Das sollten Sie über Browsergames wissen

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Browsergames sind besonders bei Kindern und Jugendlichen der Hit.

Zocken ohne CD im Laufwerk – Browsergames sind für Computerspiele-Freaks der Hit. Damit können sie spielen, ohne ständig teure Software oder einen schnelleren Rechner kaufen zu müssen. Aber ein paar Fallstricke gibt es auch bei diesen Programmen. Lesen Sie, auf was Sie aufpassen sollten.

Computerspiel-Sucht als große Gefahr

Mit Freunden einen Bauernhof betreiben oder ein eigenes Königreich aufbauen – sogenannte Browsergames werden immer beliebter. Der User muss nur die Gratis-Software herunterladen und schon kann er online spielen. Waren diese Programme früher nur als kleine Pausenfüller im Büroalltag gedacht, tummeln sich heute tausende Spieler in riesigen virtuellen Spielwelten. Ein Spieler kann Stunden und Tage als Ork, Ritter oder Fußball-Manager im Netz verbringen.

Gerade hierin liegt aber eine der größten Gefahren dieser Spiele: Die Games haben, anders als ein Spiel auf CD, kein Ende. Viele Spieler tauchen so tief in die Fantasiewelten ab, dass sie echtes Suchtverhalten entwickeln. Achten Sie darauf – bei sich selbst und bei Freunden oder Verwandten. Wenn Sie merken, dass Sie ohne das Spiel nicht mehr auskommen, holen Sie sich professionelle Hilfe.

Browsergames für jedes Alter

In den Weiten des Internets gibt es Browsergames für jeden Geschmack und für jedes Alter. Von der putzigen Bauernhof-Simulation wie „FarmVille“ bis zum actiongeladenen Kampfspiel wie „S4-League“ oder „Ghost Recon“ ist alles dabei. Wenn Ihre Kinder sich für solche Online-Spiele interessieren, sorgen Sie dafür, dass sie nur altersgerechte Spiele nutzen. Erkundigen Sie sich im Internet, um was es in dem Spiel geht oder testen Sie es selbst. So gewinnen Sie einen Eindruck und können entscheiden, ob das Spiel für Ihre Kinder geeignet ist. Viele Anbieter von Browsergames geben eine Altersempfehlung an. Das hilft Ihnen bei der Entscheidung.

Achtung Kostenfalle

In der Regel kosten Browsergames nichts: Sie laden einfach die Software herunter und daddeln los. Die Anbieter wollen natürlich trotzdem Geld verdienen. Und das tun sie, indem sie Werbung einblenden oder Ihnen Erweiterungen für das Spiel anbieten. Mit diesen Ausbaustufen können Sie dann zum Beispiel weitere Level freischalten. Das kostet aber Geld – und zwar reales. Sie müssen dieses Angebot nicht nutzen. Allerdings kann es dann passieren, dass Sie ab einem gewissen Punkt im Spiel nicht mehr oder nur sehr langsam weiterkommen. Passen Sie also auf, wenn Ihre Kinder ein solches Spiel nutzen. Nicht, dass der Nachwuchs Ihr Geld für virtuelle Schwerter, Traktoren oder Fußballspieler ausgibt.

Daten bei seriösen Anbietern sicher

Bei den etablierten Anbietern von Browsergames ist die Sorge um die Sicherheit Ihrer Daten in der Regel unbegründet. Doch auf dem wachsenden Markt tummeln sich auch schwarze Schafe. Es ist sehr schwer festzustellen, ob der Anbieter des Spiels unlautere Absichten verfolgt. Wenn aber schon bei der Anmeldung eine Kreditkartennummer abgefragt wird, lassen Sie die Finger von diesem Spiel. Sind Sie sich unsicher, recherchieren Sie vor dem Herunterladen der Software im Internet. Oder Sie halten sich an die großen deutschen Anbieter. Hier sind Sie normalerweise auf der sicheren Seite.

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