Die Bänder stehen still

Verzweifelte Daimler-Angestellte streiken für 2.000 Jobs

Im Werk der Daimler AG steht ein Mitarbeiter an einem Montageband.
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Daimler-Mitarbeiter wollen in Berlin um Tausende Jobs kämpfen - mit einem Streik. (Symbolbild).

Daimler-Mitarbeiter des bedrohten Mercedes-Benz-Werks in Berlin kämpfen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und wollen dafür auch auf die Straße gehen.

Berlin - Am Mittwoch, 9. Dezember, wollen im Mercedes-Benz Werk in Marienfelde zahlreiche Angestellte von Daimler ihre Arbeit niederlegen und auf der Straße für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrieren. Rund 2.500 Menschen arbeiten derzeit in dem ältesten Daimler-Werk Deutschlands. Doch am Mittwoch stehen die Bänder still. „Wir Daimler-Beschäftigte werden am Mittwoch nicht arbeiten“, kündigte der Betriebsratsvorsitzende Michael Rahmel am Montag in einer Pressemitteilung der IG Metall Berlin an. „Wir nehmen uns diesen Tag, um dem Vorstand klar zu zeigen, dass wir uns von ihm nicht abwracken lassen.“ Geplant sind eine Demonstration und eine Video-Betriebsversammlung.

Wie BW24* berichtet, streiken Daimler-Angestellte für 2.000 Jobs: „Lassen uns nicht abwracken.“

Daimler AG: Geschichte, Standorte und Vorstand des Autoherstellers (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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