Das müssen Sie über einen Leasingvertrag wissen

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Wenn Sie einen Leasingvertrag unterschreiben, bekommen Sie einen Neuwagen, den Sie wieder zurückgeben, bevor er schwächelt.

Einen Leasingvertrag abzuschließen heißt, ein Auto für einen vereinbarten Zeitraum zu leihen. Der Wagen bleibt im Besitz des Leasinggebers, der von Ihnen eine monatliche Gebühr oder mehrere Einmalzahlungen bekommt. Erfahren Sie, was Leasing genau bedeutet.

Ein neues Auto gegen eine monatliche Leasingrate zu fahren, ist beliebt. Sie suchen sich Ihre Wunschmarke und Ihr Wunschmodell aus und entscheiden sich danach für ein Leasingangebot. Dieses bekommen Sie nicht nur bei einem Autohaus in Ihrer Stadt. Es gibt weitere Anbieter, bei denen Sie einen Neuwagen leasen können. Dazu zählen zum Beispiel Autovermieter.

Das Prinzip ist einfach: Sie zahlen eine festgelegte monatliche Rate und eventuelle Einmalzahlungen – zum Beispiel eine höhere Summe am Vertragsanfang. Am Vertragsende geben Sie das Auto zurück oder nutzen andere vereinbarte Optionen.

Zwei Leasing-Modelle: nach Restwert oder Kilometerstand

Die beiden Leasing-Modelle haben gemeinsam, dass Sie monatlich einen bestimmten Betrag bezahlen. Doch die zwei Varianten unterscheiden sich in ihrer Vereinbarung, die für das Vertragsende gilt:

1. Restwert-Leasing

Beim Restwert-Leasing haben Sie die Möglichkeit, das Auto am Ende der Vertragslaufzeit gegen eine Abschlusszahlung zu kaufen. Der Betrag wird zu Beginn festgelegt und steht in Ihrem Leasingvertrag. Es ist die Summe, die der Leasinggeber schätzungsweise bei einem Verkauf an einen Gebrauchtwagenhändler erzielen würde. Anders als bei einem Kredit bezahlen Sie also nicht einen Teil des Kaufpreises, sondern kommen für den Wertverlust des Autos auf. Sie zahlen im Übrigen drauf, wenn der Wagen am Vertragsende nicht den anfangs berechneten Wert erreicht – etwa weil Sie Kratzer im Lack verursacht haben. Da sich Restwerte schwer kalkulieren lassen, erscheint Kilometer-Leasing für Privatkäufer als die sicherere Variante.

2. Kilometer-Leasing

Beim Kilometer-Leasing ist der Kilometerstand entscheidend. In Ihrem Leasingvertrag steht bei dieser Variante, wie viele Kilometer Sie mit dem Wagen fahren dürfen. Landen Sie nach Vertragsende darüber, zahlen Sie nach. Liegt der Kilometerstand darunter, bekommen Sie anteilig Geld erstattet.

Leasingvertrag hat Vor- und Nachteile

Leasing hat für Sie zwei entscheidende Vorteile:

  • Sie bekommen einen Neuwagen, den Sie wieder los sind, bevor er schwächelt. Denn ein solcher Vertrag endet meist nach höchstens vier Jahren. Danach geben Sie das Auto wieder zurück an seinen Besitzer.
  • Sie sparen sich dadurch meist hohe Reparaturkosten, die bei älteren Autos irgendwann anfallen würden. Ein Nachteil ist, dass Sie Ihren Leasingvertrag nicht vorzeitig kündigen können. Überlegen Sie sich daher vorher, ob sie den geleasten Wagen tatsächlich drei, vier Jahre brauchen.

Finanzierungsmodell prüfen

Informieren Sie sich über die jeweiligen Finanzierungsmodelle und entscheiden Sie sich für das Modell, das Ihnen die größten Vorteile bringt. Bevor Sie einen Leasingvertrag unterschreiben, sollten Sie zusätzlich ein alternatives Angebot einholen: Prüfen Sie, ob Leasing für Sie besser ist als die klassische Finanzierung mithilfe eines Kredits.

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