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Denkmal der Alten Synagoge in Magdeburg geschändet

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In Magdeburg steht der Künstler Josef Bzok am Donnerstag fassungslos neben dem von ihm entworfenen Denkmal für die an dieser Stelle von den Nationalsozialisten zerstörte Synagoge. Vermutlich Rechtsextreme haben das Mahnmal für die Synagoge und über 1500 getötete Juden (darunter 200 Kinder) geschändet.

Magdeburg - Unbekannte haben das Denkmal der Alten Jüdischen Synagoge in Magdeburg geschändet. Was die vermutlich rechtsextremen Täter angerichtet haben:

Mit schwarzer Farbe sprühten sie den Schriftzug “Schande“ auf das Mahnmal und zerstörten die davor abgelegten Kränze, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Es ist bereits der dritte Angriff auf das Denkmal in diesem Jahr: Im August wurden ebenfalls “Schande“ sowie Haken- und Keltenkreuze auf das Kunstwerk geschmiert, im Oktober zündeten Täter Altpapier vor dem Denkmal an. Der für politisch motivierte Delikte zuständige polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Das Denkmal erinnert an die 1938 zerstörte Synagoge an diesem Ort.

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dpa

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