Nach zwei Tagen auf dem Meer

Deutsche Schiffbrüchige gerettet

Philippinen - Ein deutscher Tourist und sein Sohn haben zwei Tage lang auf offenem Meer überlebt, nachdem ihr kleines Boot gekentert war. Ein Fischer rettete ihnen schließlich das Leben. 

Ein deutscher Tourist und sein Sohn haben nach einem Schiffsunglück auf den Philippinen zwei Tage im offenen Meer verbracht, bevor sie gerettet wurden. Das kleine Boot, mit dem die Deutschen sowie ein Australier zu einer 25 Kilometer entfernten Insel fahren wollten, sei gekentert, sagte ein Sprecher der Küstenwache am Freitag. Die beiden Deutschen und der Australier klammerten sich am Rumpf des Bootes fest, bis sie schließlich ein Fischer entdeckte. Ihr einheimischer Skipper gilt als vermisst. Er wollte an Land schwimmen und Hilfe holen.

Das Unglück ereignete sich zwischen den Inseln Banton und Marinduque in der Subyan-See, einem Binnenmeer in den mittleren Philippinen. Am Freitag erreichten die Touristen gemeinsam mit ihrem Retter die Stadt Iloilo.

Die Deutschen leben in der australischen Stadt Melbourne und waren gemeinsam mit ihrem australischen Begleiter in Marinduque, von wo auch die Frau des Deutschen stammt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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