dpa)

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