Strenge Kleiderordnung 

Darum dürfen Staatsbeamtinnen in Uganda ihr Dekolleté nicht zeigen

Im ostafrikanischen Uganda schreibt die Regierung Staatsbeamtinnen noch immer vor, welche Kleidung sie zu tragen haben - den männlichen Mitarbeitern allerdings auch.

Kampala - Die ugandische Regierung hat Staatsbeamtinnen unter anderem das Tragen von kurzen Röcken und Kleidung mit Dekolletés verboten. Weibliche Mitarbeiter sollten ihre Knie bedecken und ärmellose, durchsichtige Blusen sowie enge Kleidung vermeiden, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums des öffentlichen Dienstes. Zudem dürften sie nicht mit „bunten Haaren“ zur Arbeit erscheinen. 

Kleiderordnung als symbolischer Akt des Respekts

„Die Regierung ist eine Institution und Institutionen müssen respektiert werden“, sagte Regierungssprecher Shaban Bantariza. Die Erklärung enthielt auch eine Kleiderordnung für Männer: Sie dürfen demnach keine offenen Schuhe tragen und sollten sich in gedeckten Farben kleiden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild) 

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