Hirschrufer-Wettstreit: Ausgerechnet Jäger röhrt am besten

Dortmund - Sie pusten in Riesenschneckenhäuser, Glaszylinder und Plastikröhren und meistens klingt es echt: Deutschlands beste Hirschrufer röhren in Dortmund um die Wette. Gewonnen hat ausgerechnet ein Jäger.

Ein 48-jähriger Jäger aus dem niedersächsischen Hannoversch Münden ist Deutschlands bester Hirschrufer. Der gelernte Schlosser Andreas Töpfer setzte sich am Freitag bei den 13. deutschen Meisterschaften in Dortmund gegen acht Konkurrenten durch. Der kuriose Wettbewerb wird alljährlich von einem Fachverlag im Rahmen der Jagdmesse “Jagd & Hund“ ausgerichtet.

Die Teilnehmer mussten drei Rufarten aus der Hirschbrunft möglichst originalgetreu nachahmen. Die Töne erzeugten sie etwa mit Hilfe von Riesenschneckenhäusern oder Ochsenhörnern. Eine dreiköpfige Jury bestimmt die Qualität der Nachahmung. Jäger locken mit den imitierten Rufen Hirsche aus der Deckung, um sie besser beurteilen zu können - für einen möglichen Abschuss.

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dpa

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