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1400 Delfine auf Färöern abgeschlachtet: „Massaker an Meeressäugetieren“

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Von: Sina Alonso Garcia

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Delfinjagd auf den Färöer-Inseln
Kadaver toter Weißseitendelfine liegen auf einem Strand. Mehr als 1400 der Tiere wurden am Sonntagabend im Skálafjord erlegt. © picture alliance/dpa/Sea Shepherd/AP

Einheimische Fischer und Jäger haben auf den Färöer-Inseln zahlreiche Delfine in einen Fjord getrieben und getötet. Umweltschutzorganisationen schlagen Alarm.

Kopenhagen - 1.400 Delfine sind laut Medienberichten am vergangenen Sonntagabend auf den Färöer-Inseln in einen Fjord getrieben und getötet worden. „Soweit wir wissen, ist es das größte Massaker an Meeressäugetieren, das jemals dokumentiert wurde“, erklärte Manuel Abraas von Sea Sheperd gegenüber der Tagesschau
Videos zeigen, wie die Delfine vor den Färöer-Inseln brutal abgeschlachtet werden, wie BW24* berichtet.
Die Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln verteidigte die Treibjagd und spricht von einer traditionellen Jagdpraxis, die gut reguliert und organisiert sei. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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