„Werden nicht wegen Geld arbeiten“

Daimler-Tweet muss auf viele Mitarbeiter wie Hohn wirken

Die Zukunftsforscherin Marianne Reeb (rechts) im Gespräch mit einer Daimler-Mitarbeiterin.
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Die Zukunftsforscherin Marianne Reeb (rechts) im Gespräch mit einer Daimler-Mitarbeiterin.

Daimler hat ein Video veröffentlicht, in dem die Zukunftsforscherin des Konzerns auftritt. Ihre These: In Zukunft arbeiten Menschen nicht mehr vorrangig für Geld. Der Zeitpunkt des Clips könnte nicht ungünstiger sein.

Die Daimler AG steckt in der Krise - und das nicht nur wegen des Coronavirus. In den vergangenen Wochen waren Massenentlassungen bei Daimler ein großes Thema. Nun kam es zu einer Einigung. Der Stellenabbau ist vom Tisch, aber die Arbeitszeit wird ohne Lohnausgleich verkürzt und die Gewinnbeteiligung gestrichen. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht Daimler einen Tweet, in dem eine Zukunftsforscherin ihre These zur Zukunft der Arbeit erklärt.

Wie BW24* berichtet, sagt sie voraus: „Menschen werden nicht wegen Geld arbeiten“ - der Daimler-Tweet muss auf viele Mitarbeiter wie Hohn wirken.

Ola Källenius verdient als Vorstandsvorsitzender der Daimler AG mehrere Millionen Euro im Jahr. (BW24* berichtete) *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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